Nach Ende der auferlegten Schreibpause, bzw. des Zeitmangels, habe ich mir Gedanken gemacht, was denn meine persönlichen Ziele für den Wachtenblog sind. Die laue Sommernacht, die Kerze auf dem Terassentisch, der Blick auf die Burg und, last but not least, lassen die Bloggergedanken wieder schweifen. Und somit werde ich Sie über die Ideen und Projekte in loser Reihenfolge informieren.

Das erste spannende Projekt, das ich mir vorgenommen habe, ist ein Projekt, das auch die Leser, in diesem Fall auch Bürger,zumindest die uns gewogenen, was aber nicht von Notwendigkeit ist, mit einbinden soll und für mich und auch andere etwas völlig Neues darstellt.

Bei mir entwickelt sich zur Zeit ein tiefes Misstrauen gegen die Politik, bzw. zumindest gegen die Spitzenpolitiker, die von uns gewählt, über unser finanzielles Ach und Weh entscheiden. Dies Gefühl der Ohnmacht, das in einer Demokratie etwas später als in anderen Staatsformen einsetzt, ist was sehr Unangenehmes, und wenn ich an die Zukunft unserer Kinder denke, die mit Billionen von Euros Schulden auf den Weg geschickt werden, wird mir schlecht.

Nur möchte ich nicht über diese Ängste schreiben. Was mich beschäftigt ist das Werden des Homo Politicus. Was passiert von der ersten Idee eines politischen Engagements bis hin zur demokratischen Endstufe, wo auch immer die sein mag. Und zwar was passiert mit MIR?! Was passiert mit meinen Meinungen, Ideen, Idealen. Wer geht den Weg mit, wer verlässt Ihn? Was ist notwendig um politisch zu agieren? Was sind die Konditionen? Wie entsteht ein Parteiprogramm etc. etc.

Da ich nicht vorhabe wieder mit einem Studium zu beginnen, werde ich ganz einfach den Weg gehen, den die Verfassung für ein solches Vorhaben vorgibt.

Ich gründe mit Gleichgesinnten, was nicht in der politischen Haltung begründet ist, sondern allein im politischen Interesse, eine Partei.

Eine Gründung ohne jegliche Vorgaben, mit Ausnahme von extremistischen Gedankengut, das bleibt weg. Ein weisses Blatt, das mit Leben gefüllt werden soll. Wie ein Action Painting, oder eine Improvisation, man hat zwar das Instrument, das einen fasziniert, vom Klang, von der Optik und beschliesst, nicht nur eines zu bauen, sondern auch darauf zu spielen, ohne einen präferierten Musikstil zu haben oder zu kennen, man muss ihn entwickeln.

Und ich möchte mit dieser Partei diesen bei mir ausgelösten politischen Prozess durchlaufen.

Als ein Mensch, der jede Form von Dogma ablehnt und eine nicht ganz einfache Haltung zu Hierachien und Autoritäten hat, sicher eine spannende Geschichte.

Wie soll das aber laufen?

Es geht doch schon damit los, die ganzen Informationen zu sammeln. Was ist notwendig eine Partei zu gründen? Wieviele Leute, juristische Vorgaben, ein Parteiprogramm. Wo bekommt man die Information her?

Im Prinzip aktive operative politische Bildung, die ich für mich und andere Interessierte im Netz und in der Realität, nämlich in Wachenheim etablieren möchte.

Diese Aktiviät Social Media 2.0, wie meine liebe Freundin Cordelia immer sagt, ähnlich zum Weinfestblog, sowohl im Netz als auch im wahren Leben stattfinden lassen. Über die ersten Infos, über die ersten Diskussionen, über das Entwickeln des Parteiprogrammes, etc. etc. möchte ich Sie auf dem Wachtenblog informieren und daran teilhaben lassen, was in diesem aussergewöhnlichen politischen Leben passieren wird.

Ich bin sehr gespannt, ob mir dieses ambitionierte Vorhaben gelingen wird und ob sich einige Mitinteressierten finden werden, diesen aufregenden Weg zu gehen.

Also bis zur ersten Info, der Definition einer Partei und den Bedingungen, bzw. Voraussetzungen einer Parteibildung, bitte ich Sie zu überlegen, ob Sie mich auf diesem spannenden Weg begleiten wollen.

Sich und andere besser politisch besser zu verstehen. Ich freue mich darauf!!

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