Auch schon bereit für die Weihnachtszeit? Bei uns stehen seit gestern die Adventskalender für die Kinder bereit. Auf der Terrasse liegen Unmengen von Tannengrün, Buchsbaum und Zypresse, die noch zu Dekoration verabeitet werden wollen. Den Adventskranz habe ich am Wochenende gebunden – und mich gewundert, warum er die Ausmaße eines Wagenrads bekommen hat.

Naja, jetzt ist der Wohnzimmertisch eben bis Weihnachten belegt. Alles kein Problem. Anders sieht es bei einem Element jahreszeitlicher Botanik aus, dass uns weit über Heiligabend hinaus beschäftigt: dem Weihnachstbaum. Ein schönes Exemplar zu bekommen, ist in Wachenheim nicht schwierig. Ihn nach dem Fest wieder loszuwerden aber schon! Im November habe ich ja schon einmal darüber gebloggt: Da es keine öffentliche Abholung gibt, muss man das nadelnde Gerippe entweder selbst an den Alten Galgen bringen oder portionsweise über die Biotonne entsorgen.

Vielleicht wird aber dieses Jahr alles viel einfacher. Hier ist die Idee: Die Wachenheimer Pfadfinder kommen mit dem Traktor, sammeln gegen eine Spende den Baum ein und bringen ihn zum Alten Galgen. So ist den Wachenheimer Bürgern geholfen, und die Pfadfinder erhalten einen Zuschuss für ihre Jugendarbeit. In Friedelsheim wird es schon seit einigen Jahren so gemacht.

Oliver Wild von den Wachenheimer Pfadfindern steht der Idee aufgeschlossen gegenüber.  Als ich den Vorschlag im November das erste Mal gebloggt habe, kam eine ganze Reihe positiver Kommentare – online und offline. Am Wochenende habe ich Bürgermeister Torsten Bechtel darauf angesprochen, und auch er zeigte sich interessiert. Gerade habe ich nochmal in sein Wahlprogramm geschaut, da steht es tatsächlich drin: für Bürgerbeteiligung, für die Pfadfinder, für die Begegnung der Generationen. Passt doch genau! Jetzt hoffen wir, dass dieses Jahr wirklich alles einfacher wird mit dem Baum.

Advertisements