Triviales


In den letzten Wochen wurde in den sozialen Medien Wachenheims, insbesondere auf dem VG Wachenheim Forum, viel über die Problematik von herrenlosem Hundekot in den Gebieten unseres kleinen Städtchens diskutiert.

Speziell über die angedachte Entsorgung des Hundekots mit den ungeliebten roten Plastikhundekotentsorgungstüten oder Hundekotplastikentsorgungstüten, wurde sich trefflich auseinandergesetzt, auch deshalb da in den Wingerten keine geeigneten Plastikhundekotentsorgungstütenentsorgungsbehälter, oder sind es Hundekotplastiktütenentsorgungsbehälter, bereitstehen.

Bei einem unserer letzten Hundespaziergänge, bei denen wir vorbildlich den Kot unseres Hundes in eine solche rote PHKET entsorgten, kamen wir in ein Gespräch mit einem Winzer, der unserem Tun interessiert zusah und sich dann ob unserer roten Exkrementenhandtasche, bemüssigt sah, uns einen Tipp zu geben.

In dem Gespräch wurde klar, dass, wenn ich diesen Winzer als stellvertretend für die große Wachenheimer Winzerfamilie ansehe, besonders der Kot an den Kopfenden der Wingertzeilen Ärger erregt, da hier rege in die Darmausscheidungen unserer Vierbeiner von den Menschen, die dort ihr Brot verdienen, hinein getreten wird.

Auch ließ er sich über den Sinn und Unsinn dieser roten Plastiktüten aus, da es seines Erachtens ein viel einfacheres Mittel gäbe, um diese Hundekotproblematik zu lösen, das nicht von den Hundebesitzern, dann gefüllt mit Scheiße, achtlos in die Natur geworfen wird.

Er sagte uns, dass eine einfache Plastikschippe völlig ausreiche, um für die Hinterlassenschaft der Hunde ein kleines Loch zu graben, dies mit dem Kot zu füllen und wieder mit Sand zu bedecken. Eine schnelle, sichere, effiziente und ökologisch einwandfreie Lösung!

Seit diesem Tag laufen wir mit einer roten Plastikschippe(€0,50) durch den Wingert, tragen keine mit Exkrementen gefüllten Plastiktüten durch die Gegend, schützen die Winzer vor Ungemach und die Umwelt vor einer Plastikhundekotentsorgungstütenkontaminierung.

In diesem Sinn, und wie auch im richtigen Leben, einfach mal eine Schippe drauflegen!

PS.

Und in der Stadt, auf den Bürgersteigen immer schön die Tüte mit der braunen stinkenden Masse füllen und entsorgen ;-)!

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Heute früh beim Hundespaziergang habe ich eine Halskette gefunden. Naja, eigentlich hat meine Hündin sie gefunden. Keine Angst, sie hat nur freundlich interessiert geschnüffelt.

Die Halskette lag auf einem Wirtschaftsweg im Wingert hinter der Straße „Im Höhnhausen“.

Halskette Fundort

Wer eine Halskette verloren hat, kann gerne über den Wachtenblog oder persönlich auf mich zukommen. Wenn sich die Besitzerin bis Ende nächster Woche nicht gemeldet hat, geht die Kette ans Fundbüro der Verbandsgemeinde Wachenheim.

Januar

Im Januar geben der Österreicher und amtierende Bundeskanzler S. Kurz und CSU Generalsekretär Andreas Scheuer, nach Scheitern der Verhandlungen zur Regierungsbildung zwischen CDU/CSU und SPD, bekannt, dass Kurz in guter alter Tradition die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt hat, um in einer Koalition zwischen CDU/CSU und AFD sich um das Kanzleramt zu bewerben

Februar

Der Wachenheimer Ortsbürgermeister beantragt die Eingemeindung Wachenheims nach Bad Dürkheimum bei der nächsten Bürgermeisterwahl seinen Hut für Bad Wachenheim den Ring werfen zu können. Frühzeitige Neuwahlen werden angestrebt.

