Wachenheims Wasserball steckt in einer Krise. Wer sich mit den Gründen für den desolaten Zustand der aquatischen Sportart vor Ort beschäftigt, sieht hier die Hauptursache. Wachenheims zentrales Trainingsbecken droht vollends zu verlanden. Gerade mal 15% der Sportstätte sind tief genug, um den Männern und Frauen mit den aparten Badekappen zufriedenstellende Übungsbedingungen zu bieten. Vor dem diesseitigen Tor auf diesem Bild können inzwischen Bachstelzen stelzen, wie unmittelbar bevor diese Aufnahme gemacht wurde. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden, soll nicht ein neuer Tiefstand bei der Mitgliederzahl erreicht werden. Wachenheims Wasserballer verdienen besseres – wie sonst könnte dereinst Spandau Berlin herausgefordert werden.WP_20160623_09_26_41_Pro[1]

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In der Grundschule lernen die Kinder jede Menge praktische Sachen, die sie auch im Alltag anwenden können. Wie die Verwaltung einer Gemeinde funktioniert und was sie überhaupt so tut – hier ist jetzt nicht der Platz für Beamtenwitze (in den Kommentaren vielleicht…) – steht allerdings nicht auf dem Grundschullehrplan. Die dritten Klassen der Grundschule an der Wachtenburg, wie sie ja nun seit kurzem heißt, haben allerdings nicht nur neugierige Kinder, sondern auch neugierige Lehrerinnen. Und so haben sich Frau Hürtgen und Frau Metzinger zu einem Besuch im Wachenheimer Rathaus angemeldet, um zu erfahren, was ein paar Hundert Meter Luftlinie von ihren Klassensälen so passiert.

Im Rathaus erwartete die 3a auch Büroleiterin Ulla Kaiser. Sie hatte eine Führung mit einigen Stationen vorbereitet, an denen die Kinder Einblicke in den Alltag und die Aufgaben der Verwaltung gewinnen konnten. Im Bauamt erklärte ihnen Bauamtsleiter Schneider, wie der Ablauf eines normalen Bauvorhabens aus amtlicher Seite abläuft. Mit normal ist hier eigentlich alles außer dem Bau eines Supermarkts gemeint.


Am Rechner zeigte Schneider den Kleinen, wie ein Luftbild bisweilen seine Arbeit erleichtert, da darauf viele Details zu erkennen sind, die in den amtlichen Plänen nicht eingetragen sind, wie etwa die Überquerungshilfe an der Friedelsheimer Straße zwischen Parkplatz und Friedhof.
Im Bürgerbüro durften jeweils ein Junge und ein Mädchen ihre Fingerabdrücke nehmen lassen (und als Ausdruck mitnehmen). Den Effekt, den wir erleben, wenn wir unsere Fürhrerscheinfotos ansehen (das gilt nur für die von uns, bei denen das Foto nicht aus diesem Jahrhundert stammt), gibt es auch schon bei Drittklässlern. Allgemeines Gelächter bei jedem Bild der Kinder, das auf dem Bildschirm erscheint – schließlich waren alle ja vor drei Jahren noch Babys.
In der Ludwigskapelle erzählte Standesbeamtin Coböke den Schülern und Schülerinnen etwas zum Ablauf der Trauungen dort und klärte die brennende Frage, ob bei einer ihrer Trauungen schon einmal jemand nein gesagt hat.

Schließlich stellte sich Bürgermeister Torsten Bechtel den Fragen der dritten Klassen. Wie wird man Bürgermeister? Hat er Kinder? Wann wollte er zum ersten Mal Bürgermeister werden? Kommt die Skaterbahn auf die große Wiese vorm Schwimmbad? Was macht er in seiner Freizeit? Und obwohl der Bürgermeister mit jeder seiner Antworten gleich ein paar noch nicht gestellte, aber vorbereitete Fragen beantwortete, reckten sich immer mehr Finger. Da aber die 3b die Rathausführung noch vor sich hatte, und die 3a wieder im Schulhaus erwartet wurde, ermunterte Bechtel die Kinder, ihre Fragen aufzuschreiben und an ihn zu schicken.

