Einer der Höhepunkte des Weinfestes war aus Sicht des TUS Wachenheim der Triumphzug am Samstag der C-Jugend der Fussballerabteilung auf Grund ihres wirklich herausragenden Erfolges der letzten Saison(siehe vorheriger Artikel).

Am Tag ihres Saisonabschlussfestes ging es auf einem geschmückten Anhänger mitten ins Wachenheimer Herz. Die Jungs feierten ausgelassen und stolz ihre Leistung und liessen es dann auch beim gemeinsamen Grillen bis Mitternacht krachen.

Neben dem Festzug gab es noch andere Höhepunkte. Medaillenübergabe durch den Ortsbürgermeister Torsten Bechtel, Ehrung durch den Kreisjugendleiter Erich Anslinger, und der Sohn des Jugendleiters Klement, Philip Klement spendete einen Extrapokal für die Jungs. Eine besondere Ehre, da Philip Klement, immerhin Profi in Nürnberg, als Wachenheimer Profi ein ganz besonderes Vorbild für die Mannschaft darstellt.

Einen Wermutstropfen war mal wieder das Vereinsgemeiere vom TUS Vorstand Herrn Ott, das die Mannschaft doch sehr betrübte und auch einen bitteren Geschmack bei den engagierten und beteiligten Eltern und Helfern hinterließ, die teilweise seit 10 Jahren ehrenamtlich tätig sind. Herr Ott ist wütend von dannen gezogen, OHNE den Jungs zu gratulieren, da der Umzug nicht vom TUS genehmigt gewesen sei. Nebenbei erwähnt, hat er den Umzug im Vorfeld schriftlich verboten. Die Eltern haben das dann in Eigenverantwortung in Zusammenarbeit mit dem Trainer- und Betreuerteam durchgezogen. Damit nicht genug. Er hat sogar mit einem Nachspiel gedroht, wohlgemerkt wegen einer im Endeffekt durchgeführten Privatveranstaltung, ohne TUS. Auf dieses Nachspiel sind wir doch alle sehr gespannt.

Und was auch von großem Interesse ist:

Welche Motivation muss man für ein solch kleingeistiges, ignorantes und provinzielles Verhalten haben, um einer Jugend-Mannschaft, die ein Jahr lang tolles geleistet hat, eine Meisterfeier zu verderben?

Aber dieses Verhalten scheint doch in einer enormen Breite in Wachenheim Usus zu sein, nicht nur bei Supermarktdiskussionen.

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