Mitten in Wachenheim steht ein Kleinod. Man könnte es auch ein verwunschenes Schloss nennen.

Das alte Gebäude der Winzergenossenschaft.

Nach langer Zeit des Dornröschenschlafs soll es jetzt durch einen Verkauf wachgeküsst werden. Was sicherlich kein einfaches Unterfangen ist. Sowohl das Verkaufen, als auch das Kaufen.

In dem Gebäude, bzw. in den den Gebäuden, gibt es, gelinde ausgedrückt, einen Renovierungsstau, der an manchen Stellen nahtlos in einen Sanierungsstau und Bedarf übergeht.

Aber dieses Gebäude ist ein Kleinod allererster Güte. Im Erdgeschoss gibt es eine Weinstube, die seit ca. 50 Jahren unverändert leersteht. Man kann den Wein fast noch auf den Tischen stehen sehen und den Saumagen schmecken.

Ein einzigartiges Gebäude, mit einzigartigen Möglichkeiten. Aber eben mit einem enormen Kapitalbedarf.

Dieser Kapitalbedarf kann sicherlich von solventen Investoren kommen, die daraus was auch immer machen. Oder aber das unbeugsame Dorf, das dem Eindringling unaufhörlich Widerstand leistet, rauft sich zusammen, bildet eine Interessengruppe, deren Ziel es ist, dieses Kleinod durch Wachenheimer Hirnschmalz und Geld zum Leben zu erwecken.

Es gibt einen Förderverein Burg, es seit neuestem ein Förderverein Kirche, warum nicht ein Förderverein Weinstube, oder eine Stiftung oder was auch immer.

Vom Makler hört man jedenfalls, daß ein reger Objekttourismus im Gange sei, bei dem so manche Wachenheimer im Objekt gesichtet wurden, die durchaus auch etwas mit Bau, Ausbau etc. zu tun haben.

Für Brainstormings, Ideenaustausch und weitere fördernde Maßnahmen, stellt sich der Wachtenblog gerne zur Verfügung. Sollte jemand Interesse haben, aber die sofortige Veröffentlichung scheuen, kann man uns unter den bekannten Mailadressen kontaktieren.

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