Heute kamen die ersten Möbel und die nächsten Liefertermine stehen an. Den bissel Kram den wir mitnehmen, karre ich mit nem Hänger rüber.

Es ist schon ein geiles Gefühl, so einen „Neustart“ durch zu ziehen, bin ja nicht mehr der Jüngste. Aber wenn man dann sieht, wie sich jeder einzelne (Lebens) Raum so neu entwickelt und völlig andere Formen annimmt, als das was man seit einer gefühlten Ewigkeit im Gesichtsfeld hatte, wird die Entscheidung immer richtiger. Man lernt „los lassen“ und befreit sich von einigem Ballast des letzten viertel Jahrhunderts. Es ist eine neue Dimension des Denkens und der Perspektiven für mich und der Start ins letzte Viertel des Lebens.

Los lassen; was sich in über 58 Jahren so in Kellern und Garagen und wohl auch besonders im Kopf so angesammelt hat, davon fast 25 Jahre in Wachenheim. Los lassen, auch von Gewohnheiten und völlig banalen Automatismen. Neu denken, fühlen und begreifen; Erinnerungen aber wertschätzen und behalten. Auch das ist Teil der neuen Orientierung.

Sentimentalität kann, nüchtern betrachtet – welch Widerspruch – sehr befreiend sein, weshalb ich diesen kleinen Beitrag hier auch schreibe.

Ich werde dem Blog und den Wachtenbloggern, die ich sehr schätze, immer verbunden sein und auch weiterhin, ab und an, meinen Senf dazu geben. Aus einer anderen Perspektive…..

…..die eines Ruppertsbergers.

*g Wir werden ja eh bald Verbandsgemeindestrukturpolitisch wieder in einem Bett schlafen.

 

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