März 2012


Es ist ja eine schöne Tradition, dass wir hier in unserem kleinen Blog auf Schriften der politischen Organisationen vor Ort eingehen. Da scheinbar nur die FWG ein Bedürfnis verspürt, ihre Sicht der Dinge an die Wachenheimer heranzutragen, beschäftigen wir uns scheinbar nur mit den Schriften dieses Vereins. Und da wir meist anderer Meinung sind, entsteht selbstredend der Eindruck, wir seien weit davon entfernt, mit der FWG zu sympathisieren. Dem Eindruck kann ich nicht widersprechen.

Wären wir nicht unlängst noch unter anwaltlicher Drohung aufgefordert worden, ein Impressum auf dem Blog anzulegen, würde ich wohl nicht erwähnen, dass die aktuelle „FWG im Gespräch“ auf ein solches Impressum verzichtet. Schwamm drüber, wir denken uns die Urheberschaft und Verantwortlichkeit dazu.

Richtig lustig ist die Vorteile – Nachteile Gegenüberstellung zum Bischofsgarten. Den mag die FWG gar nicht. Hat sie deshalb auf ernsthafte Argumente verzichtet?
Landschaftsbild gefährdet? Das tut die Halle des Aussiedlerhofes knapp außerhalb des Bildes auch – hätte man sie deshalb nicht genehmigen sollen?
Keine Entwicklung der Altstadt? Das entscheiden Leute, die einkaufen. Und die fehlten vielen Läden in letzter Zeit, auch denen, die man zu Fuß gut erreichen kann.
Kein Einkaufen für immobile Personen? Ja, stimmt. Immobile Personen können im Bischofsgarten nicht einkaufen. GENAU WIE ÜBERALL SONST. Denn immobile Personen sind bewegungsunfähige Personen. Die kommen nicht mal aus dem Bett!
Gefährdung der Versorgung von Freidelsheim-Gönnheim? Erstens hat der Gutachter im VG Rat explizit gesagt, dass ein Markt im Bischofsgarten keinen Einfluss auf eine Entscheidung über einen Markt zwischen Friedelsheim und Gönnheim hat. Zweitens scheinen dort die Bemühungen bisher nicht sehr dringend gewesen zu sein. Tatsächlich wäre ein Markt im Bischofsgarten wohl die realistischste Chance für Friedelsheimer, relativ nah einkaufen zu können.
Gefährdung der Schul- und Kindergartenkinder? Das hat die FWG am Pfortenstück nicht interessiert. Und da wäre noch der Liefer- und Entsorgungsverkehr dazu gekommen. Tatsächlich ist es, egal wie man nun zum Bischofsgarten steht, ein Vorteil, dass der LKW-Verkehr gar nicht erst in den Ort rein muss.

Und dann ist da schon wieder das Pfortenstück! Ein Parkplatz dort soll die Altstadt beleben? Das ist total realitätsfremd. Autofahrer sind mehrheitlich nicht bereit 100 oder gar 200 Meter zu gehen. Das sieht man tagtäglich an der Apotheke. Hinter der Kirche sind Parkplätze – wo stellen die Leute, die zur Apotheke oder zum Bäcker oder zur Eisdiele gehen, ihr Auto ab? Vor der Apotheke oder direkt vor der Eisdiele.
Oder im Poppental: Hier steht eine Schranke direkt aus Schilda, sie wird nämlich nie geschlossen, weil es angeblich zu viel Aufwand ist, alle Nutzer mit einem Schlüssel auszustatten. Gut, ein Zahlenschloss bräuchte keine Schlüssel… Hinter der Schranke beginnt das Wasserschutzgebiet, ein Schild weist darauf hin, dass die Durchfahrt für Otto-Normalverbraucher verboten ist. Aber wie sollen denn dann die Wanderer den weiten Weg bis an den Bauwagen der Waldameisen zurücklegen? Zu Fuß sicher nicht! Und so stehen die Autos der Naherholenden nicht vor der Schranke, sondern am Bauwagen. Jeden Tag, immer gleich mehrere.
Ziemlich sicher nutzen Parkplätze nur direkt vor einem Laden und nicht ein paar hundert Meter weiter weg.

Obacht: Ja, kleine Läden in der Ringstraße sind eine schöne Idee.

