April 2012


Liebe Leser,

unsere Blog_Plattform ‚Wordpress‘ stellt seit einiger Zeit ein Tool zur Verfügung, das anzeigt aus welchen Ländern der jeweilige Blog aufgerufen wurde. Nun als ich mir das mal angeschaut habe, war ich doch sehr überrascht, wie ‚global‘ unser kleiner Blog gelesen wird. Einige Exoten sind leicht zu erklären, wie durch wachenheimer Urlauber, die auch dort unseren Blog lesen, oder z.B. Südafrika, wo sich ein ausgewanderter Wachenheimer der Lektüre hingibt, oder Argentinien, wo ich Familie und Freunde habe. Andere Länder sind jedoch Rätsel, und werden dies auch bleiben.

Germany
United States
Austria
Switzerland
France
United Kingdom
Spanien
Poland
South Africa
Singapur
Iceland
China
Czech Republic
Netherlands
Italy
Russian Federation
Luxemburg
Ukraine
Indonesia
Lebanon
Latvia
Serbia
Georgia
United Arab Emirates
Brazil
Argentinien
Thailand
Bulgaria
India
Canada
Belgium
Ireland
Chile
Hungary
Mauritius
Viet Nam
Slovakia
Malaysia
Peru
Norway
Turkey
Albania
Taiwan
Portugal
Denmark
Australien
Kenya
Colombia

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Liebe Leser,

die Mehrheit der Wachenheimer Bürger hat EINDEUTIG entschieden, bzw. ist der Meinung, daß ein Supermarkt im Bischofsgarten gebaut werden soll.

Das Ergebnis:

Wahlberechtigte 4.022

Abgegebene Stimmen 1.170 (29,09% Wahlbeteiligung)

Ja-Stimmen 737

Ja-Stimmen Bischofsgarten 650 (63%)

Nein-Stimmen 421 (36%)

Ungültige Stimmen 14

Der Auftrag des Bürgers an die Parteien ist somit eindeutig.

Bei der Abstimmung zum Supermarkt zeichnet sich folgende Situation ab.

Abgegebene Stimmen 1.168
Ja Stimmen 727
Bischofsgarten 650
Oberstnest 59
Neustück 18
Nein 437
Ungültig 4

Da ich leider vor dem amtlichen Ergebnis gehen musste, können noch Varianzen auftreten, die allerdings das Ergebnis nicht mehr beeinflussen werden.

Die Wachenheimer haben ein klares Votum abgegeben!

Später mehr!

Dieser eigentlich so negative Spruch sollte in Wachenheim eine neue positive Dimension bekommen.

Ich gehe jetzt gleich abstimmen zum Thema Supermarkt, werde für den Bischofsgarten stimmen, gehe aber davon aus, dass die Meinung der Leute, die die Stimme abgegeben haben eine andere sein wird, da Protestwähler immer aktive sind als Meinungswähler.

Daher antizipiere ich, daß neue Wege und Ideen gefunden werden müssen.

In unserem Wachenheim leben einige Menschen, die sehr große Erfahrung im Umgang mit komplexen Themen haben, die Ihr Leben lang gefordert waren immer wieder neue Strategien und Konzepte zu erstellen. Und die gezwungen waren über diese Themen, Strategien und Konzepte einen Konsens zu erzielen. Diese Menschen gehören, soweit ich das weiß keiner Partei an, was aber sekundär ist, und identifizieren sich sehr mit Wachenheim.

Diese Mitbürger sollten aktiviert werden, damit Sie sich in die Diskussion einbringen und diese vorwärtsbringen. Wir haben Großweingutbesitzer, die allerdings schon aktiv sind, wir haben Aufsichtsräte der BASF, wir haben Programmdirektoren von Fernsendern, wir haben Chefredakteure von Fernsehsendern und Zeitungen, wir haben Bauunternehmer, wir haben Firmen die Zunftmärkte bauen etc., wir haben mit einem Wort erfahrene Köpfe, denen Wachenheim etwas bedeutet.

