Liebe Leser!

 Beim Umbau, bzw. der Renovierung des Wachenheimer Friedhofes, könnte es durch bürokratische Kleinkariertheit zu einem Fall von massiver Verschwendung öffentlicher Gelder kommen.

Bei der Ausschreibung für die Umbauarbeiten des Herrgottsackers  liegen der Stadtverwaltung mehrere Angebote von Wettbewerbern vor, die für eine Vergabe in Frage kommen. Es könnte sein, dass der günstigste Anbieter, bei gleicher angebotener Leistung, auf Grund eines angeblichen Formfehlers in der Angebotslegung, nicht zum Zuge kommen wird. Die verantwortlichen Stellen ziehen sich in der Argumentation auf die Position zurück, dass eine Kostenaufstellung nicht richtig ausgefüllt worden sei, obwohl die angebotenen Preise richtig dargestellt seien.

Ein Vergleich. Sie wollen Ihren Garten neu gestalten. Eine Firma bietet Ihnen die Arbeiten, Umgraben, Planieren und Säen für 100 Euro an, vergisst allerdings zwei der Positionen besonders aufzuführen. Der Wettbewerber bietet die gleichen Arbeiten für 300 Euro an, führt aber die Einzelpostionen auf. Erteilen Sie deshalb dem teureren den Auftrag? Bei gleicher angebotener Leistung?

Leider handelt es sich bei unserem konkreten Fall nicht um 200 Euro Differenz, sondern um 40.000 Euro öffentlicher Gelder, die hier ggf. wegen bürokratischer Pedanterie verschwendet werden sollen.

Ich hoffe, dass in diesem Vorgang noch die Vernunft walten wird, da man mit 40.000 Euro, doch viele andere Dinge bauen kann. Vielleicht kann ja der Vorschlag meines 13 jährigen Sohnes realisert werden, der sich darüber beklagt, dass man in Wachenheim zwar viele Spielplätze für kleine hat, aber Vergnügungen für Teenager schwach gestreut seien, bzw. gar nicht vorhanden. Wie wäre es denn mit einer kleinen Skater-Anlage für unsere Jugend, oder mal ein ordentlicher Bolzplatz, da der am Hort permanent unter Wasser steht und der an der Schule permanent verschlossen ist?

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