Dass nicht immer alles gleich beantwortet/umgesetzt/gelöst werden kann – das ist ein wichtiger Eindruck, den die dritten Klassen von ihrem Besuch in der Verwaltung mitnehmen. Und dass das auch daran liegt, dass außer der Wachenheimer Verwaltung noch jede Menge andere Behörden ihren fachlichen Senf oder ihre Zustimmung geben müssen. Ach, und eine schöne Stadtjubiläumstdubbetasse nehmen sie auch mit.

 

Da breche ich den Bann für dieses Jahr, und über was schreibe ich? Über Giardien. Darmparasiten, die im Wesentlichen junge Hunde und Katzen befallen und über deren Darmentsorgung auch verbreitet werden. Das sicherste Anzeichen für einen Befall ist Durchfall. Und bevor Verschwörungstheoretiker, von denen es in den sozialen Medien zunehmend wimmelt, hier eine Falschmeldung wittern (warum auch immer?): Mein kleines Hundchen hat sich die Dinger gefangen. Dazu reicht es, an einem Haufen mit Giardien zu schnuppern. So ein Durchfall tritt dann aber nicht ständig auf, sondern nur alle paar Wochen und dann nur einen Tag, jedenfalls bei Angua.

Per Stuhlprobe diagnostiziert ist das Problem leicht behandelbar, muss aber nach der Behandlung wieder per Mehrtagesstuhlprobe überprüft werden.

Warum schreibe ich darüber auf dem Blog? Zum einen, weil Giardien auch auf Menschen übertragen werden können, was bei Kontakt zum Haustier, das sich ja nicht nur an den Pfoten leckt, im Handablecken passieren kann. Wer also Haustiere hat, die zu gelegentlichem Durchfall neigen und selber auch ab und an einen hindernisfreien Weg zum gefliesten Raum schätzt, könnte über eine Stuhlprobe nachdenken. Zum anderen sollten mehr Hundehalter diese roten Tütchen benutzen und die Haufen hinter ihren Hunden aufsammeln. Was ich zur Zeit gut erreichbar liegen lassen würde, könnte andere Hunde anstecken. Anders herum hat meine Fellnase die Erreger auf dem Weg bekommen. Daher der Appell an uns Hundebesitzer: Einsammeln, wenn es nicht unzugänglich ist. An uns, wohlgemerkt.

Diesen Sonntag, ab 17 Uhr steigt in der Protestantischen Kirche ein Benefizkonzert zugunsten der Flüchtlingshilfe in Wachenheim.

 

Sechs Musikgruppen mit unterschiedlichen Musikrichtungen sind dabei:

– The Bathhouse Band, Jazz/Jam Session Hausband des Badehaisel

– Theater Oliv: „Komm ein bisschen mit nach Italien“

– Ani & Alanna: 2 Stimmen und 2 Gitarren

– Sunny Site Quintet: Jazz, Swing und Latin

– Axel Müller: Pop und mehr für Gitarre und Stimme

– Musikgruppe inTakt: Spritzige Lieder, Popsongs, melancholische Melodien aus aller Welt und mit einem christlichen Touch

 

Moderieren wird den Abend Sebastian Barth.

Der Eintritt ist frei, Spenden jedoch willkommen. Wer nicht dabei sein kann oder möchte – für die Metalfraktion mag das Programm ja nicht so verfangen –  aber trotzdem etwas spenden möchte:

Prot. Kirchengemeinde Wachenheim – Spendenkonto DE26 5465 1240 0000 0000 42; Sparkasse Rhein-Haardt, Kennwort „Musik hilft“).

