So, Schluss mit Ausschlafen. Gestern Abend musste ich kurz überlegen, wie ich die Weckzeit an meinem kurz vor Ferienbeginn – also vor gefühlten drei Monaten – erstandenen Wecker einstelle. Wahrscheinlich war da auch eine Bedienungsanleitung dabei, möglicherweise, vielleicht, eventuell. Geht aber natürlich auch ohne, mit ein bisschen drücken auf diversen Tasten. Dass die Umstellung von Grad Celsius auf Grad Fahrenheit wohl nichts mit irgendwas Sinnvollem zu tun hat, versteht sich von selbst.

Von selbst versteht sich auch, dass uns erst nach der Rückkehr aus Sardinien die Schulbuchliste an der Kühlschranktür auffiel. Macht ja nichts, denn der zuverlässige Onlinehändler, dessen Name sich auf Komposita wie Kammerton oder Mammasohn reimt, schafft derlei Lieferungen in der Regel fristgerecht. Doch wie es der Zufall wollte, erreichte uns just am Tag der Buchlistenwiederentdeckung auch die erste Rheinpfalz nach der Ferienumleitung. Und in der las ich von einem neuen Geschäft in Wachenheim. Nun ist ja jedes neue Geschäft erst mal gut, es sei denn, es handelte mit Landminen. An diesem Morgen war ich aber besonders erfreut, dass mit dem „Buntstift“ ein Schreibwarenladen in der Bahnhofstraße 2 eröffnet hatte.

Am nächsten Morgen brauchte ich ein Ersatzteil fürs Fahrrad. Leider gab es keinen Artikel in der Zeitung, der mich auf die Eröffnung eines Fahrradladens in Wachenheim hinwies. Egal, jede Serie reißt irgendwann einmal. Aber den gesamten Schulbedarf haben wir beim „Buntstift“ gedeckt. Vernünftiges Holzspielzeug hätten wir auch mitnehmen können, stand aber nicht auf der Bücher- und Materialliste der Schule.

Und ein Buchladen ist der „Buntstift“ auch, denn was man beim Onlinehändler mit Lager im Saarland bestellen kann, bekommt man auch beim „Buntstift“. Wir Wachtenblogger wünschen dem Laden viel Erfolg.

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