Februar 2011


Da ist es wieder, dieses Gefühl.

Ich schaue aus meinem Fenster, sehe das Sonnenlicht, die Vögel singen. Und vor allem: Die Farben und Düfte kehren zurück. Des Abends leuchtet die Burg in sattem Rosa, und endlich, endlich, ist diese kalte und dunkle Jahreszeit vorbei.

Dann denke ich voraus und merke, wie spannend dieses neu aus dem Winterschlaf erwachende Jahr sein wird, und auch schon war, sowohl im persönlichen, als auch im städtischen Leben.

Die Wahlbenachrichtigung ist eingetroffen, das Weinfest wird hoffentlich auf neue Füsse gestellt, die Burg bekommt eine Toilette, die Parteien wappnen sich, der Städtebauwettbewerb läuft, wie wird der Wein, was wird mit der Geschwindigkeit auf der 271, was mit der Fussgängersituation in der Friedelsheimer-/Weinstrasse, bekommen die Kinder und Jugendlichen Ihre Skaterbahn, usw. usw..

Ich freu mich drauf. Mit Ihnen.

Nur einmal bringt des Jahres Lauf

Nur einmal bringt des Jahres Lauf
uns Lenz und Lerchenlieder.
Nur einmal blüht die Rose auf,
und dann verwelkt sie wieder;
nur einmal gönnt uns das Geschick
so jung zu sein auf Erden:
Hast du versäumt den Augenblick,
jung wirst du nie mehr werden.

Drum lass von der gemachten Pein
um nie gefühlte Wunden!
Der Augenblick ist immer dein,
doch rasch entfliehn die Stunden.
Und wer als Greis im grauen Haar
vom Schmerz noch nicht genesen,
der ist als Jüngling auch fürwahr
nie jung und frisch gewesen.

Nur einmal blüht die Jugendzeit
und ist so bald entschwunden;
und wer nur lebt vergangnem Leid,
wird nimmermehr gesunden.
Verjüngt sich denn nicht auch Natur
stets neu im Frühlingsweben?
Sei jung und blühend einmal nur,
doch das durchs ganze Leben!

Richard von Wilpert
(1862 – 1918)

Es stellt sich die Frage, wie autark darf ein Bürgermeister handeln, verhandeln und inwieweit ist er dokumentationspflichtig. Herr Nagel in seiner Zeit als Bürgermeister hat diese Frage, bzw. Fragen doch sehr frei interpretiert. Wie am Beispiel des Grundstückes Ecke Weinstrasse/Friedelsheimer Strasse zu sehen ist.

Interpretationsansatz wie folgt. Er verhandelte mit der Inneren Mission über das Grundstück an der Ampel, stellte falsche Ergebnisse dar und kolportierte diese als Fakten, die sich dann im Nachhinein doch als falsch darstellen. Wohlgemerkt bei einem Grundstück, das einige hunderttausend Euro wert ist.

Weiterer Interpretationsansatz. Quod non est in actis, non est in mundo. Er verhandelte mit der Inneren Mission über das Grundstück an der Ampel, sagt die Wahrheit, hat aber die Ergebnisse nicht protokolliert. Der Leiter der Inneren Mission bekommt kalte Füße, als es ans Abwickeln geht und  leugnet dreist jede (Zahlungs-)Vereinbarung ab.

Weitererer Interpretationsansatz. Der eine will einen Ausbau der Mission, der andere will einen Ausbau der Mission, aber beide interessiert dieses Grundstück nicht die Bohne, sondern nutzen es als Teil eines vermeintlichen Gesamtkonzeptes, große Würfe ziehen immer, siehe Toilettenanlage auf der Burg, und lassen dann alles fallen, das Fell ist dick und ‚Was kümmert mich das Geschwätz von gestern?‘

Weiterererer Interpretationsansatz. Denn Sie wissen nicht was sie tun.  Kann ich mir bei einem so bewussten Menschen und erfahrenem Politiker wie Herrn Nagel allerdings nicht vorstellen.

