Heute kamen die ersten Möbel und die nächsten Liefertermine stehen an. Den bissel Kram den wir mitnehmen, karre ich mit nem Hänger rüber.

Es ist schon ein geiles Gefühl, so einen „Neustart“ durch zu ziehen, bin ja nicht mehr der Jüngste. Aber wenn man dann sieht, wie sich jeder einzelne (Lebens) Raum so neu entwickelt und völlig andere Formen annimmt, als das was man seit einer gefühlten Ewigkeit im Gesichtsfeld hatte, wird die Entscheidung immer richtiger. Man lernt „los lassen“ und befreit sich von einigem Ballast des letzten viertel Jahrhunderts. Es ist eine neue Dimension des Denkens und der Perspektiven für mich und der Start ins letzte Viertel des Lebens.

Los lassen; was sich in über 58 Jahren so in Kellern und Garagen und wohl auch besonders im Kopf so angesammelt hat, davon fast 25 Jahre in Wachenheim. Los lassen, auch von Gewohnheiten und völlig banalen Automatismen. Neu denken, fühlen und begreifen; Erinnerungen aber wertschätzen und behalten. Auch das ist Teil der neuen Orientierung.

Sentimentalität kann, nüchtern betrachtet – welch Widerspruch – sehr befreiend sein, weshalb ich diesen kleinen Beitrag hier auch schreibe.

Ich werde dem Blog und den Wachtenbloggern, die ich sehr schätze, immer verbunden sein und auch weiterhin, ab und an, meinen Senf dazu geben. Aus einer anderen Perspektive…..

…..die eines Ruppertsbergers.

*g Wir werden ja eh bald Verbandsgemeindestrukturpolitisch wieder in einem Bett schlafen.

 

Ich habe schon viele Weinfeste als Wachremer in Wachrem erlebt, heuer ist es das 25.

Keine Ahnung ob es daran liegt, dass es vorerst mein letztes als Wachremer ist, oder der Tatsache geschuldet, dass meine beiden Schwestern zum ersten mal zu Besuch auf dem Weinfest waren; gestern Abend lag irgendwie ein besonderer Zauber in der Luft.

Nach einem kleinen Warm up mit ein paar „Aperol Spritz“ auf der Terrasse, spazierten wir durch den Stadtpark zum Festplatz. Er war schon gut gefüllt, die Atmosphäre léger und die Weicheier (Softeggs) waren schon in bester Spiellaune.

Bei Steakbrötchen und kühler Schorler dauerte es nicht lange um in eine richtig groovy Stimmung zu kommen. Eine ganz klasse Band und wirkliche Bereicherung für das Weinfest; weit weg vom Mainstream der anonymen Lewwerworschtrülpserei, die einem nur noch auf den Geist geht, wenn ich das für mich mal so formulieren darf.

Irgendwann wurde es dann aber doch trotz bester Stimmung (subjektiv) zu laut und Zeit zu schlendern. So zog es uns dann über den Marktplatz zu den Pfadies. Ein bisschen Glück gehört natürlich dazu, mit fünf Leuten um 21.30 Uhr noch einen gemütlichen Sitzplatz zu finden, wir hatten es.

Die Gruppe „Lescheer“ zeigte eindrucksvoll, warum sie den Namen zurecht so gewählt hat. Richtig gutes musikalisches Spektrum, gepaart mit der beeindruckenden Stimme der Frontfrau und dies bei einer Lautstärke, die entspannte Kommunikation zulässt. Perfekt.

Neben viel Spaß mit meiner Familie, hatte ich Gelegenheit neben herzlichem Weinfest-Smalltalk, der unbedingtes muss bei einem Weinfest ist, auch sehr anregende Gespräche mit den „Wachtenbloggern“ Cordelia, Achim, Frank und Max zu führen. Auch mit Thorsten Bechtel stand ich sicher zwei Schorle zusammen. Kompliment an die Pfadies für diese Insel der Entspanntheit, die sie mit ihrem Konzept dort bieten; ein echtes Highlight.