Lasst uns versuchen, diese Menschen zu motivieren sich einzumischen, sich zu engagieren, Ihre Verbindungen und Erfahrungen einzusetzen, um unsere Stadtentwicklung nach vorne zu bringen! Diese Leute, zusammen mit allen anderen engagierten Wachenheimern, bilden dann eine wirklich schlagkräftige Truppe!

Wir als Wachtenblogger bieten uns da gerne als Moderatoren oder Anlaufstelle an, um wirklich wie dieses gallische Dorf zu werden, das Dorf hinter den Schlägereien, das Dorf, das zusammen gegen alle unguten Einflüsse steht.

Ich frage mich nur wer dann die einzelnen Protagonisten sein werden, Majestix, Miraculix etc.! Nur Troubadix, den kenn ich schon!!

Seit diesem Montag läuft in Wachenheim die amtliche Einwohnerbefragung zum Thema Supermarkt und seinem Standort. Und ohne auf juristische Spitzfindigkeiten zu ihrer Verbindlichkeit Rücksicht zu nehmen, bietet diese Befragung zum ersten Mal in diesem Langzeitdrama allen Wachenheimern ab 16 die Gelegenheit, ihre Meinung zu diesem Thema durch ein oder zwei Kreuze kundzutun. Eins, wenn er oder sie der Meinung sind, Wachenheim braucht keinen großen Vollsortimenter zusätzlich zum bestehenden REWE (wohl bald Penny), und zwei Kreuze, falls sie oder er der Meinung ist, ein großer Markt ist nötig, dann ist auch noch ein Kreuzchen am Wunschstandort zu machen (wobei nur der Bischofsgarten realisierbar ist und nur dort ein Investor den Wunsch hat, zu bauen).

Von den rund 4000 Wachenheimer, die an der Befragung teilnehmen können, haben bis heute Morgen 9 Uhr nur knapp 12% teilgenommen.

Gut, sicher machen noch einige Vollzeitbeschäftigten von der Möglichkeit Gebrauch, am Samstag Morgen an der Befragung teilzunehmen. Auch der Dienstleistungs-Donnerstag heute nachmittag wird die Quote sicher noch erhöhen. Aber sollten am Ende nur, sagen wir mal 30% ihre Meinung geäußert haben, ist die Fortsetzung der Debatte fast vorprogrammiert. Denn natürlich sind vor allem die Gegner des Bischofsgartens mobilisiert. Das sind geschätzt schon mal 10%. Wahrscheinlich haben die Gegner inzwischen alle abgestimmt. Es gibt kein Quorum, das heißt, wenn von den 12%, also von etwa 480 Leuten, 400 gegen einen Markt stimmen, lautet das Ergebnis, dass über 90% der Wachenheimer sich gegen einen zweiten Supermarkt entschieden haben.

Wild spekuliert, kommen ab jetzt nur noch die, die einfach so keinen zweiten Markt haben wollen, und die, die eben für einen moderneren Markt zusätzlich sind (und trotzdem nichts gegen Wachenheim haben).

Damit am Ende dieser Befragung eine Chance auf ein Ende dieser Debatte gegeben ist, müssen so viele Wachenheimer wie möglich an ihr teilnehmen. Also, egal, wie Sie zu dem Thema stehen, gehen Sie in die Verbandsgemeindeverwaltung und machen Sie ein oder zwei Kreuze. Heute (auch nachmittags), morgen Vormittag und Samstag ebenfalls am Vormittag.
Eine Frage, die so lange und so erbittert diskutiert wurde, darf nicht von einer verschwindenden Minderheit entschieden werden. Also, bitte hingehen und alle, die Sie treffen, ermuntern, es auch zu tun.

Vier Jahre

Equipo de 4

5-1=4

Vier ist gerade. Sie ist die erste zusammengesetzte Zahl und damit die erste Nicht-Primzahl nach der Eins.

2+2=4
2*2=4
2 hoch 2 = 4

Eine vierseitige Fläche ist ein Viereck.

Ein geometrischer Körper mit vier Flächen ist ein Tetraeder.

Der Vier-Farben-Satz besagt, dass vier Farben ausreichen, um alle Flächen auf einer Landkarte so einzufärben, dass nirgends gleichfarbige Flächen aneinanderstoßen, wohingegen drei Farben dafür nicht genügen.