Neuer Absatz, damit es nicht ein ja, aber Satz ist. Bitte, bitte, die gute Idee der Läden an der Ringstraße nicht mit dem Haus der Zukunft/Kurpfalzauditorium/Mehrzweckhalle verknüpfen. Das geht doch auch ohne. Die Zukunfstauditoriums-Idee ist zu teuer. Ich jedenfalls kann die angeblich zugesagten, sagenhaften Zuschüsse nicht glauben. Genausowenig wie an eine kostenneutrale Unterhaltung.

Überhaupt, warum ist denn die Umfrage zum Haus der Zukunft besser als die zum Standort? Ach so, da hat die FWG die Fragen selber auf eine Antwort hin gestellt, beinahe vergessen. Und glücklicherweise hat uns ja Herr Kittelberger am letzten Sonntag vor Meinungsäußerungen der Bürger gewarnt, weil die solche Dinge ja nie richtig beurteilen können.

Und warum hätte die Verbandsgemeinde dem Schulstandort eine halbe Million Euro zugeschossen? Träger der Grundschule ist die Stadt, Träger der IGS ist der Kreis – wie kommt da die VG ins Spiel?

Und warum verliert der Schulstandort durch welche Blockade 2,5 Millionen Euro? Heißt es jetzt Blockade, wenn eine Mehrheit gegen ein Projekt stimmt? Gab es dann im VG-Rat neulich eine Blockade gegen den Bischofsgarten? Zahlen aus der Luft zu greifen, die niemand nachvollziehen kann, finde ich unseriös.

Ich hoffe, dass nun möglichst bald die Bürger auch aus anderen Lagern zum Standortthema mit deren Sicht der Dinge versorgt werden. Vielleicht ergibt sich dann die Chance, das Ganze zu beurteilen.
Ohne Informationen der Stadt oder der anderen Parteien macht die kommende Bürgerbefragung keinen Sinn. Aber da kommt bestimmt noch was. Oder? Hallo? Kommt da mal was?

Und die Erkenntnis, dass ein Parkplatz vor der eigenen Haustür eine schlechtere Idee ist als ein Parkplatz vor der Haustür anderer Leute, hat sich auch in den Reihen der FWG scheinbar eingestellt, wie neulich zu lesen war.

 

 

 

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Getroffene Hunde bellen, am gefährlichsten sind verletzte Raubtiere.

Nach diesem Motto handelte gestern Generalsekretär Döring von der neuesten Splitterpartei im Saarland und demnächst wahrscheinlich im Bund.

Aber dieser Artikel soll keine programmatische Abrechnung sein, zudem ich zumindest Herrn Berger, der FDP hier in Wachenheim, sehr schätze.

Es geht um das unsägliche Zitat : Die Tyrannei der Masse, bzw. um die Anonymität im Netz. Das Internet ist ein mächtiges Instrument, das eine nie gekannte direkte Meinungsäusserung und -verbreitung möglich macht. Meinungen von Bürgern aller Couleur, unabhängig von Parteiprogramm oder Dogma.

Diese Meinungsmaschine als Tyrannei der Masse zu bezeichnen erinnert mich doch sehr an die Anfangszeit der sozialen/Sozialitischen Bewegung, oder die Anfangszeit der ‚Grünen‘, als diese neuen Ideen von den etablierten Parteien als der Untergang des Abendlandes angesehen wurden. Die Macht schwindet halt im Pluralismus, bzw. muss man etwas für diese Macht tun, nämlich seine Wähler überzeugen und vor allen Dingen die Meinung der Wähler vertreten.

Aber auch das ist nicht Thema des Artikels, sondern eine Position der FDP, der sich auch der Wachtenblog verschrieben hat. Man darf alles sagen, was nicht gegen Gesetze verstösst, man kann unzensiert und ungekürzt kommentieren.

Man darf es aber nicht ANONYM tun.

Eine funktionierende Demokratie und ein funktionierender Rechtsstaat garantieren, daß man frei von staatlichen Repressalien seine Meinung vertreten kann. Dieses hohe Gut der Meinungsfreiheit fordert Engagement der einzelnen Menschen und persönliches Engagement ist Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie. Ohne Namen und Köpfe wäre diese Republik, übrigens heisst dies Öffentliche Sache,nicht da wo sie jetzt ist. Ebert, Liebknecht, Adenauer, Genscher, Brandt…die Liste ist lang. Alle sind unter höchstem persönlichem Einsatz für die Sache eingetreten und schufen damit Identifikation, Leidenschaft und politisierten den Bürger, der leider in den letzten Jahrzehnten etwas ruhig geworden ist. Erfolg macht eben faul.

