Schade, dass die neue Multifunktionshalle zur Rettung der IGS und der Wachenheimer Vereine noch nicht fertig ist. Sonst könnte sich Wachenheim nämlich um die Ausrichtung des Eurovision Song Contests bewerben und den Stadthaushalt mit einer Veranstaltung sanieren. Die Künstler könnten ja privat untergebracht werden und für die Presse würde sich auf dem defizitären Campingplatz sicher auch ein Plätzchen finden. Falls die baltischen Staaten weiterhin so abgedrehte Gruppen in die Halbfinals schicken, würde ich für eine Gruppe aus Estland, Lettland oder Litauen ein Zelt im Garten aufstellen.

Doch was nicht ist, kann ja noch werden. Stefan Raab schlägt ja vor, Lena zur Titelverteidigung zu melden. Dann bliebe ja ein weiteres Jahr Zeit, die Planungen anzupassen, zur Not auch die alte Stadthalle Grand Prix tauglich zu machen. Der Frühlingsempfang geht doch auch, da werden ein paar mehr Leute auch unterzubringen sein. Vielleicht könnte dann auch die dringend nötige U-Bahn gebaut werden, die entlegenere Gebiete Wachenheims mit der Innenstadt oder mobilitätseingeschränkte Innenstädter mit den grünen Wiesen jenseits des Horizonts verbinden könnte. Mit den Fernsehgeldern der European Broadcasting Union alles kein Problem. Ohne die Gelder könnte der Bau einer Halle vielleicht eventuell unter Umständen angesichts der monetären Situation der Stadt ein wenig unvernünftig erscheinen. Außer, man plant ein Süßwarenemporium für die Schüler mit ein. Die Stadt stellt Automaten auf, die Vereinigung der kassenärztlichen Zahnärzte und Haribo sponsern das ganze, die Uni Heidelberg startet noch eine schicke Studie zu Fehlernährung bei Minderjährigen…

Mit ein bisschen Nachdenken kommen da doch noch Ideen

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