März

Zum Zeichen der Mandelblüte wird die Wachtenburg wieder in Rosa angestrahlt, was zu Verwicklungen in der NATO führt, und der Trump-Administration endlich einen Grund gibt aus der NATO auszutreten. Die öffentliche Verlautbarung besagt, daß „solche Schwuchtelfarben“ in einer Stadt des NATO Bündnisses eine Gefährdung für die Wehrkraft der Truppe darstellen und zu deren Zersetzung führten. Als Maßnahme werden blaublühende Mandelbäume gepflanzt(Bruce Willis verkauft deswegen sein neuerworbenes Haus)

April

In Bad Dürkheim wird eine Brille gefunden. Dieses obskure Objekt der Begierde ist eine sogenannte HighTech-Zerrspiegelbrille, die den Blick für das Wesentliche nicht nur verschwimmen lässt, sondern per Synapsenverschaltungden Geist des Trägers völlig verwirrt und humorfrei werden lässt, und, besonders Samstags, zu einem erhöhten Mitteilungsbedürfnis führt. Die Recherche durch die professionell arbeitende Lokalpresse, wessen Brille da gefunden wurde, läuft.

Mai

Ein ehemaliger Österreicher, S. Kurz, ist Deutscher Bundeskanzler geworden. Die GrKo nach den notwendig geworden Neuwahlen steht. CDU Mitglied Kurz ist Bundeskanzler. Alexander Gauland ist Minister für Propaganda und Innere Werte.

Juni

Nach dem heimlichen Erwerb sämtlicher historischer Gebäude Wachenheims durch eine private Investorengruppe, die aus einer Person besteht, wird die Privatisierung Wachenheims, und somit der ersten deutschen privaten Stadt, notariell beglaubigt. Die Unterschrift wird im neuen Drei-Sterne Restaurant Filio di Inferno am Marktplatz öffentlichkeitswirksam geleistet.

Juli

Wachenheim bekommt ein 8 Sterne Luxus-Hotel mit Tiefgarage am Oberstnest. Das Hotel wird von Herrn Mehdorn, privat bestellter Projektleiter, in einer Rekordbauzeit von 4(!) Wochen erstellt. Aus purem Zufall kommt es beim BER zu erneuten Verzögerungen, da Baumaterial für das Terminal fehlen soll.

August

Der Supermarkt in Wachenheim wird eröffnet. Die REWE Gruppe mit dem privat bestellten Projektleiter Mehdorn präsentiert voller Stolz den modernsten Supermarkt Europas. Unter Einbindung der Anwohner ist, um die Aussicht zu wahren, der Supermarkt „Wachenheim 21“ unterirdisch mit Bahnanschluss erstellt worden. BER fehlen die Glasscheiben fürs Terminal.

September

Ein Herr Walter Weiß kauft das Heisenberg-Gymnasium in Bad Dürkheim und verlegt es nach Wachenheim. Er möchte Wachenheim, noch vor Ludwigshafen, zum wichtigsten Chemie-Standort der Welt machen. Standort ist die Burg, die im Original wiederaufgebaut wird, Projektleiter ist Herr Mehdorn, da die blaue Beleuchtung die Markenidentität der Weiß’schen Firmengruppe unterstreicht. BER fehlt die Sanitär-Infrastruktur.

Oktober

Der Schulbetrieb wird aufgenommen. Die Schüler werden vom sogenannten Bürgerbus, einer Flotte von 20 Fahrzeugen, kostenlos zur neuen Excellenz-Schule gefahren. Die Idee zum Bürgerbus, der nicht nur Schüler, sondern alle Bürger der neuen Großgemeinde Bad Wachenheim, der Name wurde am 01.04.2018 geändert, kam von einer mittlerweile im Untergrund agierenden politischen Gruppe, die sich selbst RZW nennt, Revolutionäre Zelle Wachenheims. Die Idee wurde dann vom neuen Bad Wachenheimschen Beigeordneten für Information und Propaganda politisch reklamiert und ausgenutzt.