Was bleibt sind ein fahler Geschmack und eine, insbesondere für Fussgänger, unhaltbare Verkehrssituation, eine leere Pizzeria, die vielleicht auf Grund falsch dargestellter Tatsachen aufgegeben wurde. Aber wie es gerade in diesen Tagen auf anderer politischer  Ebene vorgemacht wird, kann man mit einem treuen Augenaufschlag, einem Eingestehen von ‚unabsichtlichen‘ Fehlern und der Träg- und Dummheit der Masse, weiterschreiten, aussitzen und seine delegierte Verantwortung mit Füssen treten.

Ich bin gespannt, ob Herr Nagel irgendwann einmal in unserem schönen Altenheim wohnen wird. Und wenn ja, zu welchen Konditionen…

 

Die Konfirmation ist eine, im christlichen Sinne, Bestätigung der Taufe und stellt daneben den Übergang des Kindes in ein mündiges Kirchenmitglied dar, das zum Beispiel am Abendmahl teilnehmen darf.

Welche Inhalte bestätigen die Taufe und definieren aber ein mündiges Kirchenmitglied?

Nun im Sinne unserer evangelischen Kirche hier in Wachenheim sind es, ein Irrtum von ein bis zwei ist möglich, 23 dokumentierte Gottesdienstbesuche in der Zeit des Konfirmandenunterrichtes. Dokumentiert wird mit einem Heft, das wohl bei jedem Besuch einen Stempel erhält. Diese Besuche  müssen allerdings nicht alle in Wachenheim erfolgen, Religion ist ja nicht lokal begrenzt, und es gibt kirchliche Veranstaltungen, die etwas mehr zählen. Hochzeiten sollen doppelt zählen. Sollten diese 23 Kirchgänge nicht erfüllt werden, hat der Konfirmand die Möglichkeit trotzdem zur Zweittaufe zugelassen zu werden, indem er einen Test zu seinem klerikalen Kenntnisstand ablegt. Vater Unser, Glaubensbekenntnis, Psalm 23, wieder die 23, werden abgefragt und weitere Quizfragen müssen beantwortet werden. Dann erfolgt die Zulassung, sozusagen ein clerikus clausus.

Definiert das christliches Leben? Was ist mit den Menschen, die das Vater unser nicht kennen, die nicht das Glaubensbekenntnis kennen, die nicht den 23. Psalm aufsagen können?

Mir fällt einer ein, der all das mit 100% Sicherheit nicht konnte. Er war ein armer ungebildeter Tagelöhner, der noch nicht einmal Kirchensteuer bezahlen konnte. Über seine Kindheit schweigt sich die Geschichte weitgehend aus, bekannt ist, dass er Halbwaise war und vom Stiefvater erzogen wurde. Sein Name war Jeschua. Er wurde von einem Jochanan in einem Fluss getauft, einmal und nie wieder. Später hat ein Mann Namens Scha’ul in seinem Namen einige wilde Dinge verbreitet, die dieser Jeschua nie so gesagt hatte, und es entstand eine Weltkirche, die von einem Martin Luther reformiert wurde, der übrigens die Konfirmation ablehnte(Die Taufe und ein christliches Leben reichten ihm). Erst ein Herr Martin Bucer hat diese etabliert.

Jesus war also nur getauft, nicht konfirmiert, konnte kein Vater Unser, zumindest nicht zum Zeitpunkt der Taufe.

Andere Geschichte, die hätte so gewesen sein können.

Nach einer Konfirmationsfeier:

„Ich muss Ihnen gratulieren, meine Dame. Ihr kleiner Hermann war einfach der beste und engagierteste Sonntagsschüler den ich hatte. Er sagte fliessend, ohne zu stottern das Vater Unser, den 23. Psalm, das Glaubensbekenntnis und weitere wichtige Bibeltexte auf. Ich freue mich wirklich, dass Ihr kleiner Hermann ein wertvolles Mitglied unserer Gemeinde sein wird, der mit seinen fundierten christlichen Werten zum Wohle der Gemeinde agieren wird. Auf Wiedersehen Frau Göring!“

Wer war wertvoller, Jeschua später ans Kreuz genagelt, der kein Vater Unser konnte oder Hermann, der nach den Nürnberger Prozessen hingerichtet wurde, bzw. sich selbst richtete, (Fehler vom Autor und Hinweis einer Leserin: Göring hat sich das Leben genommen!!)??