Der schönste Abend geht irgendwann langsam zu Ende und der Marsch Richtung Heimat steht an. Über den Marktplatz, immer noch gut gefüllt, ist es Tradition (für mich) noch einen Absacker beim Manze Kalle zu nehmen. Was wir dort antrafen ist wirklich nur in diesem ganz besonderen Hof denkbar. Gemütlich anmutende Kerzenbeleuchtung, tanzende und singende Menschen und „Pete Stone Project“ spielte zum Abschluss einen der besten Cover-Songs die ich seit langem gehört habe. Mr. Spock würde sagen: „faszinierend“.

Der Anbschluss auf der heimischen Terrasse, bis in den frühen Sonnenaufgang, gehört traditionell Rory Gallagher’s Million Miles away und einem gepflegten selbstgebrauten IPA.

Hallelujah

 

 

 

 

vbgrat_sitze stadtrat_sitze

 

SPD

16,9

3

CDU

43,8

9

FDP

5,6

1

FWG

19,0

4

WL

10,9

2

WBL 2014

3,8

1

Damit sind die Mehrheitsverhältnisse klar.

http://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2014/gemeinderatswahlen/ergebnisse/3320604600.html

CDU 37,9% – + 4,5% zu 2009

SPD 28,2% – – 2,3% zu 2009

FWG 28,6% – + 2,5% zu 2009

FDP 5,3% – – 4,6% zu 2009

 

http://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2014/vgratswahlen/ergebnisse/3320600000.html

 

Ich fahre in den Bruch, nach Bad Dürkheim, da hab ich alles in 1 Stunde erledigt.

Beim Becher kaufe ich mein Obst und Gemüse, aber nur weil mir der Weg nach Maxdorf dann doch zu weit ist.

Die Metzgerei GEKO ist eh meine erste Adresse für Topqualität in Sachen Wurst- und Fleischwaren. Ok, die Grillereien haben mein ganz spezielles Augenmerk. Bin ja Smoker.

Danach geht es zu einem der Discounter, Dosenzeug besorgen. Oder das Angebot der Woche (Schraubenschlüsselsatz für 9,99) nutzen. Sowas ist Männerpflicht.

Im Baumarkt schau ich dann sowieso vorbei. Is klar ne, Männer können gar nicht anders, aber dazu stehe ich. Und ne „Bumbewasserzang“ wollt ich eh schon immer. Die Primeln sind auch günstig.

BTW, tanken noch schnell, an der Freien. In Wachenheim würde ich ne Kiste Bier verschenken.

Im Hit wird dann der Rest des Einkaufszettels gemeinsam abgearbeitet.

Alles erledigt?…. Nicht ohne meine Lady.

Müller… ich sag nur Müller. Ohne einen Besuch im Müller geht gar nichts, aber ok.

Endlich daheim, Sky on, Bundesliga. „Duhu Schatz, wir haben was vergessen. Ich hätte noch Klarsichthüllen für mein nächstes Mailing und so…..“

…..und so. Und so versäume ich regelmäßig die erste Halbzeit.

 

 

Bielefeld gibt es ja bekanntermaßen gar nicht. Wie sieht das denn mit Wachenheim aus?

Gibt man in seinem Browser www.wachenheim.de ein, erscheint eine Seite die, naja geziemt ausgedrückt, nicht sehr bemerkenswert ist. Vermutlich eine uralte Seite die nicht mehr sonderlich gepflegt wird.

Klickt man die einzelnen Ortsgemeinden an, führt einen der Browser zu folgenden Seiten:

www.ellerstadt.de

www.friedelsheim.de

www.goennheim.de

Hier findet man dann liebevoll gemachte Seiten, die den jeweiligen Ort repräsentieren und Informationen bieten, die für den Besucher interessant sein könnten.

Bei Wachenheim wird auf die Seite der Verbandsgemeinde verlinkt.

www.vg-wachenheim.de

Derzeit ist königliches Gemüse angesagt.