So oder ähnlich sagte die Frau, die Harry und Sally im Restaurant beim Essen zusah, als Sally gerade einen sexuellen Höhepunkt der Extraklasse vortäuschte.

Wenn man so gegen 11.00 Uhr vormittags durch Deidesheim fährt, kann einem als Wachenheimer genau das Gefühl beschleichen, das die Frau am Nebentisch im Restaurant hatte. Sie wusste natürlich nicht, daß der Climax ein Fake war.

In Deidesheim ist Leben in der Bude, es gibt einen florierenden Einzelhandel, das Stadtbild ist einheitlich, der Kern der Weinstraße ist pittoresk gepflastert. Jeder stöhnt sozusagen erregt im noblen und tollen Deidesheim, und hat genügend erstklassige Restaurants, in denen man zum Stöhnen kommen kann, sowohl ob der tollen Qualität als auch der Preise wegen. Ist man gesättigt legt man sich in eines der sehr guten Hotels oder geht ins Freibad die Pfunde abschwimmen. Über den Weihnachtsmarkt und das Weinfest fange ich gar nicht an und über die Supermärkte auch nicht.

Aber stop. Wie ist da mit den Schulden? Da war doch was, was zur Vermeidung der Fusion der beiden haardt’schen Kleinode geführt hat. Schulden, massive Deidesheimer Schulden. Wie das in Zukunft abzuarbeiten ist, bleibt sehr spannend.

Ein bisschen reizende Wäsche ist nicht schlecht. Aber der Höhepunkt, der sollte echt sein.

Ansonsten könnte es irgendwann zu der folgenden Unterhaltung kommen.

Die Deidesheimerin zum Wachenheimer:“Meine Orgasmen der letzten 20 Jahre mit Dir waren alle vorgetäuscht!!“ Er zu Ihr: „Meine auch!!“

Schönes Wochenende!

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