Beim Skaterplatz, der in Wachenheim seit Jahren im planerischen Stillstand verharrt, scheint es endlich Bewegung zu geben. Bürgermeister Torsten Bechtel lädt im aktuellen Amtsblatt alle interessierten Skater ein, das Thema im Rahmen der Spielleitplanung anzusprechen. Da die Zielgruppen von Amtsblatt und Skaterplatz nicht unbedingt deckungsgleich sind, hier der Hinweis:

Das Treffen mit Herrn Theodor vom Beratungsbüro Kobra ist am Mittwoch, 15. Mai, um 17:30 Uhr im Rathaus.

Vor drei Jahren gab es schon einmal eine Befragung der Skater, die aber zu keinem greifbaren Ergebnis führte, wie bei Pipere, dem „kleinen Bruder“ des Wachtenblogs, nachzulesen ist. Diesmal sollten aber den Worten auch Taten folgen. Schließlich wurde in der Spielleitplanung bereits im März der Skaterplatz als kurzfristig umsetzbare Maßnahme eingestuft.

Mit Hilfe der Spielleitplaner kann es vielleicht wirklich gelingen, das größte Hindernis auf dem Weg zum Skaterplatz aus dem Weg zu räumen – nämlich einen Standort zu finden, der den Wünschen der Jugendlichen entspricht, ohne den Widerstand von Anwohnern hervorzurufen. Das ist wahrscheinlich ein Beweis dafür, dass ich eine unerschütterliche Optimistin bin – ich glaube wirklich, dass mit Hilfe neutraler Planungsexperten in Wachenheim ein Standort zu finden ist für eine Aktivität, die vielen etwas bringt, wenige aber belasten könnte.

Damit es bei dem Thema wirklich vorangeht, wäre es sicher hilfreich, wenn möglichst viele Skater zu dem Gespräch am Mittwoch kämen. Noch schlauer wäre es vielleicht, die Anwohner von potenziellen Standorten gleich mit einzuladen. So könnte – wieder optimistisch gedacht – statt möglicherweise verhärteter Fronten gleich ein gemeinsames Verständnis entstehen.

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