Gerade hat Achim mich auf einen Widerspruch im FWG-Blatt aufmerksam gemacht: In dem von mir gerade analysierten Schuldenfallen-Artikel wird der Fehlbetrag im für 2010 geplanten Haushalt ja mit 1.089.178 € angegeben. Das wäre dann wohl, wenn der Plan akkurat war, die Neuverschuldung für 2010.

Eine Seite weiter, im Kommentar zur Bebauung an der Ortseinfahrt, ist von einem ganz andern Betrag die Rede: „Unerfahrenheit, Selbstüberschätzung und Naivität prägen große Teile der Entscheidungsträger dieses Stadtrates und führen zu einer Steigerung der Neuverschuldung um ca. 2 Millionen Euro alleine in diesem Jahr.“

2 Millionen? Da wurde aber sehr großzügig aufgerundet!

Und als Randbemerkung: Welche Teile der Entscheidungsträger sind eigentlich nach Meinung der FWG von Naivität geprägt (der Kopf?) und welche von Selbstüberschätzung (der, ähmm, der Bizeps)? Und reichen diese Unzulänglichkeiten aus, um die reale Neuverschuldung gegenüber dem geplanten Haushalt um 910.822 € zu erhöhen?

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