Liebste und einzige Wachenheimer Politiker!

Ich werde jetzt einfach mal völlig frei von Ironie, Sarkasmus oder Zynismus, Tacheles reden.

Die Art und Weise, mit der Ihr, gewählte Vertreter der Wachenheimer Bürger, hier in unserem Wachenheim, „für“ unser Wachenheim Politik macht, kotzt mich an.

Es ist kaum zu glauben, dass erwachsene Menschen so fahrlässig und rücksichtslos handeln, wie ihr das tut. Seinen Kindern bringt man bei, durch eigene Stärke und Stärken, seine Positionen zu vertreten und nicht mit dem Finger auf die Schwächen der anderen zu zeigen. Das Einzige was Ihr könnt, ist jedoch den Finger zu heben und Eure Kollegen der anderen Parteien, und das seid Ihr, Kollegen im Handeln für Wachenheim, blosszustellen und anzuschwärzen, in der Hoffnung, dass der ach so doofe Bürger nicht blickt was Sache ist.

Ihr habt Euch aber diese duckmäuserische Art und Weise so etwas von verinnerlicht, daß Ihr aus diesem Verhaltensschema schon gar nicht mehr raus kommt. Das Schlimme daran ist, daß die Entwicklung und das Ansehen Wachenheims unter dieser kriecherischen Art leiden und ramponiert werden.

Nehmt doch mal Eure Bällchen in die Hand und TUT etwas. Seid mal konstruktiv, hört auf zu taktieren und seid LÖSUNGSORIENTIERT. Der eine ist beleidigt und bildet Dolchstoßlegenden, der andere beklagt sich, dass er blockiert wird usw. usw.

Wenn alle Arbeitnehmer so agierten, die in Wachenheim wohnen, und es sind einige Führungskräfte darunter, hätte Wachenheim eine exorbitante Arbeitslosenquote. Kündigungsgründe wären u.a. Konsensunfähigkeit, Führungsschwäche, Mobbing. Bloss bei Arbeitnehmern geht es ja an deren eigenen Geldbeutel, Ihr verbrennt nur das Geld von anderen! Das tut nicht weh.

Was mir weh tut, ist Euch Dilettanten beim pfuschen, schieben und tricksen zusehen zu müssen.

PS.
Ich schwankte bei diesem Artikel zwischen Kommentar oder eben Artikel. Beim Kommentar sah ich die Gefahr, dass der Artikel von einigen überlesen wird, die ihn wirklich lesen sollten!!

Richtfest für das Multifunktionsgebäude auf der Burg – Was da zukünftig alles bezuschusst zusammenkommt

Richtfest für das Multifunktionsgebäude auf der Burg – Doch kein Thronsaal für Schattner

Die Pizzeria ist weg – Endlich hat Wachenheim seinen zweiten Parkplatz

Jopi ist tot – Final curtain

Der Friedhof ist renoviert – Kommt Jopi?

Der Alte Galgen steht leer – Kein Leichenschmaus mehr?

Die C-Jugend des TUS ist wieder spitze – Tolle Jugendarbeit

SPD Wachenheim geht freiwillig von der politische Bühne – Manche sagen sie geht in den Untergrund

FDP entwickelt sich zur One Man Show – Dann geht der Berg(er) eben zum Propheten

CDU Wachenheim hat neuen Vorsitzenden – Gleichschaltung der Organe

WL – W oran L iegts

Morell zieht sich aus Zukunft zurück – 2012 geht die Welt doch unter

Bürklin will wieder bei Bürklin produzieren – Kolbenfresser im Kolb’schen Hof

Schattenmorelle – Nicht nur eine Kirschenart

Bechtel – Die grösste (Anlagen-)Baufirma der Welt

Riesling Spätlese Trocken – Wie immer ein Genuss

Wachtenblogger zieht um – Nicht anonym in den Untergrund

Supermarkt im Gewerbegebiet – Gewerbemarkt im Supergebiet

Supermarkt an der Schule – Früherziehung der Konsumenten

Supermarkt an der Pforte – Klingt nach Hämorrhoiden

Wartezeiten bei Kub-Czisi – Drive In Parkplatz wird bei Pizzeria gebaut

Wartezeiten für Hochzeiten steigen – Zu viele Scheidungen

Multi-Funktions-Stadthalle wird renoviert – Ausweichstadion für Mannheimer Adler

Neubaugebietserweiterungsplan – Wie heisst die grösste Baufirma der Welt

Skaterbahn ist wieder nicht gebaut – Warum nicht auf die Pforte

Hotel auf der Pforte – Oder doch im Kolb’schen Hof

Richtfest für das Multifunktionsgebäude auf der Burg – Rolltreppe zur Burg wird realisiert werden