Polarisierend aber nachdenkenswert.

Aber immer schön stempeln lassen, Mädels und Jungs! Man kann ja nie wissen.

Am vergangenen Wochenende hat mir die „Rheinpfalz am Sonntag“ wieder mal aus der Seele geschrieben: Chefredakteur Michael Garthe vergleicht in seine Essay „Viel Glück, Ägypten“ die friedliche Revolte in Ägypten mit dem Stand der Demokratie bei uns.

Ich teile Herrn Garthes Auffassung: Die Ägypter haben in den vergangenen zwei Wochen Weltgeschichte geschrieben. Nicht nur haben sie im Namen von Freiheit und Menschenrechte einen undemokratischen Herrscher vertrieben. Was mich besonders bewegt: Ein Rückgrat der Demokratisierungsbewegung waren Soziale Medien wie facebook und vor allem Twitter. Über diese Medien haben junge, engagierte Leute den Widerstand und die Demonstrationen organisiert. Und dort habe ich – wie viele tausend Menschen aus aller Welt – jeden Abend der vergangenen Woche live mitverfolgt, was sich auf dem Tahrir Platz tat.

Während Herr Garthe in seinem Essay von Revolution schreibt, waren sich die Teilnehmer des sonntäglichen Presseclubs in der ARD sehr schnell einig, dass es sich bisher allenfalls um einen Volksaufstand handle. Schließlich liege die wahre Macht in Ägypten nach wie vor beim Militär. Die meisten und schwierigsten Schritte auf dem Weg zur Demokratie seien noch zu gehen.

Besonders Zeit-Herausgeber Josef Joffe zeigte sich skeptisch, dass es in wenigen Monaten schon zu demokratischen Wahlen kommen könnte. Schließlich fehlte ein entsprechender Apparat, die Oppositionsparteien seien kaum organisiert. Mit einer Mischung aus Eurozentrisums und Selbstgefälligkeit erinnerte Joffe daran, dass Deutschland von 1945 bis 1949 gebraucht habe, um demokratische Wahlen zu organisieren – und dabei habe man auf die Parteien aus der Weimarer Zeit aufbauen können.

Auch wenn Ägypten keine sehr ausgeprägte Parteienlandschaft hat – mit den zersplitterten Gruppierungen der Weimarer Zeit, die den Aufstieg Hitlers ermöglichten, können die Ägypter vielleicht doch mithalten. Und zu der Aussage, dass es in Ägypten noch keinen Parteienapparat nach westlichem Standard gibt, fällt mir ein Wort ein: Gottseidank!

Die Revolution in Ägypten hat gezeigt, was sich viele betriebsblinde Kenner der westlichen Politik nicht vorstellen können: dass es andere Wege zur Demokratisierung geben kann als die repräsentative Parteiendemokratie aktueller westlicher Prägung.

Michael Garthe stellt in seinem Rheinpfalz-Essay die Bürgerbewegung Ägyptens genau dem Status Quo in Europa gegenüber. Er zeigt an mehreren Beispielen, wie deformiert dieses System mittlerweile ist. Ob der moralisch schillernde und nach demokratischen Maßstäben hoch zweifelhafte Premierminister Berlusconi in Italien oder der mit Schwung gescheiterte Hartz-IV-Kompromiss in Deutschland – allzu oft bestimmen die Eigeninteressen übermächtiger Parteien oder die Eitelkeit einzelner Politiker das Geschehen.