Eine weitere Besonderheit der Vier ist die Unmöglichkeit, eine algebraische Gleichung höheren Grades als vier mit Hilfe von Wurzelziehen sowie einfacher arithmetischer Grundoperationen aufzulösen. Der Mathematiker Niels Henrik Abel veröffentlichte im Jahr 1826 seinen Beweis hierzu.

Die Zahl hat je nach Zeitalter und Sprache unterschiedliche Glyphen:
Die römische Schreibung ist IV, die arabische ٤. In Urdu (Indien, Pakistan) ist es ۴, in Devanagari (Indien) ist es ४ und in Hebräisch ד. Es gibt in der heutigen lateinischen Schrift zwei Möglichkeiten für die Typografie: Die Vier mit Verbindungsstrich links oben mit dem Querbalken des Kreuzes und ohne.

Das lateinische Wort für vier ist quattuor, die zugehörige Ordnungszahl quartus (der vierte) und das Adjektiv quadrus (viereckig) fanden ins Deutsche Eingang bei Begriffen wie Quartal, Quartett oder Quadrat.

Das griechische Präfix für Vier τετρα- (tetra-) fand bei Fremdwörtern Gebrauch wie Tetralogie, Tetrarchie, Tetraeder oder Tetrachord.

Die Vier ist im Deutschen die einzige Zahl, deren Wert mit der Anzahl der Buchstaben ihres Zahlennamens übereinstimmt (sieht man davon ab, den Zahlennamen fünf mit ‚ue‘ statt ‚ü‘ zu schreiben). Das Gleiche gilt im Englischen (four).

Die in der Desoxyribonukleinsäure gespeicherte Information des Genoms allen irdischen Lebens ist in Triplett-Sequenzen codiert, die aus vier verschiedenen Grundeinheiten bestehen: den Nukleobasen Adenin (A), Thymin (T), Guanin (G) und Cytosin (C).

Die Tetrapoden, die vierfüßigen Landwirbeltiere, weisen grundsätzlich je vier Extremitäten auf, deren elementare Bedeutung die Fortbewegung ist. Einzelne Tetrapoden können alle oder manche Extremitäten rück- oder umgebildet haben wie zum Beispiel Schlangen, die keine lokomotionsfähigen Extremitäten mehr aufweisen oder der Mensch, bei dem die Vorderextremitäten nicht mehr für die Fortbewegung geeignet sind. Zu den Tetrapoden zählen Lurche (Amphibien), Kriechtiere (Reptilien), Säugetiere und Vögel.

Die Zahl 4 ist die Ordnungszahl des Erdalkalimetalls Beryllium im Periodensystem.

Die Relativitätstheorie von Albert Einstein postuliert eine vierdimensionale Raumzeit.

Viererzeichen
In der Orthopädie ist das Viererzeichen ein klinischer Test zur Funktionsprüfung des Hüftgelenks beim Menschen. Dabei wird im Liegen ein Bein quer zur Körperachse zu einer Vier angewinkelt.

Die griechischen Naturphilosophen sahen vier Elemente (Feuer, Wasser, Erde, Luft) als Grundbestandteile allen Seins: Die Vier-Elemente-Lehre wirkt bis in die heutige Zeit. Da es neben den vier Elementen vier Himmelsrichtungen, Jahreszeiten und Temperamente gibt, galt die Vier im Mittelalter als die Zahl des Irdischen, im Gegensatz zur Drei, der Zahl Gottes und der Trinität. Aus den rechnerischen Verbindungen dieser Zahlen Drei und Vier ergeben sich weitere im Christentum heilige Zahlen: Sieben und Zwölf. Aus dieser christlichen Zahlenlehre ergibt sich für die Musik die Auffassung, dass der 3/4-Takt als der Vollkommene gilt – früher dargestellt durch einen Kreis, während der 4/4-Takt als der unvollkommene, der irdische gilt, der bis heute in der musikalischen Notation durch einen Halbkreis, ein dem großen C ähnliches Zeichen angegeben wird. In der Zahlensymbolik steht sie unter anderem für das Kreuz. Sowohl in ihrer Darstellung kreuzt sie sich, als auch das Kreuz hat vier Ecken. Es steht somit für Tod und Leid generell. In der chinesischen Zahlensymbolik und auch in Korea und Japan gilt die Vier als Unglückszahl, da sie klanglich (chinesisch 四 sì) dem chinesischen Wort für Tode ähnelt (chinesisch 死 sǐ).