November

Das Jahrestreffen der NATO findet in Wachenheim statt. Die Trump-Administration, die für die Auswahl der Location zuständig zeichnete, betonte, daß der Standort das Profil der NATO am besten unterstreiche. S.Kurz, A. Gauland, Trump und Co. Haben den gesamten Wachenheimer 8 Sterne Tempel am Oberstnest gemietet. Die Tagungen finden im „Heisenberg-Gymnasium an der Wachtenburg“ statt, das zur feierlich komplett blau beleuchtet wird. Das feierliche Diner findet natürlich bei „Filio di Inferno“ statt, das seit vier Wochen das höchstdekorierteste Restaurant der Welt und das einzige mit 4 Sternen ist, seit der Koch Mehdorn für das Haus kocht.

Dezember

Nach dem Erfolg des NATO-Gipfels, beschliesst die nach Umfrage zur Zeit stärkste Partei Deutschlands, Die Blauen, ihren Parteitag in Wachenheim abzuhalten. Die Vorsitzende Frauke Petry betont, daß Die Blaue sich verpflichtet fühle, die demokratischen Werte Deutschlands und der Welt zu verteidigen, die, seit das Trio Kurz/Gauland/Trump an der Macht sind, mehr und mehr schwinden. Die Nähe zur Wiege der deutschen Demokratie in Hambach und die historische Tatsache, daß die Beleuchtung und die Mandelbäume Wachenheims einmal rosafarben waren, führten zum Antrag Petry’s die Partei in RWL, Rosa Wachenheimer Liste, umzubenennen. Petry möchte sich auch dafür einsetzen die ursprünglichen Farben der Burgbeleuchtung und der Mandelbäume zu reaktivieren.

Anscheinend ist es einem Bürger Wachenheims gelungen ein Originalstück der Berliner Mauer zur Einfriedung seines Gartens zu erwerben. Wie in der Bahnhofsstrasse sichtbar sind Teile des ehemals antifaschistischen Schutzwalls nun ein Blickfang in unserem kleinen Kulturstädtchen. Das sogenannte „Ulbricht-Mauerstück“ stammt ursprünglich aus einer Datscha auf Rügen, versteckt unter wucherndem Efeu. Wie es aus Berlin dorthin kam, wird gerade von investigativen lokalen Journalisten recherchiert, die Erfahrung mit belasteten Bauteilen dieser Art haben.

Anscheinend wurde sogar beim Amt für Denk Mal!-Schutz eine Förderung des Baus beantragt. Sollte diese bewilligt werden, wäre sogar eine Erweiterung des Mauerbaus für die gesamte Bahnhofstrasse denkbar. Auch eine Förderung über die Landestöpfe für innerstädtische Denkmalentwicklung ist in der Diskussion, da in den Planungen ein Ringschluss mit der Historischen Stadtmauer vorgesehen ist.

Ich sehe lebhafte Diskussionen im Wachenheimer Stadtrat, der endlich wieder ein Thema hat, bei dem sich so richtig trefflich streiten lässt.

Ich bin gespannt wie das Bauwerk in der breiten Meinung der Bevölkerung Wachenheims aufgenommen wird. Erste Meinungen sind sehr konträr. Diese gehen von zu schützendem Kulturgut und lebendiges Mahnmal gegen die Diktatur hin bis zur einfachen Scheusslichkeit, die das Stadtbild erheblich stört. Es wird gemunkelt, dass sogar schon erste Montags-Demos bei der Stadt beantragt wurden. Der genaue Hintergrund dieser ist noch nicht bekannt.

Wir bleiben dran!

1. Laut Ihrer Aussage haben Kolumnisten ihr Handwerk gelernt. Ich dachte, wirklich, die heilige Kuh des Journalisten sei die Recherche. Hätte eine solche Bei der RP oder bei den anderen Medien, für die so empört Partei ergriffen wird stattgefunden, wäre mit einem, EINEM, Klick klargewesen, welcher Natur diese Meldung ist. Einige der RP Redakteure haben das übrigens sofort verstanden.