 

In der Verbandsgemeinde Wachenheim leben inzwischen etwa 150 Flüchtlinge. Wenn die Menschen es soweit geschafft haben, besitzen sie meist nur noch ihr Telefon, das unentbehrliche Werkzeug, um die Flucht zu organisieren und Kontakt mit der Familie zu halten, und ein paar Klamotten. Über die Kosten einer Flucht kann man hier einen Erfahrungsbericht lesen. Die Flüchtlingshilfe hier wird von engagierten Ehrenamtlichen gestemmt. Die Hilfs- und Spendenbereitschaft ist groß. Doch natürlich kostet vieles Geld. Nur ein Beispiel: wenn gespendete Fahrräder eine längere Zeit zuvor nicht mehr im Einsatz waren, ist aus Sicherheitsgründen eine fachmännische Wartung sinnvoll, die kostet halt Geld. Ich hatte selbst vor ein paar Wochen einen jungen Syrer in Neustadt vor dem Auto liegen, weil seine alte Fahrradgurke nicht überholt wurde, bevor sie ihm zur Verfügung gestellt wurde. Er konnte bergab einfach nicht bremsen, rauschte an der roten Ampel vorbei und sprang ab, um nicht in den Verkehr der Hauptstraße zu schießen. Glücklicherweise hatte ich ihn schon aus dem Augenwinkel gesehen und konnte bremsen, denn er kugelte natürlich trotzdem mitten auf die Fahrbahn vor mir. Dabei ist ihm nichts passiert. Aber etwas wackelig meinte er dann: „The brakes are not good.“

Spenden lohnt sich also.

 

Wachenheim ist heute das, was von gestern übrig geblieben ist. Diese auf ihre Essenz eingekochte Sentenz ist inhaltlich ebenso unstrittig wie dürftig. Wer es beim Thema Heimat-Historie kenntnisreich, profund und unterhaltsam mag, dem sei wärmstens die „Geschichte der Stadt Wachenheim“ empfohlen.

Knapp 50 Jahre nach der ersten Auflage des Werks von Fritz Wendel hat sein Enkel Michael Wendel gemeinsam mit Wolfgang Meyer das Buch überarbeitet und aktualisiert. Anlass ist das Doppel-Jubiläum unseres Städtchens im kommenden Jahr. Aus gewöhnlich gut informierten Autorenkreisen war unlängst zu vernehmen, dass die Neuauflage gedruckt ist und dieser Tage ins Wachenheimer Rathaus ausgeliefert wird.  Offizieller Erscheinungstag ist der 19. November. Vorher im Rathaus zu fragen, könnte sich aber lohnen.

Eigentlich Pflichtlektüre für alle, die schon immer hier wohnen und alle, die nicht wieder weg wollen…

Heute morgen habe ich mal wieder Einsicht in die ultimative Weisheit von Landesämtern und deren Verwaltungsexperten bekommen. Die an sich einfache Frage, welche Lehrerinnen die zukünftigen dritten Klassen unserer Grundschule unterrichten sollen, ist komplizierter als gedacht geworden. Alle diesmal etwas komplexeren Überlegungen (ein Lehramtsanwärter und seine Mentorinnen sollten sinnvoll eingeteilt werden) wurden komplett über den Haufen geworfen – das Landesamt forderte eine der beiden Lehrerinnen als „Feuerwehrlehrerin“ für eine andere Schulen an. Der Hintergrund: Wer an einer Grundschule in Rheinlandpfalz eine Planstelle bekommt, muss unterschreiben, innerhalb der ersten fünf Jahre als „Feuerwehr“ abrufbar zu sein. Die Stelle bleibt dabei aber organisatorisch an der Schule. Diese Stellen sind an bestimmte Schulen gebunden, Wachenheim ist eine davon. Schon im vergangenen Jahr forderte das Landesamt die Lehrerin aus Wachenheim an, da sie aber gerade eine Klassenleitung übernommen hatte, konnte das Ganze fachlich begründet abgewendet werden. Jetzt geht das nicht mehr. Die Lehrerin ist wieder angefordert worden und muss fürs erste an einer anderen Grundschule aushelfen. Soweit so gut. ABER…um diese Lehrerin zu ersetzen, musste jetzt unsere Grundschule eine andere Lehrerkraft anfordern, die als Feuerwehr aushilft. Jegliche Logik scheint außer Kraft zu sein, wenn Verwaltungsfachkräfte walten (ja, ich erinnere mich noch an den Wahlkampf in der VG, als SPD und FWG eben solche Verwaltungsexpertise als unabdingbar für die Leitung einer Behörde hielten – na danke). Und natürlich können die Schulen vor Ort nichts machen. Schon gar nicht vorschlagen, dass die neue Kraft gleich an die Schule „in Not“ geht und die Wachenheimer Lehrerin hier bleibt. Ein schöner Verwaltungsakt, direkt aus Schilda importiert. Gut nur, dass es erst mal nicht zu Lasten der Kinder geht. Die bekommen zur dritten Klasse ein neue Lehrerin.

