Wissenswertes


Die Weinstraße ist gesperrt.

Die Weinstraße, Lebensader Wachenheims, ist wegen Dachdeckerarbeiten an einem Privathaus gesperrt. Voll gesperrt. Der Gau blieb aus, unser Städtchen existiert noch, keiner ist verhungert, keiner ist verdurstet und das Verkehrschaos ist auch ausgeblieben.

Dies könnte man wieder mal als Zeichen werten, dass die Mobilität, bzw. die städtebauliche Bedeutung, völlig überbewertet wird, und ist für mich ein starker Hinweis, daß es nicht Ziel sein muss Verkehr und Parkplätze in den Stadtkern zu bekommen, sondern daß es Ziel sein muß den genau gegenteiligen Weg zu gehen.

Raus mit den Autos. Parkplätze an der Peripherie, ein kleines öffentliches Nähestenverkehrsnetz. Die Weinstraße verkehrsberuhigen und zum Flanieren einladen. Zum Flanieren in unserem wunderschönen Städtchen mit all seinen Ecken und Winkeln.

Doch leider gibt es auch einen Wermutstropfen.

Ich denke, daß es nicht reicht, eine solch große und einschneidende Verkehrsmaßnahme im Amtsblatt anzukündigen. Das Amtsblatt hat zwar eine grosse Reichweite, aber die Informationswirkung ist doch eine geringe, da die Leute mal drüberfliegen und das wars. Nur so ist es zu erklären, daß viele Wachenheimer Bürger, und insbesondere Anwohner der Weinstraße, über die extreme Kurzfristigkeit der Einrichtung der Baustelle und die Dauer der Maßnahme mehr als überrascht waren.

Schon öfters zog sich die Verwaltung hinter das Amtsblatt zurück, um aufwallende Kritik abzuwehren.

Vielleicht wäre es heutzutage effizienter mehrere moderne Medien zur Information der Bürger zu nutzen. Das könnte auch ein guter Ansatz sein, die Politikverdrossenheit der Bürger aufzubrechen. Vielfältige Information schadet nicht.

Im Gegenteil. Reden und kommunizieren hilft. Immer.

„Logenplatz. Tolles Wetter. Kein Champagner, sondern ein leckerer erfrischender weißer Wein. Freunde.

Seit Jahren arbeiteten wir auf diesen Tag hin. Einmal live dabei sein. Dabei sein, wie das Feld der Boliden mit einer unglaublichen Lautstärke und Geschwindigkeit an uns vorbei zieht. Ein fast erotisches, ja metaphysisches Erleben des technisch Machbaren. Die Überlegenheit des menschlichen Geistes über die Natur. Den Fliehkräften trotzend. So sehr, dass diese Raketen auf vier Rädern kopfüber wie eine mystische Gottheit an der Decke fahren könnten.

Vettel zog als erster vorbei. So schnell und laut, daß die Gläser auf dem Tisch bedenklich wackelten.
Wie geil ist das denn?
Der Streckenposten konnte gerade noch während dieser Demonstration der Männlich- und Verwegenheit auf die Seite springen, ansonsten wäre das Rennen für Vettel und das Leben für den Streckenposten beendet gewesen.
Vettel gewann das Rennen souverän. Den Streckenposten hat es doch noch erwischt. Alonso nagelte ihn in die Begrenzung. Ah, das ist Motorsport.

Danach gab es noch ein Charity-Rennen der 1000ccm Motorradklasse. Das leider abgebrochen werden musste. Der Führende rutschte schon in der Aufwärmrunde bei Tempo 90 auf der Blutlache des zuvor verunfallten Streckenposten aus. Wir waren so nah dran am Unfallgeschehen, daß wir das Krachen hören konnten, das der Helm beim Aufprall an die Streckenbegrenzung machte.

Drama. Abenteuer. Kampf. Überholmanöver. Die wirklich beste Strecke im Formel 1 – Circus und die spektakulärste Kurve der Welt. Schliesslich hat Ayrton Senna mal gesagt, Formel 1 fahren in Monaco sei wie mit einem Hubschrauber im Wohnzimmer zu fliegen.

