Im Wachtenblog geht es um Wachenheim an der Weinstraße. Die Wachtenblogger beobachten und kommentieren, was im Ort vorgeht: Politisches und Soziales, Epochales und Triviales. So wollen wir den gesellschaftlichen Diskurs fördern und eine stärkere Bürgerbeteiligung unterstützen. Grasswurzel-Journalismus gegen Politik-Verdrossenheit!

Wir fangen klein an, weitere Autoren sind willkommen. Nicht nur für Wachenheim, auch im Wachtenblog plädieren wir für pluralistische Meinungsbildung und konstruktive Streitkultur. Darum begrüßen wir ausdrücklich neue Blogger, die nicht unserer Meinung sind. Die Spielregel ergeben sich aus unserem Motto:

  • Immer unabhängig: Wir sind für die Trennung von Blog und Mandat. Wer in ein politisches Amt in Stadt oder Verbandsgemeinde gewählt wurde, darf zwar nicht bloggen, aber gerne kommentieren.
  • Manchmal satirisch: Wir bloggen auch mit Ironie, Spott und Sarkasmus. Für Mobbing oder Rufmord jedoch ist hier kein Platz!
  • Nie anonym: Wir stehen zu dem, was wir schreiben. Darum bloggen wir unter eigenem Namen.

19 Antworten to “Über den Wachtenblog”

  1. Frank Mehlmer Says:

    Also ich wär dann mal da.

    1. Cordelia Krooß Says:

      Und jetzt biste Autor – herzlich willkommen!

      1. Frank Mehlmer Says:

        Hallo Ihr Zwei!

        Ich hätte da einen Jugendlichen, der an einer Mitarbeit als Blogger interessiert ist.

        Es handelt sich um Max!

        Bitte um Kommentar, bzw. Freischaltung!

        Lieber Gruss

  2. Cordelia Krooß Says:

    Wunderbar! Er soll uns Oldies, die wir ja nach allen gängigen Statistiken viel zu alt für Web 2.0 sind, zeigen wo der Hammer hängt. Die Spielregeln gelten natürlich auch für ihn (damit hätte ich mich in seinem Alter etwas schwer getan – zumindest wenn das Thema Apartheitsregime oder Ozonloch und mein Vater unter den Lesern gewesen wäre). Für den Zugang brauche ich nur noch Max‘ Mailadresse, dann kann ich ihn anmelden.

  3. Frank Mehlmer Says:

    Hey, schaut euch die Zahlen an!!

  4. Maximilian Maurer Says:

    Hallo liebe Wachtenblogger,

    ich bin auf der Suche nach einer Kontakt-Emailadresse, um einen Spendenaufruf der Wachenheimer Pfadfinder zu besprechen, den ich gerne hier veröffentlichen lassen würde (natürlich nur mit Ihrer Unterstützung).

    Leider habe ich hier keine Kontaktadresse gefunden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Maximilian Maurer

  5. Nils Riebeling Says:

    Hey, der Link zur Feuerwehr passt nicht. Dort kommt man dann zur Villa Rustica.
    http://www.feuerwehr-wachenheim.de


    1. Danke für den Hinweis, da stand ich wohl auf dem Schlauch (tschuldigung, dem Kaulauer konnte ich nicht widerstehen!).

      Jetzt ist der Link ausgebessert.

  6. Jürgen Mehlmer Says:

    Sitze in Houston/ Texas im Hotel und lese das von Euch Geschriebene. Weiter so!!