In den letzten Monaten habe ich mich relativ rar gemacht auf dem Blog. Der Hauptgrund dafür ist, dass ich ein üppiges Pensum Radtraining durchgezogen habe. Das wiederum war nötig, um einen Radmarathon vernünftig bestreiten zu können, nämlich La Marmotte. La Marmotte gilt neben dem Ötztaler Radmarathon als eines der härtesten Radrennen, das offen für alle ist, die ihre Fitness dafür von einem Arzt attestiert bekommen. In diesem Jahr waren dabei der Col du Glandon, die Lacets de Montvernier, der Col du Mollard, der Col de la Croix de Fer und der legendäre Anstieg von Alpe D’Huez zu bewältigen – über 5100 Höhenmeter auf schließlich 181 km.

Minuten vor dem Start.

Minuten vor dem Start.

Das Profil der Radtour.

Das Profil der Radtour.

7500 Teilnehmer – von vielen Menschen auch Verrückte genannt – starten zwischen 7 und 8 Uhr morgens und gut 4600 (in diesem Jahr) kommen zwischen 13 und 22 Uhr im Ziel an. 47 der Ankommer kommen aus Deutschland (zum Vergleich 1230 aus Dänemark), davon zwei aus Wachenheim.

Drei vom „Team Wachenheim“, Martin Conrad, Christoph Jost und der Schreiber dieser Zeilen standen am Start. Christoph bekam allerdings auf dem Gipfel des ersten Anstiegs, dem Col de Glandon, solche Magenprobleme, dass er umdrehen musste. Da wir eine Wohnung im Zielort gemietet hatte, musste er trotzdem noch nach Alpe D’Huez hochfahren, kam also auch locker auf mindestens 2200 Höhenmeter  bei knapp 80 km. Doch von Anfang an.

Als wir am späten Donnerstagabend unsere Wohnung in Alpe D’Huez bezogen hatten, sind wir noch auf einen Kaffee rausgegangen. Oben im Ort wimmelte es von Marmotte-Teilnehmern – scheinbar alle aus Dänemark, England oder Holland. Und alle in Feierlaune mit Bier und extrem guter Laune. Am Freitag war die Stimmung im Dorf dann komplett anders. Am Tag vor dem Rennen – die Vorhersage wahnwitziger Hitze war inzwischen recht akkurat – stand dem meisten die Anspannung ins Gesicht geschrieben. Auf dem Platz vor der Halle, in der wir unsere Startnummer abholten, hatten alle namhaften Hersteller rund um den Radsport ihre Stände aufgebaut. Während sich am Donnerstag die Trikot- und Felgenhersteller besonders viel Zuspruch hatten, umlagerten große Schwärme von Radlern und Radlerinnen am Freitag den Powerbar Stand. Powerbar bietet alle möglichen Riegel, Pülverchen und Gels, die Ausdauersportler mit legaler Energie und essentiellen Salzen versorgen. Natürlich haben alle, die bei Marmotte mitmachen, ausreichend dieser Produkte dabei. Doch am Tag vor dem Ereignis scheint alle die Panik zu erfassen und mit dieser Angst macht Powerbar gute Geschäfte. Ich habe zwei Gels gekauft.

Die Lacets de Montvernier von oben.

Die Lacets de Montvernier von oben.

Das Rennen selbst – es gibt eine Zeitnahme, doch die nehmen nur wenige wirklich ernst an diesem Tag – wird eine

Die Lacets von unten.

Die Lacets von unten.