RECHT HAT ER!

Welch ein Renn-Abend…“

Frank? FRAANK?! Hallo! Sag mal, träumst du? Die Bedienung hat gerade gefragt, ob du noch eine Schorle willst!! Und wir sind schon beim nächsten Thema!!

Äh, was Achim? Tschuldigung, ich war abwesend, der Verkehr hier, hat mich ans Denken gebracht. Ah ja, Schorle, ja BITTE. Oh Christel, ich hab dich gar nicht gesehen, wie geht’s? Thema, ah ja, was denn? Verkehrsberuhigung der Weinstraße, das find ich gut und wichtig. Ganz wichtig!

2016, das große Jubeljahr Wachenheims, trägt seine Früchte.

Selbst eingefleischten Wachenheimer Eingeborenen war bis letztes Jahr der alte Name für den oberen Teil der Bahnhofstrasse, zwischen Weinstraße und Grabenstrasse, unbekannt. Die Schlinzelgasse.

Durch die Arbeit des Organisationskomitees und beteiligter Bürger wurde dieser Name ‚ausgegraben‘ und ein Fest aus der Taufe gehoben, das Potential zum Wachenheimer Kultfest hat. Betonung liegt hier deutlich auf Wachenheimer!

Ein kleines gemütliches Straßenfest mit lecker Essen und lecker Wein, das sogar alte Festinstitutionen wie das Casa Luna wieder zu reaktivieren wusste. Und vor allem die Wachenheimer zu aktivieren wusste. Eine familäre und intime Stimmung machte sich in der Schlinzelgasse breit. Jeder kannte jeden, ein Schwätzchen hier, ein Schwätzchen da, in relativer Ruhe, da nicht von jeder Ecke eine populärmusikalische Beschallung erfolgte, das Wetter spielte mit. Und es gab keine vorgeglühten marodierende Rucksack-Horden, deren einziges Ziel es ist, den Promillerekord zu brechen.

Ein rundum gelungener Nachmittag und Abend, der auch den Standbetreibern ein Lächeln aufs Gesicht zauberte.

Einzig für ein paar ‚Zugezogene‘ gab es phonetische Schwierigkeiten zu akzeptieren, daß Schlinzelgasse nicht Schnitzelgasse bedeutet. Nach drei Gläsern Bürklinschem Rechbächel war das Thema auch geklärt!

Super und ein großes Danke an die Organisatoren der  Wachenheimer Landjugend (!), die die gesamte Orga alleine stemmte, für diese nette Festivität, die das Zeug zum Klassiker hat!

Ich habe lange mit mir gekämpft, genau gesagt drei Tage, ob ich diesen Artikel schreiben soll oder nicht. Einen Artikel über eine Wachenheimer Institution, die lange vor Internet, Facebook und Co. eine ausserparlamentarische Opposition darstellte und mit spitzer Feder die Finger in Wachenheimer Wunden legte, Wachenheimer Augen öffnete, oder dafür sorgte, dass jene nicht verschlossen wurden.