In diesen Tagen ist das Internet das beherrschende Medium und es wäre fatal für die Demokratie, wenn man seine Meinung nur anonym, wie von den Piraten
gefordert abgeben würden. Man macht sich öffentlich auf Facebook, man postet Videos auf Youtube, kehrt sein Innerstes nach aussen, aber bei der Bewegung bei der man wirklich etwas bewirken kann, versteckt man sich hinter der vermeintlichen Anonymität. Anonyme Politik ist keine Politik.

Politik ohne Namen ist das Scheitern der Demokratie.

Daher sind wir beim Wachtenblog besonders stolz darauf, dass sich so viele Leser trauen. Trauen unter echtem Namen Ihre Meinung zu äussern und für diese einzustehen. Wenn auch ’nur‘ im kleinen Wachenheim.

Dafür ziehe ich vor diesen Bürgern meinen Hut, egal von welcher Partei oder für welche Partei, oder für gar keine Partei!

Der Frühjahrsempfang 2012 der Stadt Wachenheim hatte diesmal mit traumhaftem Frühjahrswetter zu konkurrieren. Das tat dem Interesse der Bürgerschaft jedoch keinen Abbruch. Der grundsätzliche Ablauf der Veranstaltung ist bekannt: Die Chorgemeinschaft singt ein Frühlingslied, der Bürgermeister resümiert die vergangenen zwölf Monate und gibt einen Ausblick auf die kommenden, der VG-Bürgermeister liefert ein Grußwort ab, der Chor singt ein Lied das sich thematisch um den Genuss möglichst großer Mengen Wein dreht, die Landfrauen schenken Wein der örtlichen Winzer aus, man unterhält sich.

So war das auch in diesem Jahr. Und doch gibt es für mich Bemerkenswertes.

Da wäre zum einen der von Torsten Bechtel beschrieben Umbau der Stadtwerke zum Lieferanten für regenerative Energie. Mit den Solarpanels auf den Bauhofdächern kann Wachenheim inzwischen 40 oder 50 (bin mir nicht ganz sicher) Vier-Personen-Haushalte mit Strom versorgen. Etliche weitere Haushalte beziehen über die Stadtwerke Strom aus Wasserkraft. Ein neues Blockkraftwerk im Schwimmbad wird demnächst nicht nur Schwimmbad, sondern auch Feuerwehr und Kindergarten (auch den Hort?) beheizen. Damit steht Wachenheim wahrscheinlich vergleichsweise gut da, was Förderung regenerativer Energien und Autarkiebestreben in Energiefragen angeht.

Zum anderen fand ich das Thema Bürgerbefragung zum Supermarkt erstaunlich. Keine Angst, das artet nicht wieder zu einem Grabenkampfbefeuerungsartikel aus. Torsten Bechtel warb noch einmal für den Bischofgarten mit allen Argumenten, die dafür sprechen, wies auch noch einmal darauf hin, dass für den Fall, dass dort ein Markt entsteht, der Laden am bisherigen Standort als Discounter erhalten bleiben wird – ein Fakt, der nicht bei allen bekannt zu sein scheint. Das ist natürlich nicht das erstaunliche an dem leidigen Thema. Das ist vielmehr Bechtels Aussage zur Bürgerbefragung: Er bekräftigte noch einmal, dass das Ergebnis der nicht amtlichen Erhebung für ihn bindend ist. So kommen wir also tatsächlich auch ohne Wahl einmal in den Genuss, ein Meinungsbild zu geben, dass eine Entscheidung beeinflusst. Ich erinnere an die Hängepartie im Pfortenstück, bei der eine klare Mehrheit der Wachenheimer gegen einen Supermarkt dort war, was auf die Entscheidungen aber kaum Einfluss hatte.

