Dezember 2012


So als hätten wir’s verabredet, waren heute alle vier Wachtenblogger auf dem Marktplatz vor der Kirche versammelt. Und glücklicherweise waren noch viel mehr Leute zusammen gekommen. Schließlich hatte der Förderverein zur Erhaltung der protestantischen Kirche zur Vorweihnachtlichen Begegnung unter dem Wachenheimer Sternenhimmel geladen.

Auch wenn der Anlass ein unangenehmer ist – den sanierungsbedürftigen Dachstuhl der St-Georgs-Kirche konnten alle Besucher selbst in Augenschein nehmen – die Zusammenkunft unter den Herrnhuter Sternen von Stadtbaum und Bürgerbaum war wunderbar. Zahlreiche Wachenheimer gönnten sich Glühwein, Kinderpunsch und Bratwürsten für den guten Zweck (Schorle hätte bei dem milden Wetter bestimmt auch Abnehmer gefunden), genossen eine Auszeit von den Festvorbereitungen, bestiegen den Glockenturm der Kirche, lauschten der Musik von Kerbeck, Riedle und Stein sowie einigen Überraschungsgästen, ließen sich von Weihnachtsgeschichten einer (mir leider unbekannten) Tanzlehrerin verzaubern, standen in wechselnden Grüppchen zum Plausch zusammen – kurz gesagt, nahmen sich Zeit für die wichtigen und schönen Dinge des Lebens, die sonst kurz vor dem Fest oft zu kurz kommen.

Durch die vielen Gespräche fand ich die Veranstaltung besser als jeden Weihnachtsmarkt – das darf gerne zur Tradition werden!

Und damit auch von den Höhnhausener Wachtenbloggern fröhliche Weihnachten, viel Zeit für liebe Leute zwischen den Jahren und einen guten Start in ein glückliches und gesundes Jahr 2013!

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Liebe Lesende Wachenheimer!

Wir wünschen Euch allen ein Frohes Fest und einen Guten Rutsch in das Jahr 2013.

 

Vorab: Ich bin kein großer Fußballfan. Ich schaue keine Bundesliga, kein DFB Pokal und auch keine Champions League.

Klar schaue ich mir die EM/WM-Spiele von Deutschland an. Aber wenn wir verlieren, rege ich mich nicht groß auf und denke mir, dass es dann wohl beim nächsten Mal klappen muss.

Dementsprechend finde ich es sehr schwierig die ganze Aufregung zu verstehen und halte Fußballfans eigentlich für ein großes verschrobenes Häufchen.

Das Ganze gestehe ich jetzt auch auf die Gefahr hin von unseren Lesern gesteinigt zu werden. Denn wenn ich in der Vergangenheit schon ähnliche Aussagen getroffen habe, trafen mich mindestens immer ungläubige Blicke.

Aber worauf will ich eigentlich hinaus?

Als ich heute morgen aus Dürkheim kam und somit dem schönen Wachenheimer Kreisel näher, traf mich folgendes Bild:

Anscheinend haben Fußballfans den Kreisel von Wachenheim verschönert.

Anscheinend haben Fußballfans den Kreisel von Wachenheim verschönert.

Mein erster Gedanke war: „Scheiß Fußballfans!“

Zu Hause angekommen, habe ich erst einmal nachgeschaut, wie Kaiserslautern gespielt hat. Anscheinend hat der 1.FCK gegen Aalen verloren. Also haben wohl ein paar Fans der roten Teufel ihrem Ärger freien Lauf gelassen, indem sie den Verlust ihres Teams auf den DFB (Deutscher Fußballbund) schoben und das auch gleich noch mit Spraydosen auf den Steinen des Kreisels festhielten.

Nochmal denke ich: „Fußballfans, solche Vollidioten!“

Dann bremse ich mich aber. Eigentlich kann es nicht sein: Du kennst so viele „normale“ Fans, die sich nur etwas aufregen, wenn ihr Team verliert.

Es kann nicht sein, dass ein paar Deppen, die nach einem verlorenen Spiel Sachen beschädigen, den Ruf der Fußballfans zerstören.