Toilettensteuer in Wachenheim – Pecunia non olet im Multifunktionsgebäude auf der Burg

Kanalsanierung in der Bahnhofstraße – Pecunia olet

Felipe von Wachenheim begeistert – Weihnachten, Geburtstag und Fußballtraining besonders gelungen

Laut eines unserer Stammleser gibt es für Wachenheim keine Zukunft. Das ist mehr als tragisch. Da, wie in dem kleinen Artikel letzter Woche festgestellt, die Zukunft die Zeit ist, die der Gegenwart nachfolgt, folgt also nichts nach dem Jetzt.

Was ist aber das Jetzt?

Tippe ich einen Buchstaben und mein Finger berührt die Tastatur ist dies das Jetzt? Oder kann man das etwas weiter fassen, z.B. die Zeit, die ich für das Schreiben eines Artikels brauche? Wenn das gelten soll, gibt es aber sehr viele kleine Jetzt, aus denen einen großes Jetzt besteht.

Doch kaum habe ich das Jetzt erfasst ist es schon wieder gegangen, ist das Jetzt, das eigentlich der Zukunft gründet, zur Vergangenheit geworden. Setze ich nun Voraus, das der Vergangenheit die Gegenwart folgt, die Gegenwart aber zügig zur Vergangenheit wird, dann gibt es gar keine Zukunft, sondern wir leben in einem permanenten Wechsel zwischen Vergangenheit und Jetzt, den man Zukunft nennt, obwohl man keine hat.

Beginne ich also ein Wort zu schreiben, wohlgemerkt die Idee eines Wortes, Achtung Plato, kann etwas völlig anderes herauskommen als die eigentliche Idee war. Ich beginne mit dem Buchstaben ‚F‘, hatte die Idee diesem ein ‚W‘ folgen zu lassen, mit einem finalen ‚G‘ endend, aber da ich gegenwärtig umdenke, könnte ich dem ‚F‘ ein ‚rank‘ folgen lassen und hätte statt eines Vereinsnamens meinen Vornamen geschrieben. Das beweist doch in der Tat, dass es bei mir für die FWG keine Zukunft gibt. Hammer!!!

Was sagt uns das aber für Wachenheim?

Es gibt ja nun mal doch einige Parteien, die daran arbeiten, die Gegenwart zur Vergangenheit werden zu lassen. Statt Buchstaben zu tippen, entwerfen diese Pläne, Szenarien, erstellen Budgets, wählen neue Vorsitzende, wählen alte Vorsitzende ab, schimpfen auf politische Gegner, schimpfen auf Presse und Blogs, spinnen Intrigen, engagieren sich für die Allgemeinheit, versuchen neue Wähler zu gewinnen, versuchen alte Wähler nicht zu vergraulen, planen Hotels, planen Zukunftshäuser, planen Akademien, planen Supermärkte, planen Parkplätze. Planen das, was die Wähler brauchen sollen, um deren Geld auszugeben.

Planen Sie aber auch planvolles Handeln?

Mir scheint es eher, dass sehr viel Zeit, Energie und Geld, dafür ausgegeben wird, Vergangenes zu bewahren um sagen zu können, man arbeite an der Zukunft. Wirklich Neues, ein unerwarteter Tastaturanschlag, kommt bisher nicht. Zumindest nicht von den Parteien. F C W D U G W L S F D P …

In diesem Sinne wünsche ich allen politisch engagierten Lesern, Nichtlesern und Ihren Familien ein frohes, friedliches und politisch besinnliches Fest.

Allen anderen Lesern und Nichtlesern wünsche ich das unpolitisch Gleiche!!

Unser kleiner Blog, der mittlerweile gar nicht mehr so klein ist, wurde ins Leben gerufen,weil wir Blogger uns auf unsere Art am Leben in Wachenheim einbringen, beteiligen und auch einmischen möchten. Nach unseren ureigensten Vorstellungen. Und er wurde als Kommunikationsplattform geschaffen, mit der bewussten Möglichkeit, Kommentare zu unseren Artikeln zu hinterlassen, höchst unzensiert, was uns auch schon Schwierigkeiten einbrachte.