Quellen:
Wikipedia
Leben

Heute gibt es mal einen akustischen Kommentar zu einem der drolligen Aspekte der Supermarkt-Debatte: Die Fußläufigkeit.

Ein möglicher Ausgang der Kausa Einkaufsmarkt ist ja, dass Wachenheim mit einem Penny am alten Standort und einem REWE im Bischofsgarten da stünde, also ziemlich viele Wachenheimer zu Fuß einkaufen können. Trotzdem tuen einige politisch engagierte so als hätte Wachenheim die Ausmaße von Mannheim und sprechen beim Bischofsgarten von einer „grünen Wiese“. Tatsächlich scheint es mir zumindest fragwürdig, wenn die eingeschränkte Mobilität einiger Wachenheimer vorgeschoben wird, um alles zu bekämpfen, was nicht Pfortenstück heißt.

Wie dem auch sei, das Stückchen Musik nimmt eben diese Leute ins Visier, die das Argument der Erreichbarkeit per Pedes überproportional aufblasen. Ausdrücklich nicht die, die nicht gut zu Fuß sind. Die Aufnahme ist ein Entwurf für die „Spielgemeinschaft Mittelhart“, eine junge Combo, die seit Anfang des Jahres an ihrem Repertoire arbeitet. Bis es das Stück live zu hören gibt, könnte die Debatte längst vergessen sein (ein frommer Wunsch). Aktuell ist das Thema aber jetzt: Diese Woche laufen die Bürgerbefragung und die Schnittchen-Offensive der REWE. Für alle Ungeduldigen: es dauert etwa 43 Sekunden, bis der Text losgeht. Und als Entwarnung: Wenn es das Stück live zu hören gibt, werde ich es nicht singen. Und das Schlagzeug ist selbstredend nur ein Loop aus dem Fundus von Cubase, kein echter Drummer – ist ja nur ein grober Entwurf.

Und hier der Text:

Fußläufigkeits-Blues (Text: Mehlmer/Wagner, Musik: Wagner)

Ich weiß, dass Hirsche röhren in der Brunst
Um zu gewinnen vieler Rehe Gunst
Bei Kühen heißt der Zustand stierig
Ohne Stier wird’s für die Kuh dann schwierig
Bei uns schießt Amor seinen Pfeil,
Der Bonobo ist dauergeil.

Menschen kennen keine Paarungszeit,
die Theorie sagt wir sind stets bereit.
Nur in unserem schönen Ort
Beschreibt ein gänzlich unerhörtes Wort
Mit nie gekannter Häufigkeit
Den Zustand der Fußläufigkeit

Wer läufig ist, ist fokussiert,
Am Supermarktregal blockiert,
kann tragen keine schwere Last,
bei Händlern ist er drum verhasst.
Der Läufige mit seiner Lust
Sorgt an der Kasse nur für Frust

Wer läufig ist, kommt nicht sehr weit,
und ist der Gehweg noch so breit.
Willst du die Ampelkreuzung queren
Und denkst dabei nur ans verkehren,
wär‘s besser du wärst hier nicht allzu dick,
sonst stoppt das schmale Trottoir deinen….EINKAUF

Menschen kennen keine Paarungszeit,
die Theorie sagt wir sind stets bereit.
Nur in unserem schönen Ort
Beschreibt ein gänzlich unerhörtes Wort
Mit nie gekannter Häufigkeit
den Zustand der Fußläufigkeit

Fuß-Fuß-Fußläufigkeit
Fuß-Fuß-Fußläufigkeit
Fuß-Fuß-Fußläufigkeit
Fuß-Fuß-Fußläufigkeit
Sind deine Füße rollig
Ist Wandern wieder Müllers Lust.

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