Noch bemerkenswerter fand ich dann aber die Ausführungen von VG-Bürgermeister Udo Kittelberger zur Bürgerbefragung. Nachdem um Verständnis für das Gezerre im VG-Rat geworben hatte, lavierte er wortreich um eine klare Aussage dazu herum, um dann doch grundsätzlich vor solcher Art Bürgerbeteiligung zu warnen, und insgesamt mehr Vertrauen für die Gewählten Gremien einzufordern. Zwar wird die Verwaltung die Befragung unterstützen, so Kittelberger, aber eigentlich sollten die Menschen derlei Entscheidungsprozesse denen überlassen, die sie gewählt haben. Und auch die Medien sollen nicht so streng sein mit den Volksvertretern.

Gut, grundsätzlich funktioniert unser Gemeinwesen natürlich so – wir wählen uns geeignet erscheinende Parteien oder Personen, die entscheiden dann. Aber gerade beim Endlosthema Supermarkt ist es dringend an der Zeit, dass die Bürger ernsthaft beteiligt werden. Und das wird mit dieser Befragung erstmals möglich. Das ist Bürgerbeteiligung, die den Namen verdient. Anders als die Farce der letzen Runden von Einsprüchen gegen das Pfortenstück, als alle Einsprüche von Bürgern mit den Worten „zur Kenntnis genommen“ vom Tisch gefegt wurden. Damit wird unser Bürgermeister seinem Anspruch nach mehr Bürgerbeteiligung, den er nach der Wahl formuliert hat, gerecht. Wollte ich mal gesagt haben.

Die Bürgerbefragung braucht indes noch eine Menge Vorbereitung. Wäre sie schon morgen, sähe das Ergebnis wohl so aus: eine Mehrheit will gar keinen zweiten Supermarkt.  Tatsächlich haben, glaube ich, sehr viele Wachenheimer das Gefühl, dass sich die Stadt hier von REWE, Edeka und Planungsbüros vor sich her treiben lässt, das hier von außen ein Bedarf herbeigerechnet wird. Das höre ich jedenfalls immer öfter. Objektive Informationen zu verbreiten tut Not. Und genau da wird es dann wieder schwierig, wie die „Bürger für Wachenheim“ zuletzt zeigten. Schwierig, aber möglich. Ich jedenfalls bin schon gespannt auf den Rückblick beim Frühjahrsempfang 2013.
 

Die modernen Zeiten sind angebrochen, manche sagen sogar die Götterdämmerung dieser ist auch schon da. Man kann sich und alles, wichtig oder unwichtig, notwendig oder nicht, posten, man kann es streamen, mann kann es rippen und was weiss ich noch alles.

Hierzu gibt es geteilte Meinungen, insbesondere an Facebook scheiden sich die Geister, insbesondere die Transparenz-Geister.

Transparenz, der gläserne Mensch, hat ja durchaus ein Gefährdungspotential, da jede Möglichkeit ja bekanntlicherweise zwei Seiten hat und immer findet sich jemand der auch die unangenehme Seite nutzt, Feuer ist Heizung und Waffe, Kernspaltung Segen und Fluch etc..

Jedoch gerade im öffentlichen Leben, POLIS oder Politik, d.h. der Dinge im Gemeinwesen, ist eine höchstmögliche Transparenz eines der höchsten und erstrebenswertesten Güter. Die Gründe dafür liegen auf der Hand und darauf muss nicht eingegangen werden, falls doch, kann man gerne die Kommentarfunktion dazu nutzen.

Das Thema hier ist ein anderes. Die Trägheit, die zur Nicht-Transparenz führt und die durchbrochen werden könnte, das soll hier das Thema sein.

Eine Stadtratssitzung ist ja eigentlich eine öffentliche und transparente Angelegenheit! Eigentlich. Sie kennen die Geschichte vom Flug bei dem folgende Durchsage kommt:“Ich begrüsse sie auf dem Flug nach München. Mein Name ist Max Mustermann, ich bin der Kapitän und eigentlich bin ich Pilot!“ Klingt irgendwie nach Aussteigen.
Nun liegt bei der Stadtratssitzung die Trägheit ausnahmsweise nicht bei den gewählten Vertretern des Volkes, sondern eben bei diesem selbst. Ist doch schon weit zu laufen und Parkplätze gibt es auch keine, und so spät! Oops kurzer Abschweifer in ein anderes Thema, schnell wieder zurück!

Was den Vertretern nicht unbedingt unangenehm sein muss, aber auch direkt causal zu einer eigenen Trägheit in Folge der Fremd-Trägheit führen kann.

Und Trägheit ist eine biblische Todsünde.