Hitzeschlacht. Die Nachrichten hatten am Abend zuvor die Hitzewelle thematisiert, die am Samstag auch die Alpen voll im Griff haben würde. Der Rat der französischen Fernseharztes war, wenn überhaupt, Sport nur in den frühen Morgenstunden zu betreiben. Als wir am frühen Mittag bei fast 40 Grad unterhalb der zweiten Steigung des Tages standen, wussten wir, dass es ein guter Rat war. Später, auf dem Col du Mollard, war es auf 1630 m noch 33 Grad. Schatten gab es eigentlich keinen, Wasserstellen viel zu wenige. Glücklicherweise waren die Leute unglaublich hilfsbereit: Viele standen mit Gartenschläuchen vor den Türen und haben uns geduscht oder mit Wasser versorgt. Schon am frühen Nachmittag ging es für Martin und mich nicht mehr um irgendeine Zeit, sondern nur noch ums Ankommen im Zeitlimit, und auch das Zeitlimit am Fuß von Alpe D’Huez rückte irgendwann hinter „gesund“ ankommen in den Hintergrund (wir haben das Zeitlimit beide auf den letzten Drücker geschafft).

Ich erinnere mich nicht, jemals so viele Menschen gesehen zu haben, die sich am Straßenrand übergeben haben – und ich bin Rheinländer und habe dort an Rosenmontagen teilgenommen. Krämpfe plagten so richtig viele Teilnehmer, immer wieder schrien Leute, wenn sie Oberschenkelkrämpfe bekamen. Mit Martin hatte ich einen Trink-Kommissar an meiner Seite, der mich in regelmäßigen Abständen ans Trinken erinnerte. Ich schätze, dass ich über den Tag verteilt mindestens zehn Liter Flüssigkeit mit isotonischen Pulvern versetzt getrunken habe. Abends, nach dem Siegerbier, dem Pfalzstoff der Gebrüder Meyer aus Ludwigshafen, konnte ich dann sogar wieder pinkeln. Den Rest der Flüssigkeit habe ich tagsüber ausgeschwitzt.

Diese Gels und Pülverchen halten einen nicht nur länger leistungsfähig, sie bringen den Verdauungstrakt auch gehörig durcheinander. So gehören zu einer solchen Massenveranstaltung nicht nur ein sehr würziger Duft auf der Straße und Fliegenschwärme über langsamen Radlern im Anstieg, sondern auch ein Geräuschpegel wie aus einem Scherzartikellager. Man stelle sich eine vierte Klasse ohne Lehrkörper in der Furzkissenabteilung vor, dann hat man eine recht gute Vorstellung, welche Geräusche sich zu dem Schnaufen und Fluchen der Radler gesellten. Sorgten röhrende Rülpser und Flatulenz in fortissimo am ersten Berg noch für Kommentare und Gelächter, waren sie ab dem zweiten Berg so allgemein verbreitet, dass sie zu einer Art Hintergrundrauschen. Und olfaktorisch? Schwer zu sagen, wir waren ja immer in Bewegung.

Am kommenden Morgen, als wir wieder alle im Bus saßen, kam uns beim Rennen zur Alpe hoch (13 km und fast 1200 Höhenmeter) kam uns die Dreierspitzengruppe entgegen – einer davon war Christoph Fuhrbach aus Neustadt. Den Weltrekordhalter im Höhenmeterfahrer habe ich beinahe jedes Mal, wenn ich an der Kalmit war, dort getroffen. Er wurde schließlich Dritter, ein paar Sekunden hinter dem Sieger.

Jetzt erholen wir uns und hoffen, dass unsere Immunsysteme nicht allzu sehr angegriffen sind. Vor fünf Jahren, als Martin und ich schon einmal – aber bei weniger extremer Hitze – teilgenommen haben, bin ich anschließend heftig krank geworden. Um das zu verhindern, habe ich diemal mehr trainiert und konnte deshalb weniger schreiben, was uns wieder an den Ausgangspunkt dieser Erzählung führt.

Gewimmel am Start.

Gewimmel am Start.