Nach der Lektüre der letzten beiden „Amtsblätter des Hexennachtkomitées Wachenheim/Weinstrasse“, immerhin # 32 und 33, ist mir das vergnügliche Grinsen und manchmal auch schadenfrohe Lachen mehr oder minder im Hals stecken geblieben.
Von den eigenen Ansprüchen hat sich das Hexen-Komitée weit entfernt. Leitlinien wie ’nicht unter die Gürtellinie zu gehen‘ und nicht politisch zu sein wurden locker gerissen. Wie in der letzten Ausgabe eine erkrankte Mitarbeiterin der Gemeinde doof und plump anzugehen, ist schon fast unterirdisch und die kruden Äusserungen zu Asybewerbern und Flüchtlingen sind einfach beschämend und abstossend.Hinzu kommt ein Timbre der Gestrigkeit bei dem immer wieder auf ‚Alte Zeiten‘, ‚Alte Verdienste‘ und ‚Alte Fehden‘ verwiesen wird, mit dem Höhepunkt der Unterscheidung in Alt- und Neubürger Wachenheims. Hier werden Gräben bearbeitet, die es schon lange nicht mehr gibt, bzw. dafür gesorgt, dass Gräben nicht geschlossen werden, die schon längst geschlossen sein sollten(auch ich bin Neubürger und gewählter Stadtrat). Ein gewisser Selbstzweck der Hexen ist hier wohl schwer von der Hand zu weisen, man möchte sich ja nicht selbst überflüssig machen. 
Der Zauberstab ist gebrochen und statt glühender Funken, die auf der Haut brennen kann man nur noch die Geräusche des lauen Lüftchens hören, die aus dem Stumpf dringen und zwischen den Zeilen die gebrochenen Träume der Autoren und Autorinnen wahrnehmen.
Insofern ist das ‚Hexenblatt‘ in der vorliegenden Form für mich ein Anachronismus auf den ich in Zukunft beim Kaffeetrinken an künftigen Maifeiertagen gerne verzichten könnte. 
Umso mehr wäre es mir aber eine Riesenfreude, sollte es den Autoren und Autorinnen gelingen, die eigenen Ansprüche umzusetzen, um wirklich wieder zu werden, was das Hexebleddel mal war.

Ein Quell der ironischen und sarkastischen Kritik, ein Pranger der Wachenheimer Eitelkeiten und, vor allem anderen, ein vergnüglicher Wachenheimer Jahresrückblick.

Welches Gebiet des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, also Deutschlands, eignet sich besser für eine Betrachtung des Zustands der Integration von Gastarbeitern, Steuerzahlern und Verbrauchern als unser beschauliches so geliebtes Wachenheim an der Teutschen Weinstrasse?

Metropol-Region des Deutschen Gedankens, Hambach ist nicht weit, und doch eher durch Auswandererwellen als Zuwandererwellen in vergangenen Zeiten geprägt, sind die Laborbedingungen für eine weitreichende Betrachtung in unserer so geliebten Heimat erhalten geblieben.

Zugewandert sind meistens junge teutsche hoffnungsvolle Familien aus anderen Regionen teutscher Siedlungsgebiete, da sie in Zeiten der beruflichen Mobilität, Ihrer Führungsaufgabe bei großen Unternehmen in der Region nachgehen und somit ihre bürgerlich-teutschen Verpflichtungen dem deutschen Volk gegenüber mit Kraft und Freude erfüllen. Beseelt vom römisch-christlichen Weltbild gepaart mit dem Erbe nordischer Tugenden, pflegen diese die Werte der teutschen Familie, indem sie die klassische teutsche Familienordnung gegen widrige Umstände aufrecht erhalten. Das Weibe ist der Leuchtturm der Familie, der die inneren Werte und die innere Stärke vermittelt, und nach aussen strahlt. Die Orientierung in dieser so orientierungslosen Zeit. Auf Basis dieser Werte, denkt die Gau-Verwaltung darüber nach, die Betreuung durch Kindergarten und Hort, diesen Brutstätten bolschewikischen Gedankengutes, abzuschaffen, da die familiären Werte dort vermittelt werden, wo sie vermittelt werden müssen. Im Schoße der Familie.

In diesem Schoße fühlt sich auch der Herr im Haus sehr wohl, daher auch der Kinderreichtum in unserem so geliebten Wachenheim. Durch die vielfältigen Schoßaktivitäten von Vater und Mutter, von Weib und Gatten, und die besondere Zusammensetzung der so geliebten Wachenheimer Luft, ist der Bestand des Teutschen in unserem so geliebten Wachenheim gesichert.

Diesen urteutschen Tugenden in unserem so geliebten Wachenheim wird nun aber von höchster Stelle entgegengearbeitet. Es muss „integriert“ werden. Warum wollen die Vertreter dieser korrupten, selbstherrlichen und vom internationalen, so genannten „europäischem“ Gedanken durchseuchten Regierung in unserem, so geliebten Wachenheim integrieren?

