Der erste Schritt, der bei einer Parteigründung getan sein sollte, ist ersteinmal zu wissen, was eine Partei überhaupt ist. Also habe ich mich mal bei Wikipedia schlau gemacht, und möchte Ihnen auch dieses Wissen zukommen zu lassen:

Eine politische Partei (lat.: pars, Genitiv partis, „Teil, Richtung“) ist ein auf unterschiedliche Weise organisierter Zusammenschluss von Menschen, die innerhalb eines umfassenderen politischen Verbandes (eines Staates o. Ä.) danach streben, politische Macht und die entsprechenden Positionen zu besetzen, um ihre eigenen sachlichen oder ideellen Ziele zu verwirklichen und/oder persönliche Vorteile zu erlangen.[1]
Innerhalb eines Mehrparteiensystems konkurrieren politische Parteien untereinander um die Besetzung der politischen Entscheidungspositionen; sie tragen zur politischen Willensbildung bei und bilden insofern eine wichtige Säule der politischen Verfasstheit eines demokratischen Staates.[2] In einem Einparteiensystem ändern sich notwendigerweise auch Struktur und Funktion einer Partei. Eine derartige Partei „neuen Typs“ gewinnt in der Regel „totalitären“ Charakter.[3
]

Die erste Frage, die sich mir bei dieser Einleitung stellte, war die unterschiedliche Art und Weise der Organisation. Es scheint tatsächlich mehrere Arten der Parteiorganisation zu geben. Dies wird wohl der erste Punkt sein, der intensiv zu recherchieren ist. Dass eine Partei ein Zusammenschluss von Menschen ist, nun das kann man so stehen lassen.
Diese, auf welche Art auch immer, organisierten Menschen streben in einem übergeordneten politischen System nach Macht.

Bumm.

Kann ich dann überhaupt eine Partei gründen? Will ich an die Macht? Ist mein schönes Wachenheim ein übergeordnetes politisches System? Na, -über- schon, geordnet ist manchmal schon anders. Da es aber außer den großen Volksparteien, CDU, SPD, usw.(FWG ist keine Partei, sondern ein Verein, das muss ich mal prüfen!!) auch die Wachenheimer Liste gibt, scheint in Wachenheim eine politische Ordnung und ein System der höheren Ordnung vorzuliegen.

Nach ‚Macht‘ streben. Alleine dieses Wort klingt irgendwie befremdlich. Scheint aber ehrlicher zu sein, als ‚Politischer Gestaltungswille‘. Also muss ich ein Machtmensch sein, um politisch zu handeln. Ist aber auch irgendwie paradox. In der Verfassung steht, alle Macht gehe vom Volke aus. Und in einer Partei strebt man nach Macht. Also findet ein Machttransfer auf die Parteien statt. Puh, eine ganz schöne Verantwortung! Für andere Macht auszuüben. Die müssen ja dann ein ziemliches Vertrauen zu den Menschen haben, die sie wählen. Ich gebe mein Geld eigentlich nur Menschen, die ich kenne. Aber in der Politik, macht man seltsamen Fremden seinen Geldbeutel auf.
Ich persönlich bin ein Mensch, der gerne die Menschen intensiv kennt, die er wählt. So war das zumindest in der Schule, wenn ein Klassensprecher/in gewählt wurde. Dies liegt zwar einige Zeit zurück, aber ich kann mich genau daran erinnern. In den kleineren Klassen, waren es immer die besten Sportler, die gewählt wurden, die mit den meisten Muskeln. Während der Pubertät waren es immer die heissesten Mädels, man wählte den Eros. Also doch, die Erotik der Macht. Jedoch auch hier die Frage, macht Macht erotisch oder macht Erotik mächtig? Siehe die Fälle Guttenberg/Mehrin und Strauss-Kahn.

Ich glaube diese Parteigründung wird interessanter als ich dachte! Partei der Erotik der Macht, das wäre doch ein toller Name.

Das muss ich jetzt mal auf mich wirken lassen. Wenn es ausgewirkt hat, melde ich mich zu den anderen Punkten der o.g. Definition!

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