  7. Hallo nach Wachenheim,
    als Ur- Wachenheimer, geboren da und aufgewachsen, auch beruflich und ehrenamtlich mit Unterbrechungen dort taetig, verfolge ich natuerlich ueber internet die Vorgaenge in meiner alten Heimat. beim googlen bin ich auch auf eure website gekommen.
    Finde manche Beitraege sehr informativ, aber ich vermisse wirklich aktuelle Informationen, z.B. die Informationen ueber den dem Blog nahestehenden neuen Buergermeister sind von 2009, ein Dankeschoen fuer die Wahl, neue Ergebnisse
    fehlen, auch auf siner website.
    In den neuen Beitraegen wird ueber die Streupflicht kommentiert, das war bei den frueheren Einwohnern im Flecken kein Thema, ist auch Landes oder Bundesgesetz, hat mit der Kommune wenig zu tun.
    Was ist mit dem Pfortenstueck ?
    Was geschieht im Wachenheimer oder Verbandsgemeinde Parlament? Daten und Namen sind da interessant,
    Den Bericht ueber die Kulturscheune finde ich gut, weiter so, Sendet mehr lokale Sachen, fuer die grossen Dinge sind andere, Facebook etc. zustaendig. be specialized.

    viele Gruesse aus dem sonnigen Sueden

    Reinhold Hensel

  8. Frank Mehlmer Says:

    Lieber Herr Hensel,

    vielen Dank für Ihren Kommetar und ihre konstruktive Kritik.

    Nur gegen einen Punkt wehre ich mich mit Vehemenz!
    Ich stehe dem neuen Bürgermeister weder persönlich, noch politisch nahe!
    Da die drei Blogger auch persönlich und politisch sehr unterschiedlich orientiert sind, gibt es nicht DIE Blogmeinung.
    Wir werden allerdings wie von Ihnen angeregt mit Sicherheit und Inbrunst die grossen politischen Themen angehen, sodass auch Sie im sonnigen Süden daran teilhaben werden! Versprochen!!!!

    PS
    Sind sie der Hensel mit dem leckeren Restaurant in der Bahnhofsstrasse und den leckeren Weinen??

    Ihr Frank Mehlmer

  9. Maike Hrubasik Says:

    Ich möchte den gestrigen Kommentar von Frank so nicht stehen lassen.
    Frank, ich zähle zu den glücklichen Wachenheimern, die seit 11Jahren so manchen Tag im Wachenheimer Freibad verbringen durften!!
    Ich finde es total klasse, daß wir ein Freibad in unserem schönen Wachenheim haben.
    Sogenannte Altlasten schleppen diverse Gemeinden und Städte mit sich rum, wobei ich persönlich diese Kosten nicht „herausgeworfen“ finde, da haben unsere Kinder doch endlich mal was von den Schulden der Alten. Ich hoffe, daß ich noch so manchen Sommer in unserem kuscheligen Freibad verbringen darf.

    1. Frank Mehlmer Says:

      hallo Maike!

      es ist kuschelig, aber es bleibt ein planschbecken mit einer tollen liegewiese, das höchstsubventioniert ist.

  10. KAi Hensel Says:

    Hallo liebe Wachenheimer!
    Hier im blog wurde ja schon der Lokalkrimi, der am 10.April in der ARD zu sehen war, kurz angekündigt. An alle die ihn noch schauen wollen oder es nochmal tun wollen: bei Minute 11:43 hab ich mich fast gekugelt vor Lachen! Wie kommt so ein Zufall zustande, dass da die weltbeste Leberwurst (vom Hambel natürlich) im Einkaufswagen landet? Die Filmmachen haben wohl einfach Geschmack!
    Leider gibt es den Film nicht mehr in der ARD-Mediathek, aber hier kann man ihn nochmal anschauen:

    Auch spielt unser hübsches Kaffeemühlchen eine zentrale Rolle im Krimi. Nur im (teilweise etwas gekünstelten?) Dialekt konnte ich mich nicht so ganz wiederfinden…

    Viel Spass beim schauen!

  11. Frank Mehlmer Says:

    Bei der Stadtratsitzung kann man auch einen Wachenheimer sehen, der vllt. bald im Wachenheimer Stadtrat sitzt.

    1. Jojofaden@web.de Says:

      der „Mehlemer“???

