„Liste eins, eins drei, drei zwei, fünfzehn drei, Liste zwei, eins drei, drei drei…“ so klingt es, wenn ein Wahlhelfer die Ergebnisse eines panaschierten und kumulierten Wahlzettels vorliest. Eine zweite Person macht am Computer in einer Eingabemaske die entsprechenden Kreuze. Man könnte da auch einzelne Namen durchstreichen, aber von dieser Möglichkeit machen die Wachenheimer Wähler so gut wie keinen Gebrauch. Das Kumulieren, also das Anhäufen von bis zu drei Stimmen auf einzelne Kandidaten, bringt die von den Parteien und Gruppierungen vorgesehene Rangordnung ganz schön durcheinander. Besonders deutlich habe ich das beim Verbandsgemeinderat gesehen. Hier werden die weiter hinten stehenden Wachenheimer gegenüber den Vertretern der anderen Gemeinden hochkumuliert.
Zu besonders bemerkenswerten Resultaten führt das Panaschieren, also die Stimmabgabe für Kandidaten verschiedener Listen. Da habe ich Nachvollziehbares gesehen (z. B. Kombination von FWG und SPD), aber auch sehr wilde Mischungen von Kandidaten, die sich im Stadtrat erbittert bekämpfen.
Jetzt sind die Stadtrat-Stimmen ausgezählt. Sie werden nun nachgeprüft und dann auf einen speziell gekennzeichneten USB-Stick geschrieben. Der wird in die Verwaltung gebracht, dort eingelesen, und dann sollte bald das Gesamtergebnis feststehen.

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