Juni 2014


Mal schnell ein paar Zeilen schamlose Eigenwerbung: Wir spielen am kommenden Samstag mit der Spielgemeinschaft Mittelhart, einer vierköpfigen Kombo, ab 18 Uhr bei den Pfadfindern in der Burgstraße. Nun ist 18 Uhr nicht eben eine Zeit, zu der sich die Massen aneinander vorbei drängen. Da wir aber gerne auch ein paar Zuhörer vor der Bühne hätten…

Wir spielen überwiegend eigene Sachen mit deutschen Texten und machen fehlende Perfektion durch Enthusiasmus (normalerweise durch Lautstärke, aber ich glaube, der Mischer versteht was von seinem Geschäft) wett. In der Besetzung (Tim Johannson, Christof Kohler, Michael Wendel, Achim Wagner) treten wir das erste Mal auf. Und nachdem wir einige Wochen nicht in voller Besetzung proben konnten, wird es für alle Beteiligten spannend.

Schorle mischen die Pfadfinder in bedarfsgerechten Stärken, was auch immer ich damit sagen will. Also, wir freuen uns.

Der Wachenheimer Waldkindergarten hat Nachwuchsmangel. Nein, das ist kein Aufruf, Kinder zu zeugen. Denn bis die so sicherlich in großer Zahl auf die Welt gekommenen Kleinen in den Genuss des Waldes kommen können, vergehen ja weitere drei Jahre und neun Monate. Da täte dem Wald schon früher eine regere Nachfrage nach Plätzen gut. Also nicht falsch verstehen, ich will jetzt auch niemanden von irgendwas abhalten, was bei Fußball-WMs statistisch betrachtet häufiger vorkommt, als an anderen Frühsommerabenden.

In den vergangenen Jahren hat sich oft gezeigt, dass zwar viele Eltern ihre Kinder für die Waldameisen anmelden möchten, sie aber Beruf und Betreuungszeiten nicht miteinander verbinden können. Im Wald war bisher von 8 bis 13 Uhr Leben und Lernen in der Natur, dann war aber Schluss. Doch nach den Sommerferien gibt es die Möglichkeit, dieses Angebot bis 14 Uhr inklusive Mittagessen zu verlängern. Zu diesem verlängerten Vormittagsangebot gibt es morgen, am 17. Juni um 20 Uhr im Ratssaal der Stadt Wachenheim eine Informationsveranstaltung. Frau Sutter als Leiterin der Kita und Torsten Bechtel als Chef des Ganzen wird da sein, ebenso wie Katharina Oehmichen, eine der beiden Erzieherinnen im Wald und ein paar der aktuellen Waldameiseneltern. Katharina wird den Tagesablauf und das Konzept der Waldameisen vorstellen und steht für Fragen zur Verfügung.

Meine Jüngste durfte drei Jahre Wald erleben – eine kostbare Zeit, von der sie noch lange zehren wird. Alle, die sich für den Waldkindergarten interessieren, lege ich diese Veranstaltung ans Herz. Vielleicht inspiriert sie ja dann auch…aber das haben wir ja schon eingangs geklärt.

Ich habe schon viele Weinfeste als Wachremer in Wachrem erlebt, heuer ist es das 25.

Keine Ahnung ob es daran liegt, dass es vorerst mein letztes als Wachremer ist, oder der Tatsache geschuldet, dass meine beiden Schwestern zum ersten mal zu Besuch auf dem Weinfest waren; gestern Abend lag irgendwie ein besonderer Zauber in der Luft.

Nach einem kleinen Warm up mit ein paar „Aperol Spritz“ auf der Terrasse, spazierten wir durch den Stadtpark zum Festplatz. Er war schon gut gefüllt, die Atmosphäre léger und die Weicheier (Softeggs) waren schon in bester Spiellaune.

Bei Steakbrötchen und kühler Schorler dauerte es nicht lange um in eine richtig groovy Stimmung zu kommen. Eine ganz klasse Band und wirkliche Bereicherung für das Weinfest; weit weg vom Mainstream der anonymen Lewwerworschtrülpserei, die einem nur noch auf den Geist geht, wenn ich das für mich mal so formulieren darf.

Irgendwann wurde es dann aber doch trotz bester Stimmung (subjektiv) zu laut und Zeit zu schlendern. So zog es uns dann über den Marktplatz zu den Pfadies. Ein bisschen Glück gehört natürlich dazu, mit fünf Leuten um 21.30 Uhr noch einen gemütlichen Sitzplatz zu finden, wir hatten es.

Die Gruppe „Lescheer“ zeigte eindrucksvoll, warum sie den Namen zurecht so gewählt hat. Richtig gutes musikalisches Spektrum, gepaart mit der beeindruckenden Stimme der Frontfrau und dies bei einer Lautstärke, die entspannte Kommunikation zulässt. Perfekt.

Neben viel Spaß mit meiner Familie, hatte ich Gelegenheit neben herzlichem Weinfest-Smalltalk, der unbedingtes muss bei einem Weinfest ist, auch sehr anregende Gespräche mit den „Wachtenbloggern“ Cordelia, Achim, Frank und Max zu führen. Auch mit Thorsten Bechtel stand ich sicher zwei Schorle zusammen. Kompliment an die Pfadies für diese Insel der Entspanntheit, die sie mit ihrem Konzept dort bieten; ein echtes Highlight.

Der schönste Abend geht irgendwann langsam zu Ende und der Marsch Richtung Heimat steht an. Über den Marktplatz, immer noch gut gefüllt, ist es Tradition (für mich) noch einen Absacker beim Manze Kalle zu nehmen. Was wir dort antrafen ist wirklich nur in diesem ganz besonderen Hof denkbar. Gemütlich anmutende Kerzenbeleuchtung, tanzende und singende Menschen und „Pete Stone Project“ spielte zum Abschluss einen der besten Cover-Songs die ich seit langem gehört habe. Mr. Spock würde sagen: „faszinierend“.

Der Anbschluss auf der heimischen Terrasse, bis in den frühen Sonnenaufgang, gehört traditionell Rory Gallagher’s Million Miles away und einem gepflegten selbstgebrauten IPA.

Hallelujah

 

 

 

 

Politik, Sex und Fussball sind die Themen, die die Massen bewegen. Politik hatten wir zur genüge, Sex kommt ein andermal, also bleibt jetzt definitiv der Fussball!

Uns interessiert Ihre Meinung, wer denn Weltmeister in Brasilien werden wird. Daher ist diese Umfrage, etwas anders geartet. Sie können andere Mannschaften als die, die genannt sind hinzufügen.

Man darf über den Fussballverstand der Wachenheimer & Co. sehr gespannt sein!