Mit der Ehe ist es so wie mit einigen anderen Dingen.

Manchmal wird jemand geheiratet, weil der, den man eigentlich liebt nicht will oder schon verheiratet ist.

Ist der oder die Auserwählte nicht bereit, so gibt es mehrere Möglichkeiten. Eben jemand anders heiraten, also eine Art Zweckehe eingehen, oder alleine bleiben weil man keinen anderen will. Oder mit aller Macht versuchen doch den auserwählten Partner zu überzeugen, daß man die einzig aufrichtige Wahl sei.

Nun es gibt da zwei, da ist schon irgendwie eine Ehe angedacht und angebahnt. Man setzt sich auseinander, redet über Synergien, man diskutiert welche Familienmitglieder welche Aufgaben übernehmen können. Wer hält den Garten sauber, wer kümmert sich um die Pools, wer macht die Familienverwaltung etc. etc.

Und doch hat es so den Eindruck, daß die beiden Verlobten nicht so ganz hinter der Sache stehen und eigentlich jemand ganz anderes lieben. Wenn man telefoniert, telefoniert man über das Telefon der eigentlich Geliebten, man nutzt gerne das Fortbewegungsmittel der eigentlichen Geliebten, und täglich schaut man was die eigentlich Geliebte eigentlich so macht, selbst die Familienverwaltung wird zum Teil noch von der eigentlich Geliebten erledigt.

Warum hat man dann nicht die Chuzpe zu sagen:

“Hey laß uns mal reden. Es war eine tolle Idee und du bist mir auch etwas wert. Aber ich habe gemerkt, daß ich die andere noch viel mehr lieb. Ich bin einfach nicht bereit etwas zu tun, von dem ich mittlerweile weiß, daß es keine Herzenssache, sondern eine Kopfsache ist.

Laß uns Freunde bleiben, aber unsere Wege trennen sich hier, weil ich noch eine Sache gerade zu rücken habe.

Mein liebes Deidesheim, lassen wir es bleiben. Ich achte Dich, aber ich liebe Dich nicht!

Meine wahre Liebe war, ist und wird immer Bad Dürkheim sein. Dafür bin ich bereit zu kämpfen, denn die und nur die will ich haben!”

Die für den 05.05. und 06.05.2012 geplante Weinwanderung durch die Weinlagen Goldbächel, Altenburg, Gerümpel und Schlossberg ist mangels Anmeldungen abgesagt worden.

Die Veranstaltung war von allen(!) Wachenheimer Weingütern organisiert und sollte kulinarisch auf hohem Niveau begleitet werden.

Allerdings schien doch der hoch erscheinende Preis für die Teilnahme an der Veranstaltung von €25, – pro teilnehmender Person abschreckend für die Interessenten gewesen sein.

Vielleicht gelingt es ja beim nächsten Mal durch eine geschicktere Aussendarstellung und einer moderateren Preispolitik die Weinwanderung zum Leben zu erwecken.

Was in anderen Gemeinden sich schon zu einem richtigen Highlight entwickelt hat, sollte doch in Wachenheim auch klappen.

Wir drücken die Daumen!

Heute gibt es beim Weingut Peter in der Burgstrasse einen Tag der offenen Tür.

Man wird Einblicke in die Produktionsanlagen etc. erhalten und kann den kleinen Hunger mit einem Flammkuchen bekämpfen.

Wir wünschen viel Spaß!

Heute morgen schwang ich mich auf meine Vespa um Brötchen zu kaufen und um die jährliche 1.Mai-Frühstückslektüre, das allseits beliebte Hexenblatt zu ergattern. Aber irgendwie scheinen die Hexen über Wachenheim hinweg geflogen zu sein.

Ich kam zu Ehrat’s Backhaus keine Brötchen da ausverkauft, kein Hexenblatt. Bäcker beim REWE, geschlossen, kein Hexenblatt. Tankstelle offen, kein Hexenblatt. Marktplatz, kein Hexenblatt.