Dementsprechend, liebe Leser, machen Sie nicht den gleichen Fehler wie ich anfangs:

Verurteilen Sie nicht alle Fußballfans, sondern nur die Verursacher dieses Schadens.

Update vom 19.12.2012: Als ich heute Morgen wieder aus Richtung Dürkheim kam, war die Schmiererei gerade entfernt worden.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein,
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Stier, zum Narr, zum Weisen
und kann in einer Stunde,
durchs ganze Weltall reisen.

Wer in sich fremde Ufer spürt,
und den Mut hat, sich zu recken,
der wird allmählich,
ungestört von Furcht,
sich selbst entdecken.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken.
Der wird im Mondschein,
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Wer mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genau so sterben,
und ist selbst dann
lebendiger als alle seine Erben.

(Novalis)

Die Sternstunden der Wachenheimer Vorweihnachtszeit finden schon morgen, Dienstag, den 11. Dezember, in der Kulturey ihre Fortsetzung, nicht wie versehentlich im Amtsblatt gemeldet am Mittwoch.

Isabel Lübke vom Gesprächskreis Wachenheimer Sternstunden schreibt dazu:

„Unter dem Motto „Poesie und Plätzchen“ zaubert Beate Hoffmann nun schon zum dritten Mal eine wunderbare vorweihnachtliche Atmosphäre. Hendrik Hoffmann wird in diesem Jahr ausgewählte Märchen der Brüder Grimm lesen. Die musikalische Umrahmung übernimmt die Musikgruppe „NotaBene“ mit Liedern zum Zuhören und Mitsingen. Jeder kann seine Lieblingsplätzchen mitbringen (wenn möglich mit Rezept). So kann jeder Probieren und geht am Ende mit einer „bunten“ Mischung  nach Hause. Der Eintritt ist frei!“

Wir wünschen viele leckere Plätzchen und einen schönen Abend.

Eine sehr nette und atmosphärisch dichte Adventsveranstaltung findet heute im Blumenhaus Diehl statt.

Iris Diehl hat mit sehr viel Geschmack und Fingerspitzengefühl im Garten ein kleines Buffet angerichtet mit kleinen Leckereien wie Rillettes, Salami, Kuchen, Teilchen und so weiter, um ihre Besucher, die Ihre schönen Blumen- und Accessoires- Arrangements bewundern und kaufen dürfen zu verwöhnen.

Ebenso kommen gegen das wunderschöne aber kalte Wetter diverse Feuerstellen und Brände der Fa. Räch zum Einsatz, sodaß keinem Bange sein muss ein halbes Stündchen bis Stündchen auf diesem kleinen aber feinen Adventsmärktchen zu verbringen.

Desweiteren hat Iris Diehl keine Mühen gescheut, den übrigens kostenlosen, wie alles andere an leiblichem Wohl Fördernden auch, Kaffee und Espresso von einer hoch ausgebildeten und renommierten Barrista proffessionell zubereiten zu lassen! Ein Hochgenuss(mit Augenzwinkern).

In aller Ernsthaftigkeit ist dies eine sehr schöne und gelungene Veranstaltung. Weiter so!

Adewani, also mein Freund Jörg Nittenwilm und ich als Illustrator und  Autor von „Dschibonka„, veranstalten endlich mal wieder eine Lesung. Am kommenden Samstag, dem 8. Dezember stellen wir Dschibonka in der Kostbar (gegenüber Nepal- und Spielwarenladen) in Deidesheim vor. Los geht es um 18 Uhr.

Jörg wird im Anschluss an einen Vorlesepassage etwas zeichnen. Was hängt dabei von den Zuhörern ab. Alle, die im Anschluss ein Exemplar erwerben, bekommen dann ein Bild ins Buch gezeichnet (ist noch nicht mit Jörg abgestimmt, aber ich bin hoffnungsvoll, dass er es tut).

Die Kostbar ist ein nettes kleines Café, das vor kurzem in Deidesheim eröffnet hat. Und außer einem Buchladen kann es für Dschibonka kaum einen besseren Vorleseort geben als vor der Kuchentheke eines Cafés. Wir freuen uns schon, denn ich habe den Cappuccino schon probieren dürfen. Der allein lohnt den Besuch schon.