Mit der Ursprünglichkeit des Begriffes hat die heutige Verwendung nichts mehr zu tun. Der Begriff „Saure-Gurken-Zeit“ bezeichnete ursprünglich die Zeit des Jahres, in der wenig zu essen gab. Heute ist es ein Synonym für die schwierige Zeit der Geschäftsleute im Hochsommer, wenn alle potentiellen Kunden im Urlaub weilen. Ebenso gibt es den Begriff im Journalismus, zu dem wir uns ein bisschen zugehörig fühlen, für die Zeit, in der es schwer ist Themen zu finden.

Es gibt Zeitungen, die helfen sich mit erfundenen Meldungen, wie z.B. das Krokodil in der Kanalisation, Schweine, die fliegen etc. Wir als Blog, tun das natürlich nicht. Aber wir haben unsere Saure Gurken. Sehr lecker sind die übrigens mit scharf angebratenem Schweinefilet in Stückchen geschnitten und vermengt! Heißt in Portugal Pica Pao und ist sowas von lecker.
Wir sagen unseren Lesern einfach:“ He Du, es wird jetzt zwei Wochen etwas ruhiger werden. Danach geht es aber so weiter, wie du das magst und kennst, oder auch nicht magst!“

Ausserdem, je nach Internetzugang, gibt es vielleicht ein Mal ein Lebenszeichen und einen Bericht über das exzessive Liebesleben des Nacktmulles, oder wie Bolonka Welpen ausgebildete Polizeihunde vernaschen.

Aber eines beschäftigt mich doch:
Die Zeit in der es wenig zu essen gibt!! Ist der Begriff vielleicht doch in Wachenheim entstanden, als man vor gefühlten zweihundert Jahren eine Unterversorgung der Bürger notierte und beschloss einen neuen Supermarkt zu bauen, der aber nie kam und die Bürger dazu übergingen Gurken im eigenen Garten zu pflanzen.

Aua, mich hat gerade, verdammt nochmal ein Krokodil ahhhhhh

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