Dieser Tage war es endlich soweit: der 123werber hat an unserer Tür geklingelt. Darauf hatte ich mich schon eine ganze Weile gefreut. Natürlich macht der Mann seinen Job und es gibt keinen Grund, ihn persönlich anzugehen. Das Zahlenwerk des 123flyers jedoch schon. Dass mich die Werbemittelzahlen nicht überzeugen konnten, war schnell klar, als ich meinen Flyer zückte, auf dem ich die günstigsten Wachenheimer Tarife neben die Zahlen geschrieben hatte, die 123 heran gezogen hat. Und siehe da, wir waren uns sofort einig, dass ohne den Wechselbonus (den es ja nur im ersten Jahr gibt) die maximale Ersparnis unter 30 Euro liegt.

Und beim Gas? Da verspricht der Flyer über 400 Euro Einsparungen. Da hatte ja Herr Poll, der Chef von 123energie schon angemerkt, dass ich einen Fehler gemacht habe, als ich die Zahlen von 123 für bare Münze enommen habe. Tatsächlich konnten wir an der Tür klären, dass 123 hier den Wachenheimer Stadtwerken einen zu günstigen Grundpreis zugestanden hat. Aber, hört, hört, selbst mit einer nicht näher definierten Zahl mutmaßte der 123werber, dass beim Gas für Wechsler rund 120 Euro Ersparnis drin sind. Das sind 300 Euro, in Worten Dreihundert, weniger als im Flyer angesetzt. Ist das eine vertrauensbildende Maßnahme? Ganz davon abgesehen, dass die 123preisgarantie schon drei Monate vor der Wachenheimer endet. Aber das hatten wir ja bereits.

Nachdem der Mann bei uns fertig war, hat er beim nächsten Wachtenblogger geklingelt. Haus-zu-Haus-Verkauf hat bisweilen seine besonderen Härten.

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