Ergänzt wird das Bild durch einen weiteren Artikel auf der Titelseite der Rheinpfalz am Sonntag. Hartmut Rodenwolt schreibt von einer Umfrage unter Politikern, nach der vier von fünf befragten Bundes- und Landtagsabgeordnete glauben, persönlich keinen großen Einfluss auf gesellschaftliche Entwicklungen zu haben. Als Ursache für die gefühlte Machtlosigkeit vermuten die Autoren der Studie Fraktions- und Parteienzwänge.

Daher glaube ich, die Herausbildung eines Parteienapparats hat im Moment nicht die höchste Priorität in Ägypten. Erfolgversprechender wäre es, wenn die Bürgerbewegung jetzt den Schwung bewahren und eine partizipative Demokratie aufbauen kann. Ähnlich wie in der Telekommunikation, wo einige Schwellenländer auf den Ausbau eines Festnetzes verzichtet und gleich auf Mobilkommunkation gesetzt haben, könnte hier einfach eine Entwicklungsstufe übersprungen werden.

Ich bin der Überzeugung, dass sich auch bei uns die Demokratie in diese Richtung weiterentwickeln muss. Gerade lese ich ein sehr spannendes Buch dazu: Makrowikonomics – Rebooting Business and The World (etwa: Neustart für die Wirtschaft und die Welt). Hier denken der Internet-Visionär Don Tapscott und Anthony D. Williams die Umbrüche, die durch Web 2.0-Technologie gerade in Unternehmen stattfinden, weiter in Richtung Volkswirtschaft, Gesundheitswesen, Bildung, Medien und Politik.

These der Autoren: Wir stehen vor ähnlichen Umwälzungen, wie sie durch die Entwicklung des Buchdrucks in Europa entstanden sind. Durch Gutenbergs Erfindung erhielten plötzlich mehr Menschen Zugang zu dem Wissen, das zuvor feudalen Eliten vorbehalten war. Durch das moderne Internet mit seinen  Ausdrucks- und Vernetzungsmöglichkeiten werden Machtmonopole und gewachsene Institutionen wie Universitäten, Zeitungen, Gesundheitssysteme oder auch der gesamte Apparat repräsentativer Regierungen hinterfragt – und das auf globaler Ebene.

Gleichzeitig besteht durch die neuen Möglichkeiten von Offenheit, Transparenz, Wissensaustausch und Zusammenarbeit eine historische Chance, neue Lösungen für die Probleme zu finden, mit denen die etablierten Institutionen momentan vergeblich kämpfen.

In dem Buch Makronomics gibt es Dutzende von Beispielen für diese Entwicklung. Zum Beispiel wurde nach dem Erdbeben in Haiti eine in Kenia entwickelte, interaktive Krisen-Karte eingesetzt. Hier konnte jeder über SMS, e-Mail oder Twitter Informationen über Brennpunkte eingeben. Freiwillige aus aller Welt übersetzten die Einträge aus dem Creolischen ins Englische. So konnten die Rettungsteams wesentlich besser an die Orte besonderer Not geleitet werden als mit den etablierten Systemen der Hilfsorganisationen.

Vernetzte Intelligenz nennt Makrowikinomics das, beruhend auf fünf Grundprinzipien: kollektive Zusammenarbeit, Offenheit, gemeinsame Nutzung, Integrität und wechselseitige Abhängigkeit.  Er prophezeit, dass Milliarden von Menschen sich aktiv ins Gemeinwesen einbringen und so mit der kollektiven Intelligenz die Problemlösungen gefunden werden, die dringend gebraucht werden. Leute mit persönlichem Antrieb, Leidenschaft und Expertise können sich einbringen, um die Welt zu einem gerechteren und nachhaltig funktionierenden Ort zu machen.

Es gibt erste Anzeichen, dass genau das in Ägpyten passieren könnte. Wael Ghonim, Nahost-Manager bei Google und eine Gallionsfigur der Revolution, hat gestern einige interessante Twitter-Nachrichten geschickt: „In a meeting with two generals from the higher council of the armed forces. Really great insights that I will share later.“, „Egypt changed, 8 young guys setting with 2 generals from the higher council of the armed forces and freely exchanging our opinions.“ , „Got approval from the army to start the 100 Billion Pounds campaign to reconstruct Egypt and help the families of martyrs & injured“ Das heißt, Ghonim und andere Aktivisten beteiligen sich aktiv am Aufbau einer Zivilgesellschaft in Ägpyten. Ganz ohne Parteiapparat.