  12. Frank Mehlmer Says:

    Ohne ‚e‘ nach dem ‚l‘. Und bitte mit Namen posten, sonst müssen wir leider den Kommentar runternehmen. LG

  13. Franz Sternbald Says:

    Empfehlung Buch-Neuerscheinung: „Ausgesetzt zur Existenz“; Franz Sternbald

    „Ich glaube, die größte Barmherzigkeit besteht in der Unfähigkeit des menschlichen Verstandes, alles sinnvoll zueinander in Beziehung zu setzen. Wir leben auf einer friedvollen Insel der Ahnungslosigkeit inmitten schwarzer Meere der Unendlichkeit, und es war nicht vorgesehen, daß wir diese Gewässer weit befahren sollen. Doch eines Tages wird uns das Aneinanderfügen einzelner Erkenntnisse so erschreckende Perspektiven der Wirklichkeit und unserer furchtbaren Aufgabe darin eröffnen, daß diese Offenbarung uns entweder in den Wahnsinn treibt, oder uns aus der tödlichen Erkenntnis in den Frieden und den Schutz eines neuen dunklen Zeitalters flüchten läßt.“ {Howard P. Lovecraft; ‚Call of Cthulhu’}
    Unser sehnsuchtsvoller Blick zu den Sternen war stets von der faszinierenden Hoffnung beseelt, dort mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf verständige Andere treffen zu können, die uns gleichsam als ideal überhöhter Spiegel zur Vergewisserung der Menschheit als Gattung verhelfen könnte. Daß diese Hoffnung uns auch grausam trügen könnte, äußern in jüngster Zeit Exobiologen zunehmend mit warnenden Stimmen. Es ist in der Tat möglich, daß außerhalb unseres begrenzten Wahrnehmungsbereiches andere Wesen existieren. Andere Kreaturen, Rassen, Konzeptionen und Intelligenzen. Einige davon sind uns wahrscheinlich an Intelligenz deutlich überlegen. Was aber läßt uns glauben, daß diese Wesen in irgendeiner Weise überhaupt eine spirituelle Natur eignen, und nicht vollkommen amoralisch handeln, etwa parasitär und expansiv wie Schleimpilz und Schimmel. Es ist nicht völlig abwegig, daß etwa die massenhafte Produktion von nanotechnischen Partikeln (Smart Dust) vorgenommen wird, die in gewisser Weise als ‚intelligente Naniten’ auf mikrobieller oder molekular-genetischer Ebene im lebendigen Zellstoffwechsel operieren könnten, vermittelt, bzw. aktiviert durch ultrahoch-frequente Energieeinkopplung/ Bestrahlung. Der forcierte Ausbau des 5G-Standards scheint ein derartiges Szenario vorbereitend möglich zu machen. Selbst ein gehobener Intellekt bei Technokraten garantiert nicht dafür, daß nicht auch eine kultivierte ‚Bösartigkeit’ der Idee von einem irdisch denkbaren Glück, oder gar möglichen kosmischen Harmonie des diplomatischen Austausches des universellen Lebens hohnsprechen könnte.
    Was uns eine logisch basierte Wissenschaft zu vermitteln versucht, ist, daß wir lediglich in einem vermeintlich tauben und schicksalsblinden, und mit unserer eigenen zugestandenen Ausnahme ansonsten toten Universum existieren würden. Mit der Verbannung sämtlicher Schöpfungsmythen leugnen wir jedwede Absichtlichkeit auf dem Grund des Seins, nachdem wir bereits Verzicht geleistet haben auf irgendwelche Sinnhaftigkeit und Zielsetzung. Somit generieren die selbstgesetzten Zwecke nur immer neue Zweckmäßigkeiten mit jeweiliger Referenz wiederum nur auf sich selbst.
    In dieser Weise liefert der wissenschaftliche Rationalismus aber als Mechanismen der Verdrängung des mythopsychologischen Grauens vor der eigentlich auch für den modernen Menschen kaum verdrängbaren Un-Heimlichkeit am irdischen Dasein. Die Tiefe des Schweigens in der absoluten Schwärze des Alls hat etwas Lauerndes.
