Juni 2013


Achtung! Gestern wurden in der Nacht hier im Höhnhausen aus zwei Autos eingebaute Navigationsgeräte gestohlen. Bei einem Auto wurde die Scheibe eingeschlagen, beim anderen die Tür über dem Schloss angebohrt. Mindestens eins der beiden Fahrzeuge hatte eine aktivierte Alarmanlage.

Die Diebe kannten sich also aus und haben passendes Werkzeug zum Ausbau der Geräte dabei gehabt. Vielleicht ist es unwahrscheinlich, dass die Leute ihren Beutezug heute in Wachenheim fortsetzen, aber ein Auto mit vermeintlich fest verbautem Navi und eine Garage hat, sollte beides bestimmungsgemäß zueinander führen.

Nach einigen Begehungen, Ideensammlungen und Beratungen wird es konkreter mit der Spielleitplanung. Wie im Stadtrat beschlossen, soll die Gestaltung der Wiese zwischen Schwimmbad, Kirche und Schule als Starterprojekt der Gesamtplanung angegangen werden.

Dem Aufruf des Bürgermeisters, sich an Ort und Stelle zu treffen, um Wünsche und Ideen einzubringen, wie die Wiese und das hinter Hecken noch versteckte Spielfeld neben der Turnhalle zu einem Treff für alle Generationen werden kann, kamen zwischen 15 und 18 Uhr etwa 90 Wachenheimer aller Altersgruppen nach.

Die Crew des Saftlades betreute die jungen Kreativen und wertete ihre gebastelten und gemalten Ideen aus, die ausgewachsenen Ideengeber sammelten ihre Anregungen auf Kärtchen.

 

Die einzelnen Gruppen präsentierten anschließend ihre Resultate. BildDie gesammelten Werke bekommt nun ein Planer mit in die Sommerpause, um zu sehen, was auf der Fläche tatsächlich machbar und – nicht unwichtig – bezuschussbar ist.

Auch, wenn selbstredend nur ein kleiner Teil der Ideen umgesetzt werden kann, scheint sicher, dass die Zeiten einer relativ leeren Wiese zur Neige gehen. An gemeinsamen Gestaltungswillen fehlt es in Wachenheim jedenfalls nicht. 

Eine lange geplante und gehütete Kommandoaktion ist am letzten Donnerstag gestartet worden.

Stadtrat und Wachenheimer Personen des öffentliche Lebens befahlen K4!

Ab 23.00 Uhr wurde das Feuer gegen Bad Dürkheim und Deidesheim eröffnet, um die diktatorische Vorherherrschaft dieser imperialistischen Mächte zu brechen. Der Angriff kam völlig überraschend. Überraschend sowohl für die Entente, Ente?, zwischen Bad Dürkheim und Deidesheim, als auch für die Wachenheimer selbst.

Die Planung des Kommandoeinsatzes war vorbildlich!

Unter dem Vorwand einer Verabschiedungsfeier für einen verdienten Bürger der Republik und Einwohner Wachenheims auf dem Gelände einer ortsbekannten Winzersfrau und verdienten Bürgerin der Republik und Einwohnerin Wachenheims, wurden die Geschützeinheiten installiert und in Stellung gebracht. Kolportiert wurden Lichtspiele, Klassifizierung K4, anlässlich der beendeten Tätigkeit des o.g. Einwohners, die um 22.30 starten sollten.
Durch einige Verzögerungen im Ablauf des Abends kam es zu einer verzögerten Zündung der Batterien gegen 23.00 Uhr. Besonders perfide war der Tag des Angriffs. Am Vorabend des Weinfestes, das mit Böllern eröffnet wird, sollten die feindlichen Linien im Glauben gelassen werden, es handle sich um Weinfest gebundene Aktivitäten.

Welch ein Erfolg. Die Wachenheimer hatten vermeintlich ein tolles Feuerwerk. Sie gingen spontan auf die Strasse und tranken Schorle bis zum umfallen. Die Bewohner der Ente, Entente, dachten Wachenheim marschiert ein und tranken in Ihrer Verzweiflung Schorle bis zum umfallen, kündigten daraufhin alle Verhandlungen zu einer möglichen Fusion auf. Die Revoluzzer auf dem befesteten Weingut feierten Ihren Erfolg und tranken Schorle bis zum umfallen, sodaß dieser Abend als ‚Tag der Donner-Schorle‘ in die Wachenheimer Geschichtsbücher eingegangen ist.

Es gab nur einen Wermuts-Schorle. Die aus Gründen der Kampftaktik vorab informierte ‚Koordinationsstelle Feuer-Werk‘ ist zutiefst über die Tatsache empört, daß der Angriff mit 30 minütiger Verspätung gestartet wurde. Diese zutiefst deutsche Institution versucht nun ein Standgericht zu installieren, das die Helden des’Tages der Donner-Schorle‘ unehrenhaft aus der ‚Legion der Donner-Schorle‘ entlassen soll, bzw. dafür Sorge zu tragen hat, daß die Ehrenabzeichen dauerhaft von ihren Uniformen entfernt werden sollen. Auch werden konspirative und halblegale Aktivitäten zum Nachteil der Gesellschaft der Wachenheim-Aktivisten kolportiert.

Die Geschichte bleibt sich halt treu: Die Revolution frisst eben Ihre Kinder.

„Die Feuerwerkskörper selbst werden in 4 Gefahrenklassen unterteilt. Zur Klasse 1 gehören die Feuerwerkskörper die dass ganze Jahr über verkauft werden dürfen, zum Beispiel Knallfrösche oder Wunderkerzen. In die Klasse 2 fallen Chinaböller, Kanonenschläge und kleinere Raketen. Sie dürfen nur an Silvester, an Volljährige verkauft werden. Die Gefahrenklasse 3 beinhaltet Feuerwerkskörper die nur an lizensierte Pyrotechniker verkauft werden dürfen. Und bei der Klasse 4 sind die Vorschriften noch etwas strenger. Die Sprengkörper die zu dieser Gefahrenklasse gehören sind die größten, ausschließlich für Großfeuerwerke gedachten Sprengsätze wie Kugelbomben und große Raketen.“

Wichtig: Denken Sie daran, dass Sie die Ausnahmegenehmigung in der Stadt oder dem Ort beantragen an dem Sie das Feuerwerk stattfinden lassen wollen und nicht Ihren Wohnort, wenn sich die Orte unterscheiden. Sollten Sie die Erlaubnis für das Feuerwerk bekommen, was nur selten der Fall ist und das auch nur bei begründeten Anlässen, wie Hochzeiten oder runde Geburtstage, dann kostet die Genehmigung zwischen 20 und 80 Euro und unterliegt einem festen Zeitplan der streng eingehalten werden muss.