Und was hat das mit dem Wachtenblog zu tun? Viele Führungspersönlichkeiten der Demokratisierungsbewegung in Ägypten sind schon seit langem Blogger. Laut Süddeutscher Zeitung und Geo bloggen seit 2004 schon 200.000 Ägypter und umgehen so die Pressezensur im Land. Der Blogger Wael Abbas wurde monatelang inhaftiert, nachdem er Videos von folternden Polizisten ins Internet stellte. Später wurde den Polizisten der Prozess gemacht, Wael Abbas wurde freigesprochen und erhielt als erster Blogger den „Knight Award“ des „International Center for Journalists“. Er war einer von vielen, die live vom Tahrir-Platz getwittert haben.

Kristallisationspunkt der Revolte war die von Wael Ghonim gegründete facebook-Seite für den Blogger Khaled Said, der 2010 von zwei Zivilpolizisten zu Tode geprügelt wurde. Der Blogger Karim Amer wurde mehrfach festgenommen – seine Seite ist übrigens Christoph Probst und den Geschwistern Hans und Sophie Scholl für ihren Widerstand gegen Hitler gewidmet.

Das Leben der Wachtenblogger ist im Vergleich dazu komplett harmlos. Wir werden nicht bedroht und müssen nicht über Polizeifolter berichten. Die größten Unannehmlichkeiten waren bisher ein Maskulisken-Angriff und ein Anwaltsbrief. Für uns ist das Bloggen ein Hobby, aber auch eine Alternative zur passiven Politikverdrossenheit.

Ich möchte mich damit im Sinne von Macrowikinomics in unser Gemeinwesen Wachenheim einbringen. Mir geht es nicht darum, die Parteien und politischen Gruppierungen abzuschaffen. Vielmehr möchte ich ihr Tun transparenter machen und damit als Teil der „Vierten Gewalt“ an der Meinungsbildung mitwirken. Gleichzeitig will ich aufzeigen, dass es für alle Bürger Möglichkeiten zur Partizipation gibt. „You may say I’m a dreamer“ habe ich schon mal gebloggt. Bei der Weinfest-Community wird der Traum ja jetzt schon Wirklichkeit. Da haben wir allein heute drei neue Mitglieder bekommen.

Zahlen:

Gesamtzugriffe auf Wachtenblog seit Start der Umfrage bis Sonntag 22.00 Uhr – 742

Abstimmende – 49

Schlüsse:

  1. Die Umfrage ist nicht repräsentativ!
  2. Wir haben keine SPD Leser!
  3. Wir haben SPD Leser, die nicht abstimmen.
  4. Wir haben SPD Leser, die bei ’sonstigen‘ gestimmt haben.
  5. Viele unsere Leser wählen FWG.
  6. Wir haben wenige FWG Leser, die aber keine Abstimmungsscheu haben.
  7. Wir haben wenige FWG Leser, diese aber mit vielen Computern.
  8. Wir haben viele Leser
  9. Gehen wir von 1100 Lesern die letzte Woche aus,
  10. dann sind das am Tag 157 verschiedene Stammleser(na ja, fast),
  11. davon haben 49 abgestimmt, also genau ein Drittel.
  12. Sind bei ’sonstigen‘ Nichtwähler, ist das Ergebnis verzerrt.
  13. Sind bei ’sonstigen‘ keine Nichtwähler, ist das Ergebnis auch verzerrt,
  14. weil in Wachenheim gibt es keine Grünen.
  15. CDU und FDP sind etwa gleich stark, liegt etwa im Bundestrend,
  16. nein, war ein Witz!
  17. WL ist so stark wie die FDP und etwa so stark wie die CDU,
  18. liegt definitiv nicht im Bundestrend!
  19. Wir müssen in Wachenheim eine Partei gründen: ‚Die Sonstigen‘
  20. Herr M..NEIN, ich fange nicht an!!
  21. Hätten wir kein Impressum, wäre die Umfrage auch nicht repräsentativ!
  22. Herr B..NEIN, da auch nicht!
  23. SPD hat sich neuen Namen schützen lassen: ‚Sonstige Partei Deutschlands‘
  24. Da der Name geschützt ist, müssen sich Die Sonstigen einen neuen Namen einfallen lassen.
  25. Vielleicht ‚Sozialdemokratische Partei Deutschlands’…
  26. das Chaos ist perfekt…..

