In den letzten Wochen habe ich mich auf dem Wachtenblog ziemlich rar gemacht. Das liegt nicht daran, dass mir nichts einfiele und schon gar an politisch motivierten Versuchen, mich von der Tastatur fern zu halten. Nein. Ich habe mit meinem Freund Jörg Nittenwilm ein Kinderbuch geschrieben. Das heißt, geschrieben ist es schon eine Weile, aber jetzt wird es demnächst auch veröffentlicht: Adewani, Dschibonka. (Adewani ist unser gemeinsamer Autorenname)

Sehr nette und spendable Menschen in Luxemburg, die von Jörgs Arbeiten – er ist Künstler – überzeugt sind, gaben uns ein Budget und den Rat, auf einen Verlag zu verzichten. Das tolle daran ist natürlich, dass wir die volle Kontrolle über alle Prozesse behalten. Auf der anderen Seite ist Kontrolle in dem Fall auch ein Euphemismus für jede Menge Arbeit: eine Druckerei finden, den Transport der gedruckten Bücher oranisieren, alles, was danach kommen wird, damit wir nicht nur fürs Regal produziert haben…
Um es nicht zu einfach werden zu lassen, haben wir gleich eine englische und deutsche Version fabriziert und für beide Fassungen eine Hörbuchausgabe aufgenommen – szenische Lesung nennt man das, glaube ich. Das Material mische und mastere ich seit Tagen.

Das Schreiben kommt mir plötzlich wie der kleinste Teil der Arbeit vor. Und weil wir finden, dass man nicht jeden Tag die Gelegenheit bekommt, die Entstehung eines Buches von der Idee bis zur Veröffentlichung nachvollziehen zu können, haben Jörg und ich einen Blog dazu angefangen: http://adewani.wordpress.com/

Und dort habe ich in den letzten Wochen immer mal wieder was geschrieben und dann darüber getwittert (nä, wat simmer modern). Da wir auch nicht-teutonische Leser haben, bloggen wir auf dem adewani-Blog fast immer auf englisch. Zur Zeit bereitet Jörg die Druck-Dateien vor, bis Dschibonka erscheint, wird also noch einige Wochen dauern (40 Tage von dem Moment, an dem die Daten auf dem Server unserer Druckerei angekommen sind), wir hoffen auf Anfang April. Wir freuen uns bis dahin aber über jeden Blog-Leser und Kommentare.

Wenn „Dschibonka“ dann mal wirklich veröffentlicht ist, kann ich es bestimmt nicht für mich behalten.

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