Liebe Leser!

Für das Projekt Friedhofserneuerung sollen fünf Wettbewerber Angebote abgegeben haben. Vier von diesen sind auf Grund von Formfehlern bei der Submission ausgeschlossen worden, sodass einer mit einem gültigen Angebot bleibt. Gerüchten zu Folge soll es sich dabei um den gleichen Anbieter handeln, der schon am ersten Bauabschnitt den Auftrag erhielt und mit dessen Angebot der Architekt die Projektpräsentation vorbereitet hat.

Die Problematik des Themas besteht wohl darin, dass bei einer Vergabe unter Formfehlern, bzw. nicht korrekter Vorgehensweise und einer nochmaligen Ausschreibung, die Zuschüsse aus formal juristischen Gründen  wegfallen könnten, die man bei diesem Projekt zu erwarten hat und diese Zuschüsse sollen höher sein, als der eventuell zu verkraftende Einkaufsverlust.

Allerdings gibt es bei solchen Submissionen auch Handlungsspielräume für die Ausschreibenden und es ist nicht bekannt, inwieweit diese von den Verantwortlichen ausgeschöpft worden sind. Es könnte sich der Eindruck bilden, dass auf diese Art unter Ausnutzung des mangelnden Fachwissens, welches in der Natur der Sache liegt, schliesslich sind viele der Beteiligten keine Experten des kommunalen Baurechts, sondern ehrenamtlich tätig,von interessierten Dritten ein Bedrohungsszenario aufgebaut werden soll, um eine neue Ausschreibung zu verhindern.

Da war doch mal was so vor ca. 2ooo Jahren oder?  „Macht das Haus Gottes nicht zu einem Ort des Wuchers!“ sagte einer, der es wissen musste. Hier befinden wir uns im Garten Gottes…

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