Liebe Leser,

  1. ich bedanke mich für die Beteiligung an dieser kleinen Umfrage in unserem kleinen Wachenheim, die mir wirklich, ohne Ironie, viele Erkenntnisse gebracht hat.
  2. Wir haben eine grosse Stammleserschaft!
  3. Die Leserschaft rekrutiert sich aus allen politischen Lagern, na ja, fast (SPD…)
  4. Es macht sehr viel Spass mit Ihnen!!
  5. Bleiben Sie uns treu und gewogen!!

PS. Die Statistik ist eine Hure und die Mathematik ist Ihr Freier!

Jetzt haben wir’s sogar schon ins Amtsblatt geschafft. Nicht mit dem Wachtenblog, sondern mit dem Weinfest 2.0. Torsten Bechtel hat mit einer kurzen Notiz unsere Online-Community vorgestellt.

Mittlerweile haben sich dort 24 Wachenheimer vernetzt, um gemeinsam an einer Renaissance des Burg- und Weinfestes zu arbeiten. Darunter sind Winzer, Pfadfinder, ein Musiker, ein Gastronom, interessierte Bürger, Stadträte sowie der jetzige und der frühere Bürgermeister.

Einige interessante Diskussionen laufen schon, erste Ideen wurden entwickelt und zum Teil schon angegangen. Ich möchte natürlich regelmäßig aus der Community berichten und die Werbetrommel rühren. Primäre Plattform wird allerdings nicht der Wachtenblog sein. Um ein neutrales Medium zu haben, das sich ganz auf das Weinfest 2.0 konzentiert, habe ich einen neuen Blog gegründet: http://burgundweinfest.wordpress.com/

Genau zu diesem Blog brauche ich Ihre und Eure Hilfe, liebe Leser: Für den Titel des Blogs brauche ich ein möglichst stimmungsvolles Foto vom Burg- und Weinfest. Das Foto, das im Moment im Blog steht, stammt von der Webseite der Tourist-Info. Entweder bräuchte ich dieses Foto in besserer Auflösung (und die Erlaubnis des Rechteinhabers, es zu verwenden). Oder jemand von Euch/Ihnen stellt mir ein schöneres Foto zur Verfügung.

Anforderungen: Abgebildete Menschen sollten mit der Veröffentlichung einverstanden (oder nicht erkennbar) sein. Und es muss ein sehr breiter, flacher Ausschnitt möglich sein (siehe Blogtitel).

Über Rückmeldungen per Kommentar oder Mail (siehe Impressum ;-)) freue ich mich sehr. Wer weiß, vielleicht wird unser Weinfest 2.0 noch berühmt? Auf Twitter ist es jedenfalls schon.

Wäre am Sonntag in Wachenheim Stadtratswahl, welche Partei würden Sie wählen? Stimmen Sie ab!

Die Umfrage ist anonym!

Weder E-mail noch irgendeine andere Info der Abstimmer  ist für uns feststellbar oder erkennbar! Über ein Cookie ist jedoch ein mehrfaches Abstimmen nicht möglich, sodass ein Mehrfachklicken nicht mehrfachgezählt wird.

Ich würde mich über eine rege Beteiligung freuen und das Ergebnis in Prozent ist direkt auf der Umfrage sichtbar(view results Schaltfläche).

Nächste Seite »