Bei uns, in unserem, so geliebten, Wachenheim haben wir keinen Integrationsbedarf. Folgende Fakten sind zur Kenntnis zu nehmen:

Die Gefahr einer Durchrassung durch Integration unserer slawischen Gäste ist nicht gegeben. Die von unseren Winzern bezahlten Löhne für unsere slawischen, u.a. aus dem Protektorat Böhmen und Mähren, Ostpreussen und sonstigen aus dem deutschen Osten stammenden, Freunde sind so gestaltet, dass ein dauerhaftes Leben in unserem so geliebten Wachenheim, für diese Freunde nicht möglich ist. Die klassischen Siedlungsgebiete befinden sich u.a. in Richtung Bad Dürkheim, auch der anderen herrschenden sozialen Struktur in Bad Dürkheim verdankend. Für unser so geliebtes Wachenheim von Vorteil ist auch die geographische Nähe Bad Dürkheims und die billigen Fahrräder, die dort erworben werden können.

Da das in unserem so geliebten Wachenheim eingesetzte Hauspersonal eben aus unseren östlichen ehemaligen Siedlungsgebieten kommt und damit auch die gleichen Löhne wie die Freunde im Wingert bekommt, fließen die hier eingesparten Mittel, deutsches Hauspersonal ist teuer und es ist unwürdig für eine deutsche Frau zu putzen, zudem viel zu anstrengend, das gefährdet die Gebärfähigkeit, wiederum direkt in die heimische Weinindustrie, die damit einen herausragenden Beitrag zur Stabilität der Folkswirtschaft leistet. Auch die damit eingesparten Steuern werden wieder in Weinkonsum investiert. Ein wirklich ausgefeiltes System, da auch die Vertreter der Folksgesundheit hier den wirtschaftlichen Erfolg finden, indem sie Medikamente zur Leberregeneration zur Verfügung stellen.
Zudem ist es unseren Freunden, die in den Wingerten und Haushalten arbeiten, möglich Ihre Rechnungen beim Arzt privat zu bezahlen und somit die bestmögliche Gesundheitsversorgung zu erhalten, die Ihr Gastgeberland zu bieten hat, da sie nicht diese ganzen so komplizierten Karten haben, die sie gar nicht lesen können und mit denen man lediglich die Basisversorgung bekommt. Einige unserer engagiertesten Mediziner bieten mittlerweile sogar schon eine Ratenzahlung für unsere Gäste an, damit diese ganz ohne Versicherung auskommenden Gäste, auch noch den letzten Pfennig wieder in unsere Folkswirtschaft pumpen.

Also, Integration ist doch ein Thema von gestern!!

In der Grundschule lernen die Kinder jede Menge praktische Sachen, die sie auch im Alltag anwenden können. Wie die Verwaltung einer Gemeinde funktioniert und was sie überhaupt so tut – hier ist jetzt nicht der Platz für Beamtenwitze (in den Kommentaren vielleicht…) – steht allerdings nicht auf dem Grundschullehrplan. Die dritten Klassen der Grundschule an der Wachtenburg, wie sie ja nun seit kurzem heißt, haben allerdings nicht nur neugierige Kinder, sondern auch neugierige Lehrerinnen. Und so haben sich Frau Hürtgen und Frau Metzinger zu einem Besuch im Wachenheimer Rathaus angemeldet, um zu erfahren, was ein paar Hundert Meter Luftlinie von ihren Klassensälen so passiert.

Im Rathaus erwartete die 3a auch Büroleiterin Ulla Kaiser. Sie hatte eine Führung mit einigen Stationen vorbereitet, an denen die Kinder Einblicke in den Alltag und die Aufgaben der Verwaltung gewinnen konnten. Im Bauamt erklärte ihnen Bauamtsleiter Schneider, wie der Ablauf eines normalen Bauvorhabens aus amtlicher Seite abläuft. Mit normal ist hier eigentlich alles außer dem Bau eines Supermarkts gemeint.