Und mit Todsünden kann man so seine Probleme kriegen, fragen Sie mal einen Pfarrer oder Priester!

Tun wir doch also etwas für das Seelenheil unserer Verteter und vor allem für die politische TRANSPARENZ und erlösen Sie aus der publizistischen Lethargie.

Als ein Mensch, der sich durch seine Blogtätigkeit auch auf öffentlichem Terrain bewegt, biete ich dem Stadtrat, auf Kosten des Wachtenblogs, hoffentlich führt das nicht zu Diskussionen, an, die Statdratssitzungen auf Video auf dem Wachtenblog der breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Natürlich komplett und ungeschnitten, unparteiisch etc.. Man kann ja alles diskutieren. Da viele Menschen das Internet als Informationsinstrument nutzen, bin ich sicher, dass die zu einer aktiveren Politik, beim Politiker als auch beim Bürger beitragen kann.

Es wäre mir eine Freude gemeinsam mit dem Stadtrat diese spontane Idee, Live-Video-Blogging sozusagen, mit Leben zu füllen.

Streng genommen sucht natürlich nicht der Raum, sondern die Stadt oder die Stadtwerke einen Pächter für den Schwimmbadkiosk. Denn  – für uns nicht so gut wie für sie – die Pächterin von 2011 hat einen Ganzjahresjob gefunden.

Sollte unter den Wachtenblog-Lesern jemand Lust haben, den Sommer ausgiebig im Schwimmbad zu verbringen, oder jemanden kennen, der schon immer mal einen Kiosk betreiben wollte, dann meldet euch doch bei der Stadt.

Wir haben wieder eine Vereinsgaststätte!

Eine gute Nachricht! Man kann wieder auf der Terrasse sitzen, den Jungs beim Kicken zuschauen, nach dem Training noch schnell etwas essen, wenn man keine Lust hat zu Hause zu kochen.

Wir haben wieder eine Vereinsgaststätte.

Genau auf diesem Vereins-Niveau bewegt sich die Qualität des Essens, was nicht schlecht rüber kommen muss, aber eben auf diesem Niveau. Um im Fussballerjargon zu bleiben, die Qualität ist Verbandsliga, die Preise doch eher Regionalliga, d.h. für das Gebotene kommt es mir ein wenig hoch vor.

Da wir mit vielen Leuten essen waren, wir waren immerhin zu elft, konnten wir einen guten Überblick über die dargereichten Speisen gewinnen.

An Vorspeisen hatten wir Schnecken, die sehr gut waren, Pasta die ein wenig lieblos daher kam, und einen Raukensalat mit Parmesan, der eher ein gemischter Salat war und ein paar Käsehobel hätte mehr haben dürfen. Der Salat war frisch, aber eben kein Rucolasalat, sondern ein gemischter.

Bei den Hauptspeisen bewegten wir uns über einige Fleischgerichte, vorwiegend Corden Bleu oder Jägerschnitzel, die von den Kindern vertilgt und gelobt wurden, bis hin zu Pasta mit Krabbensauce, die ein wenig gwöhnungsbedürftig war, Rucolasalat mit Gambas, siehe oben, aber die Krabben waren in diesem Fall sehr gut gebraten, die Pizza war die amerikanische Art, d.h. der Boden war eher weich, was mir geschmeckt hätte, aber meinem Freund eben nicht.

Der Preis war gefühlt bei den Speisen ein Euro zu teuer. Die Getränkepreise waren angemessen.

Fazit: Alles in allem haben wir wieder eine Vereinsgaststätte.

Und das ist gut so, es gibt schlechtere!!

Noch eine Ankündigung. Wer schon immer mal wissen wollte, warum er bei Phil Collins dern Radiosender wechselt, oder Bilder von Monet schön findet, egal wie sehr er oder sie sich bemüht, diese Art dekorativer Postkartenvorlage nicht zu mögen, dem sei folgendes empfohlen:

Der Kulturverein Wachenheim lädt gemeinsam mit dem Kunstverein Bad Dürkheim ein zu einem Vortrag von Professor Dr. Helmur Reuter über „Unser Gehirn – Verstand und Gefühl im ästhetischen Erleben“ am 15. März um 19 Uhr in der Lutherischen Kirche, Wachenheim Wstr., Langgasse 6. Der Eintritt beträgt 8 €,  für Schüler, Studenten und Auszubildende 3 €.

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