    „Das ist nicht tot, was ewig liegt ..“, warnte H.P.Lovecraft in seinen Schriften zum phantastischen Realismus, und mahnte vor der Realität des Phantastischen. Dort in kosmischen Abgründen lauerten seit Äonen die Großen Alten’ im bewußtlos brütenden Dämmern, und warten auf den Tag ihrer Wiederkunft. Es soll sich nach gnostischer Lehre um die Archonten handeln (die biblisch als Elohim in Mehrzahl erwähnt sind), jene großen kosmischen ‚Baumeister’ und prometheischen Ingenieure der belebten Welten an der Seite des Schöpfer-Gottes (biblisch bekundet: „Laßt uns Menschen machen, nach unserem Bilde“). Die offizinale Kirchengeschichtsschreibung versuchte die tiefen Einsichten der frühchristlichen Gnosis von der wirklichen Beschaffenheit der Welt zu unterdrücken. In den Schriften von Nag Hammadi (ca. 4 n.Chr. Jhrd.; Entdeckung erst im Jahr 1945) findet sich die Nennung des Demiurgos als Schöpfer einer illusionären ‚Realität’, und seiner kosmischen Architekten, den sog. Archonten. Aber mit derem Sturz und Fall in der Folge des anmaßenden Mißbrauchs ihrer göttlichen Vollmachten, fiel auch ein finsterer Schatten in die Welt. Abgekoppelt von der lebendigen Schöpferkraft wirken sie auf der leblosen Ebene der technologischen Machenschaft einer künstlichen Intelligenz (KI). In den gnostischen Texten des frühen Christentums wird die physikalische Realität als eine Simulation bezeichnet. Diese Matrix der Illusion wird dort übrigens mit „HAL“ bezeichnet (in Stanley Kubriks Odyssee 2001 verweist der Name des zentralen Bordcomputers HAL auf dessen Kern heuristischer Algorithmen)
    Möglicherweise ist die Wahrnehmung einer all-umfassenden Dunkelheit beim Blick in den nächtlichen Himmel, gerade auf jene Dämpfung des Lichts durch einen dunklen Schleier der Matrix unseres Daseins in einer ‚abgefallenen Schöpfung’ zurückzuführen.
    Abgeschieden von den Sphären göttlichen Lichtes, dringt es zu uns lediglich als spektrale Schatten. Es ist eine Buntheit auf der Skala der ‚fifty grades of shades’. Man ist erinnert an das sog. Olbert-Paradoxon, wonach in Anbetracht von Abermilliarden Sternen, das All eigentlich mehr als taghell erleuchtet sein müsse. Der radiale Lichtverlust aufgrund großer Distanzen ist bislang nur eine unzureichende Erklärung für dieses Phänomen. Einige thesenhafte Vermutungen in der modernen Physik postulieren eine sog. ‚dunkle Materie’, die zwar die zu erwartende Masse darstelle, selbst jedoch nicht im optischen, bzw. elektromagnetischen Spektrum nachweisbar sei.
    Möglicherweise ist aber gerade die rationale Wissenschaftlichkeit der Ausdruck für eine Verengung des Spektrums der Wahrnehmung überhaupt, von dem was eigentlich Ist.
    In den Schriften von H.P. Lovecraft würden die ‚Großen Alten’ (Archonten) auf einen weckenden Ruf in nicht allzu langer Frist dereinst wiederkehren. Es scheint indes, daß das, was prähistorisch archaische Riten, schamanische Schellen und Trommel, und das dissonante Pfeifen ‚blasphemischer’ Flöten (Lovecraft), bislang nicht vermocht haben, nunmehr durch das techno-logische Getöse unserer Zeit gerade ein solcher Weckruf für jene apokalyptischen Kräfte weit hinaus in die Tiefen des Alls schallt.

    *

    „ Ausgesetzt zur Existenz “ – warum der Mensch ein Schicksal ist
    – vom Ausgang aus der unverschuldeten Absurdität –
    Franz Sternbald

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