Traurig, wie einige andere, die auch auf der Suche waren, fuhr ich bei schönstem Mai-Wetter wieder nach Hause, ohne Brötchen und ohne Hexenblatt, immer noch hoffend, daß sich die Hexen nur verflogen haben.

Welch böser Zauber war da wieder am Werk?

Liebe Leser,

unsere Blog_Plattform ‘WordPress’ stellt seit einiger Zeit ein Tool zur Verfügung, das anzeigt aus welchen Ländern der jeweilige Blog aufgerufen wurde. Nun als ich mir das mal angeschaut habe, war ich doch sehr überrascht, wie ‘global’ unser kleiner Blog gelesen wird. Einige Exoten sind leicht zu erklären, wie durch wachenheimer Urlauber, die auch dort unseren Blog lesen, oder z.B. Südafrika, wo sich ein ausgewanderter Wachenheimer der Lektüre hingibt, oder Argentinien, wo ich Familie und Freunde habe. Andere Länder sind jedoch Rätsel, und werden dies auch bleiben.

Germany
United States
Austria
Switzerland
France
United Kingdom
Spanien
Poland
South Africa
Singapur
Iceland
China
Czech Republic
Netherlands
Italy
Russian Federation
Luxemburg
Ukraine
Indonesia
Lebanon
Latvia
Serbia
Georgia
United Arab Emirates
Brazil
Argentinien
Thailand
Bulgaria
India
Canada
Belgium
Ireland
Chile
Hungary
Mauritius
Viet Nam
Slovakia
Malaysia
Peru
Norway
Turkey
Albania
Taiwan
Portugal
Denmark
Australien
Kenya
Colombia

Liebe Leser,

die Mehrheit der Wachenheimer Bürger hat EINDEUTIG entschieden, bzw. ist der Meinung, daß ein Supermarkt im Bischofsgarten gebaut werden soll.

Das Ergebnis:

Wahlberechtigte 4.022

Abgegebene Stimmen 1.170 (29,09% Wahlbeteiligung)

Ja-Stimmen 737

Ja-Stimmen Bischofsgarten 650 (63%)

Nein-Stimmen 421 (36%)

Ungültige Stimmen 14

Der Auftrag des Bürgers an die Parteien ist somit eindeutig.

Bei der Abstimmung zum Supermarkt zeichnet sich folgende Situation ab.

Abgegebene Stimmen 1.168
Ja Stimmen 727
Bischofsgarten 650
Oberstnest 59
Neustück 18
Nein 437
Ungültig 4

Da ich leider vor dem amtlichen Ergebnis gehen musste, können noch Varianzen auftreten, die allerdings das Ergebnis nicht mehr beeinflussen werden.

Die Wachenheimer haben ein klares Votum abgegeben!

Später mehr!

Dieser eigentlich so negative Spruch sollte in Wachenheim eine neue positive Dimension bekommen.

Ich gehe jetzt gleich abstimmen zum Thema Supermarkt, werde für den Bischofsgarten stimmen, gehe aber davon aus, dass die Meinung der Leute, die die Stimme abgegeben haben eine andere sein wird, da Protestwähler immer aktive sind als Meinungswähler.

Daher antizipiere ich, daß neue Wege und Ideen gefunden werden müssen.

In unserem Wachenheim leben einige Menschen, die sehr große Erfahrung im Umgang mit komplexen Themen haben, die Ihr Leben lang gefordert waren immer wieder neue Strategien und Konzepte zu erstellen. Und die gezwungen waren über diese Themen, Strategien und Konzepte einen Konsens zu erzielen. Diese Menschen gehören, soweit ich das weiß keiner Partei an, was aber sekundär ist, und identifizieren sich sehr mit Wachenheim.