2. Auch, daß andere Medien darauf anspringen zeigt, wie wenig Inhalte in der Sommerzeit zu verbreiten sind. Und Glamour ist ja geil und schafft Quote…

3. Die RP Redaktion fühlte mir nicht auf den Zahn, sondern fand die Idee lustig und auch den von mir erklärten Zweck dahinter durchaus lehrreich, den Leuten zu zeigen, wie Fake News funktionieren (das sind keine Fake News und belegbar).

4. Diesen Brillen-Bruce-Artikel, mit meiner politischen Tätigkeit zu verknüpfen und damit meine politische Organisation und Arbeit zu verunglimpfen zeigt mir, wessen Geistes Kind dieser Artikel ist.

5. Ich wüsste nicht welche Bärendienste ich dem Wachtenblog erwiesen habe. Ich bitte um Aufklärung.

6. Mir meine Motivation für diesen Artikel abzuprechen und von ummünzen zu sprechen, halte ich für nicht belegbare Fake News, bzw. bewusste politische Meinungsmache, die von der RP und anderen instrumentalisiert werden soll.

7. Hätten die beteiligten Journalisten richtig recherchiert, wäre auch der Hintergrund für die Wachtenblogmeldung über die Alte Winzergenossenschaft klar. Dieses Argument, ein Jahr nach diesem Wachtenblogartikel, unreflektiert in die Argumentationlinie zu bringen, zeigt mir, die Verbindungen, die wohl zum Kauf der Brille, die beim Artikel schreiben aufgesetzt war, geführt haben.

Am meisten regen sich die Menschen doch über die Dinge auf, die Ihnen im vorgehaltenen Spiegel bewusst gemacht werden. Eulenspiegel. Tut Scheisse weh.

8. Dass die Verwaltung der Stadt Wachenheim und der Verbandsgemeinde auf Grund solcher Witze vor dem Kollaps stünden , na, wenn das so ist, dann Gute Nacht! Übrigens sollte man auch hier reflektieren, da die Meinung eines genervten Bürgermeisters nicht die Gesamtmeinung der Belegschaft und 'seiner' Bürger repräsentiert.

9. Die Wachenheimer Liste und ihre politische Arbeit in die Waagschale zu werfen, ist doch eher Journalismus der niederen Art. Bei Recherche und Abnahme der parteipolitischen Brille, finden man auch hier, welche politischen Leistungen die WL erbracht hat und immer noch erbringt.

Freundliche Grüsse und ein schönes recherchevolles Wochenende!

Bleiben Sie am Ball!!

PS.

Im Vergleich zum ursprünglichen Artikel sind einige Änderungen vorgenommen worden. Inhaltlich ist der Artikel gleich geblieben…
Anmerkung des Verfassers

Die Ergebnisse der kleinen Umfrage zu der Qualität des Weinfestes waren eindeutig.

Fast 50% der Leser, die abgestimmt haben, fanden das Weinfest „gut, aber Potential nach oben!“ Zählt man die Leser hinzu, die das Weinfest „Super – nix ändern“ finden, ist das eine 3/4 Mehrheit für die beiden besten Noten.

Toll!

Umgekehrt gedacht, heisst das aber auch, dass 3/4 der Leser, die abgestimmt haben, das Wachenheimer Weinfest zumindest in Teilen für noch verbesserungswürdiger halten.

Hier ist ihre Meinung gefragt! In der angehängten Liste können sie gerne eintragen, was Sie an unserem Weinfest ändern würden. Auch über diese Punkte kann dann von den Lesern abgestimmt werden, sodaß sich ein sehr breites Spektrum ergeben kann !

Viel Spaß, ich freue mich darauf!

Der Lebensmittelkonzern Nestlé hat bekanntgegeben, die Rezeptur der Maggi-Würze verändern zu wollen.

Hallo!

Geht’s noch?

Nicht genug, daß dieser Gobalmultihassausbeutungskonzern versucht die Trinkwasserressourcen der Menschheit unter seine Kontrolle zu bringen?

Nicht genug, daß dieser Raubritter des Kapitalismus und des industriellen Junkfoods gegen kleine Hersteller und Händler von Lebensmitteln ins Feld zieht und einen regelrechten Vernichtungskrieg führt.

Nein, jetzt muss es auch noch das Maggi sein.

