Nachdem es in der Wohlstandsgesellschaft in der wir leben keine anderen Probleme gibt als Supermärkte, Größe der Supermärkte, Lage der Supermärkte, Marke der Supermärkte, Parkplätze der Supermärkte, Öffnungszeiten der Supermärkte usw. usw., ist es an der Zeit die ultimative Umfrage zu diesem Thema zu starten. Wie immer ist sie völlig unrepräsentativ, anonym und generell harmlos. Sie greift nicht einer Befragung der Wachenheimer Bürger durch den Bürgermeister(ist eigentlich ein geiles Wort, erinnert mich an Star Wars: Auch du wirst mich Meister nennen, junger Skywalker) vor und hat keinen Anspruch auf Sinnhaftigkeit.
24. Januar 2012
Die unendliche Geschichte
Posted by Frank Mehlmer under Gesellschaft, Politik, Streitkultur, Wachenheim | Tags: Andreas Berger, Bürger für Wachenheim, Bechtel, Bischofsgarten, CDU, FDP, FWG, Pfortenstück, Rewe, Supermarkt, wachenheim |[6] Comments
25. Januar 2012 at 07:55
Hey,
Gute Idee diese nicht repräsentative Umfrage. Ich / Wir brauchen diesen Supermarkt nämlich garnicht, der jetzige ist vollkommen ausreichend. Mich würde wirklich mal interessieren wer der Meinung ist das wir in Wachenheim einen Vollsortimenter benötigen!
CK
25. Januar 2012 at 09:09
Hallo Christof,
mir reicht der REWE natürlich und noch näher sollte er nicht sein. Nur leider scheint REWE das anders zu sehen. DIe nervt am aktuellen Standort wohl die Größe und die Kosten einer Modernisierung. Die Frage ist also: Falls REWE nicht am Bischofsgarten bauen kann (einen anderen sinnvollen, realisierbaren Standort gibt es meiner Meinung nach nicht – Oberstnest würde wohl wegen Schulnähe mehr Protest hervorrufen), lässt REWE dann alles beim Alten oder geben sie den Standort Wachenheim auf.
Am alten Standort gibt es einen Pachtvertrag bis Ende 2012, dann muss wieder mit einer Eigentümergemeinschaft verhandelt werden (was wahrscheinlich schon geschieht oder geschehen ist). Angesichts der ungeklärten Neubaufrage wird REWE da sicher keine sehr langfristige Verlängerung anstreben.
Ich glaube nicht, dass REWE den Standort aufgeben wird, falls sie nicht neubauen können (aber was weiß denn ich).
Also: REWE will neubauen, das geht wohl nur im Bischofsgarten, was den Friedelsheimern eine Einkaufsmöglichkeit in der Nähe bescheren würde.
Ganz davon abgesehen soll es wohl eine Auflage der Stadt an REWE werden, dass sie am alten Standort weiterhin einen Laden betreiben (hat REWE einen DIscounter?) Ob sich REWE daran dann hielte, wäre eine andere Frage – man denke an Decathlon, die nur in Oggersheim bauen durften, weil sie die Auflage hatten, auch einen Laden in der Ludwigshafener Fußgängerzone zu betreiben.
25. Januar 2012 at 12:20
Na, da waren wir wieder etwas schneller als die Rheinpfalz, heutige Ausgabe, oder zumindest haben wir das Thema etwas fixer aufgefasst. Nicht ganz so subtil, aber immerhin!!
25. Januar 2012 at 19:32
Hallo Achim,
das diese Problematik vor allem von Rewe ausgeht, war mir bis jetzt noch nicht so klar. Vielen Dank für die Klarstellung. Gibt es dazu auch offizielle Aussagen von REWE? Übrigens ist der Discounter der REWE-Group PENNY. Guckst Du: http://www.rewe-group.com/vertriebslinien/?
Noch was ist mir eingefallen, was ist denn eigentlich wenn die zwei Verbandsgemeinden Deidesheim und Wachenheim fusionieren?
25. Januar 2012 at 22:52
Ich glaube, ein kniffliger Punkt bei der Diskussion sind die Optionen am derzeitigen REWE-Standort. Als das Pfortenstück noch als Standort diskutiert wurde, sagten mehrere Stadtrats-Mitglieder, dass am derzeitigen Standort ein Ausbau unmöglich sei. Zum Teil sagen dieselben Personen jetzt, dass ein Ausbau am derzeitigen Standort sehr wohl möglich sei – und die deutlich bessere Option im Vergleich zum Bischofsgarten.
Ich habe gehört, dass eine Erweiterung am derzeitigen Standort nur in Nordrichtung in Frage käme und dass dort die Grundstückspreise zu hoch seien, um rentabel für den Ausbau einen Supermarktes zu sein. Angeblich hätten Wachenheimer Politiker den Grundstückseigentümern versprochen ihre Grundstücke würden irgendwann Bauland. Problem: Das habe ich alles nur vom Hörensagen, nichts ist definitiv.
An dem Punkt würde ich mir eine größere Transparenz wünschen. Vielleicht könnte jemand von REWE ja kommentieren? Wenn wir an dem Punkt Klarheit hätten, dann wüssten wir, ob ein Ausbau des jetzigen Standorts eine – mit etwas oder viel gutem Willen – realistische Alternative oder ein endgültig geplatzer Traum ist. Dann würde auch die von Torsten Bechtel geplante Bürgerbefragung noch deutlich mehr Sinn machen.
26. Januar 2012 at 18:41
Also das mit dem Bürgerentscheid ist ja erstmal eine gute Sache, aber bevor die Bürger eine Entscheidung treffen können. Müssen sie ja erstmal in die Lage versetzt werden. Ich meine, aus meiner Sicht ist im Moment die Sachlage total intransparent. Eine entscheidende Rolle scheint ja der Rewe Konzern zu spielen, anscheinend auch mit Anwälten im Stadtrat vertreten. Also, bevor da die Karten nicht auf dem Tisch liegen, kann man ja beim besten Willen nichts objektiv entscheiden. Aber viell. ist das ja auch garnicht gewollt….Cordelia hat völlig recht, es wird Zeit für mehr Transparenz. NUR…wer stellt die her?