Diese Mitbürger sollten aktiviert werden, damit Sie sich in die Diskussion einbringen und diese vorwärtsbringen. Wir haben Großweingutbesitzer, die allerdings schon aktiv sind, wir haben Aufsichtsräte der BASF, wir haben Programmdirektoren von Fernsendern, wir haben Chefredakteure von Fernsehsendern und Zeitungen, wir haben Bauunternehmer, wir haben Firmen die Zunftmärkte bauen etc., wir haben mit einem Wort erfahrene Köpfe, denen Wachenheim etwas bedeutet.

Lasst uns versuchen, diese Menschen zu motivieren sich einzumischen, sich zu engagieren, Ihre Verbindungen und Erfahrungen einzusetzen, um unsere Stadtentwicklung nach vorne zu bringen! Diese Leute, zusammen mit allen anderen engagierten Wachenheimern, bilden dann eine wirklich schlagkräftige Truppe!

Wir als Wachtenblogger bieten uns da gerne als Moderatoren oder Anlaufstelle an, um wirklich wie dieses gallische Dorf zu werden, das Dorf hinter den Schlägereien, das Dorf, das zusammen gegen alle unguten Einflüsse steht.

Ich frage mich nur wer dann die einzelnen Protagonisten sein werden, Majestix, Miraculix etc.! Nur Troubadix, den kenn ich schon!!

Seit diesem Montag läuft in Wachenheim die amtliche Einwohnerbefragung zum Thema Supermarkt und seinem Standort. Und ohne auf juristische Spitzfindigkeiten zu ihrer Verbindlichkeit Rücksicht zu nehmen, bietet diese Befragung zum ersten Mal in diesem Langzeitdrama allen Wachenheimern ab 16 die Gelegenheit, ihre Meinung zu diesem Thema durch ein oder zwei Kreuze kundzutun. Eins, wenn er oder sie der Meinung sind, Wachenheim braucht keinen großen Vollsortimenter zusätzlich zum bestehenden REWE (wohl bald Penny), und zwei Kreuze, falls sie oder er der Meinung ist, ein großer Markt ist nötig, dann ist auch noch ein Kreuzchen am Wunschstandort zu machen (wobei nur der Bischofsgarten realisierbar ist und nur dort ein Investor den Wunsch hat, zu bauen).

Von den rund 4000 Wachenheimer, die an der Befragung teilnehmen können, haben bis heute Morgen 9 Uhr nur knapp 12% teilgenommen.

Gut, sicher machen noch einige Vollzeitbeschäftigten von der Möglichkeit Gebrauch, am Samstag Morgen an der Befragung teilzunehmen. Auch der Dienstleistungs-Donnerstag heute nachmittag wird die Quote sicher noch erhöhen. Aber sollten am Ende nur, sagen wir mal 30% ihre Meinung geäußert haben, ist die Fortsetzung der Debatte fast vorprogrammiert. Denn natürlich sind vor allem die Gegner des Bischofsgartens mobilisiert. Das sind geschätzt schon mal 10%. Wahrscheinlich haben die Gegner inzwischen alle abgestimmt. Es gibt kein Quorum, das heißt, wenn von den 12%, also von etwa 480 Leuten, 400 gegen einen Markt stimmen, lautet das Ergebnis, dass über 90% der Wachenheimer sich gegen einen zweiten Supermarkt entschieden haben.

Wild spekuliert, kommen ab jetzt nur noch die, die einfach so keinen zweiten Markt haben wollen, und die, die eben für einen moderneren Markt zusätzlich sind (und trotzdem nichts gegen Wachenheim haben).

Damit am Ende dieser Befragung eine Chance auf ein Ende dieser Debatte gegeben ist, müssen so viele Wachenheimer wie möglich an ihr teilnehmen. Also, egal, wie Sie zu dem Thema stehen, gehen Sie in die Verbandsgemeindeverwaltung und machen Sie ein oder zwei Kreuze. Heute (auch nachmittags), morgen Vormittag und Samstag ebenfalls am Vormittag.
Eine Frage, die so lange und so erbittert diskutiert wurde, darf nicht von einer verschwindenden Minderheit entschieden werden. Also, bitte hingehen und alle, die Sie treffen, ermuntern, es auch zu tun.

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