Der Geschmack meines Lebens!

Meine Oma, eine Kriegerwitwe, war bitterarm. Sie hatte noch einen Herd, der mit Kohle geheizt wurde, und oft nicht genügend Geld, um schöne Wurst zum Abendbrot aufzutischen. Wenn ich dann als kleiner Fips bei ihr sein durfte, in diesem kleinen Siedlerhaus, das notdürftig, weil im Krieg zerbombt, wieder aufgebaut war, und abends in der Küche saß, bekam ich aus der Not heraus eine Scheibe Schwarzbrot, die auf dem Kohleherd geröstet war. Auf dieses träufelte sie ein paar Tropfen Maggi und bestrich es dann mit Butter, die leicht zerschmolz. Dies ist der Geschmack meiner Oma und meiner Kindheit, der sich bei mir eingebrannt hat, und den ich jederzeit wieder abrufen kann.

Ich habe immer eine, SEHR, große Flasche Maggi im Haus.

Wenn ich mich im Vereinshaus meines Fussballvereines als E- oder D-Jugendspieler an den Tisch setzte, stand immer eine Flasche MAGGI auf demselbigen und allen anderen Tischen. Erstmal ein Tropfen auf den Handrücken, abgeleckt und das Leben war sofort, auch nach Niederlagen, wieder gut!

Meine Mutter ist wirklich eine gute Köchin. Suppen macht sie SUUUUPER. Ihre Suppe mit selbstgemachten Markklöschen ist eine Sensation. Mit Maggi eine Offenbarung. Sie brach fast in Tränen aus, wenn ich sofort, ohne vorher die Suppe oder andere leckere Essen zu probieren, DIE Flasche in die Hand nahm und ordentlich „nachwürzte“

Meine andere Oma, irgendwo muss es meine Mutter ja herhaben, eine fantastische Köchin. Ihre ‚vum Bredd gschabte‘, also selbstgemachte Spätzle, fingerdick und von einer traumhaften Konsistenz, nun, ich brauchte keine Soße dazu. Nur MAGGI!

Selbst auf Süssspeisen, wie ihre selbstgemachten ‚Griesknepp‘ kam, nein kein Apfelmus oder so Pappzeug. Nein, MAGGI!

Selbst heute noch gibt es Speisen, zu denen ich bewusst MAGGI esse. Nicht mehr so wie als Kind, aber der Zauber funktioniert noch.

Als ich dann Älter wurde und mich ein wenig über Maggi informierte, wurde mir klar, dass Herr Maggi ein sozialer und fortschrittlicher Unternehmer war, der viel für seine Arbeiter und Angestellten getan hat. Noch ein Argument meiner Leidenschaft(oder Sucht) zu frönen. Die linke Seele der Jugend hatte ihre Rechtfertigung.

Und jetzt, in diesen harten modernen Zeiten, gehen diese gefühlslosen allglatten Manager, denen nur der Umsatz und das Marketing wichtig sind, damit sie ihre Quartalszahlen auch die Aktionäre milde stimmen, hin und bombardieren dieses Relikt.

Ein Relikt, das zwei Weltkriege überdauert hat, eine Nazidiktatur, Mauerfall, Kubakrise etc.etc. Und ein Relikt, das für viele ein kulinarischer Geschmacksanker der Kindheit ist. Festgebrannt im Gedächtnis des Lebens.

Etwas, was die Menschen aller Klassen eint, ohne Rücksicht auf Herkunft, Stand und Vermögen.

Daher bitte ich alle Leser die beigefügte Petition zu unterschreiben, die direkt auch an den Chairman von Nestlé geschickt wird. Einfach auf den ‚Petition‘-Link klicken, abstimmen. Fertig.

Lasst uns etwas dafür tun, dass uns dieser Geschmack erhalten bleibt, der Geschmack von Kindheit, von Emotionen, von Cordsesseln und orangenen Tapeten, der Geschmack der arbeitenden Bevölkerung.

Vielleicht tragen wir ja ein wenig dazu bei, dass diese Raubritter ihren Rosebud, unser Maggi fühlen.

 

 

 

 

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