Am Rechner zeigte Schneider den Kleinen, wie ein Luftbild bisweilen seine Arbeit erleichtert, da darauf viele Details zu erkennen sind, die in den amtlichen Plänen nicht eingetragen sind, wie etwa die Überquerungshilfe an der Friedelsheimer Straße zwischen Parkplatz und Friedhof.
Im Bürgerbüro durften jeweils ein Junge und ein Mädchen ihre Fingerabdrücke nehmen lassen (und als Ausdruck mitnehmen). Den Effekt, den wir erleben, wenn wir unsere Fürhrerscheinfotos ansehen (das gilt nur für die von uns, bei denen das Foto nicht aus diesem Jahrhundert stammt), gibt es auch schon bei Drittklässlern. Allgemeines Gelächter bei jedem Bild der Kinder, das auf dem Bildschirm erscheint – schließlich waren alle ja vor drei Jahren noch Babys.
In der Ludwigskapelle erzählte Standesbeamtin Coböke den Schülern und Schülerinnen etwas zum Ablauf der Trauungen dort und klärte die brennende Frage, ob bei einer ihrer Trauungen schon einmal jemand nein gesagt hat.

Schließlich stellte sich Bürgermeister Torsten Bechtel den Fragen der dritten Klassen. Wie wird man Bürgermeister? Hat er Kinder? Wann wollte er zum ersten Mal Bürgermeister werden? Kommt die Skaterbahn auf die große Wiese vorm Schwimmbad? Was macht er in seiner Freizeit? Und obwohl der Bürgermeister mit jeder seiner Antworten gleich ein paar noch nicht gestellte, aber vorbereitete Fragen beantwortete, reckten sich immer mehr Finger. Da aber die 3b die Rathausführung noch vor sich hatte, und die 3a wieder im Schulhaus erwartet wurde, ermunterte Bechtel die Kinder, ihre Fragen aufzuschreiben und an ihn zu schicken.

Dass nicht immer alles gleich beantwortet/umgesetzt/gelöst werden kann – das ist ein wichtiger Eindruck, den die dritten Klassen von ihrem Besuch in der Verwaltung mitnehmen. Und dass das auch daran liegt, dass außer der Wachenheimer Verwaltung noch jede Menge andere Behörden ihren fachlichen Senf oder ihre Zustimmung geben müssen. Ach, und eine schöne Stadtjubiläumstdubbetasse nehmen sie auch mit.

 

Da breche ich den Bann für dieses Jahr, und über was schreibe ich? Über Giardien. Darmparasiten, die im Wesentlichen junge Hunde und Katzen befallen und über deren Darmentsorgung auch verbreitet werden. Das sicherste Anzeichen für einen Befall ist Durchfall. Und bevor Verschwörungstheoretiker, von denen es in den sozialen Medien zunehmend wimmelt, hier eine Falschmeldung wittern (warum auch immer?): Mein kleines Hundchen hat sich die Dinger gefangen. Dazu reicht es, an einem Haufen mit Giardien zu schnuppern. So ein Durchfall tritt dann aber nicht ständig auf, sondern nur alle paar Wochen und dann nur einen Tag, jedenfalls bei Angua.

Per Stuhlprobe diagnostiziert ist das Problem leicht behandelbar, muss aber nach der Behandlung wieder per Mehrtagesstuhlprobe überprüft werden.

Warum schreibe ich darüber auf dem Blog? Zum einen, weil Giardien auch auf Menschen übertragen werden können, was bei Kontakt zum Haustier, das sich ja nicht nur an den Pfoten leckt, im Handablecken passieren kann. Wer also Haustiere hat, die zu gelegentlichem Durchfall neigen und selber auch ab und an einen hindernisfreien Weg zum gefliesten Raum schätzt, könnte über eine Stuhlprobe nachdenken. Zum anderen sollten mehr Hundehalter diese roten Tütchen benutzen und die Haufen hinter ihren Hunden aufsammeln. Was ich zur Zeit gut erreichbar liegen lassen würde, könnte andere Hunde anstecken. Anders herum hat meine Fellnase die Erreger auf dem Weg bekommen. Daher der Appell an uns Hundebesitzer: Einsammeln, wenn es nicht unzugänglich ist. An uns, wohlgemerkt.

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