Bei der Sitzung des Verbandsgemeinderats am gestrigen Montag hat sich herausgestellt, dass die Abwasserwerke drastisch weniger Gewinn erwirtschaften. VG-Bürgermeister Udo Kittelberger hat nun wohl nicht vor, noch vor der Wahl des nächsten Bürgermeisters eine Gebührenerhöhung verkünden zu müssen. So was mögen Wähler im allgemeinen nicht.

Was mich jetzt allerdings beschäftigt: Wie kommt es zu diesem Gewinnrückgang? Gibt es so viel weniger Abwasser? Da sich die Einwohnerzahl nicht dramatisch verändert hat, muss es dann ja entweder daran liegen, dass die Kosten für die Abwasseraufbereitung gestiegen sind oder wir einfach – um Himmels Willen – sparsamer mit der Ressource Wasser umgehen. Tatsächlich ist es so, dass die Kanäle nicht mehr ordentlich durchgespült werden, weil moderne Klospülungen weniger Wasser brauchen. Dass weniger Wasser verbraucht wird, darf jetzt aber nicht schlecht sein.

Wie dem auch sei, es läuft auf eine Gebührenerhöhung heraus. Nur vor der Wahl wird das sicher niemand bekannt geben.

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