Auf Grund dieser negativen Erfahrungen, die wir einmal gemacht haben, bin ich höchst sensibilisiert, wenn sich bei mir der Eindruck bildet, dass unser Blog als Trojanisches Pferd missbraucht werden soll. Ich bin zwar ein grosser Kerl, in den viel reinpasst, insofern als Trojaner geeignet, wobei Trojaner falsch ist, die Griechen haben sich ja reingeschlichen, aber ich habe etwas dagegen, wenn jemand sich Dinge zu eigen machen möchte, meine Dinge, beim Blog unsere Dinge. Und da ich ein Feind eines jeden Dogmas bin, lasse ich mich äusserst ungern vor einen Karren spannen, zudem man uns dann vorwerfen könnte, nicht mehr unabhängig zu sein.

Unser Blog ist eine Informations- und Dikussionsplattform, über die man seine Meinung verbreiten und vertreten, kann und soll.

Was unser Blog nicht ist, ist ein kostenloses Partei-Flugblatt, eine Partei-Zeitschrift oder – Zeitung. Dieses Nicht-Sein wird von uns Bloggern sehr aufmerksam beobachtet und geschützt. Und wir behalten uns vor, in einem solchen Falle,  unseren unabhängigen Blog und unsere Integrität mit redaktionellen Maßnahmen vor Schaden zu bewahren.

Bis heute abend, wenn wir unseren Live Blog starten und  hoffentlich viele Meinungen hinterlassen werden, konträr diskutiert werden, und man danach mit dem Gefühl ins Bett gehen kann, sich beteiligt zu haben.

Was für ein Timing: Am 11. Februar schreibt Guido Westerwelle seinem Gastbeitrag in der Welt über Hartz IV. Ein karnevalistischeres Datum gibt es ja kaum. Folglich ist dem FDP-Chef seine Äußerung am politischen Aschermittwoch auch von vielen Seiten um die Ohren gehauen worden. So viel Sozialpolitik war nie in den Bierzelten.

Zu Anfang seiner Amtszeit fiel „Westerwave“ ja durch seine putzige Englisch-Verweigerung auf. Wie der FDP-Chef unter Vorgabe der Mittelstands-Fürsorge das Grundprinzip des Sozialstaats in Frage stellt, das ist allerdings überhaupt nicht komisch. Ich finden den Mann brandgefährlich, denn unter seiner Führung treibt die FDP die Brasilianisierung der deutschen Gesellschaft voran. Wenn die Kräfte des freien Markts unreguliert wirken und die Gesellschaft keine Solidarität mehr mit den Schwachen praktiziert, dann nimmt die soziale Ungleichheit zu: Dem wachsenden Reichtum einer kleinen Gruppe (die sich selbst gerne als Elite bezeichnet) steht eine zunehmende Verarmung breiter Bevölkerungsschichten gegenüber.

Dazu passt eine heute veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung: 2008 lag das Risiko der Einkommensarmut in Deutschland um ein Drittel höher als noch zehn Jahre zuvor. 14 Prozent der Deutschen leben in Armut, darunter viele junge Erwachsene und Familien. Das sind zum Beispiel die Hochschulabsolventen, die sich von einem schlecht bezahlten Praktikum zum nächsten hangeln. Oder die Familien, die sich nach der „Freisetzung“ des Hauptverdieners weder Musikunterricht noch Klassenfahrt für die Kinder leisten können. So stellt sich Guido Westerwelle also spätrömische Dekadenz vor!

Der coolste Kommentar zum Sozialzynismus des FDP-Chefs kam übrigens von einem Wahl-Pfälzer. Heiner Geißler diktierte der Welt in die online-Feder: „Kaiser Caligula hat einen Esel zum Konsul ernannt. Insofern stimmt Westerwelles Vergleich: Vor 100 Tagen ist ein Esel Bundesaußenminister geworden.“

So, und jetzt kommt der Wachenheim-Bezug. Dass man als ehemaliger CDU-Generalsekretär und mittlerweile attac-Mitglied den liberalen Außenminister kritisiert, ist kein Wunder. Unter dem Eindruck miserabler Umfragewerte scheint jetzt aber auch eine Führungsdiskussion in der FDP zu beginnen. Und da würde mich jetzt interessieren, wie die Wachenheimer FDP-Stadträte zu Westerwelles Äußerungen stehen. Andreas Berger und Kira Hinderfeld haben sich beide als Leser des Wachtenblogs geoutet – Andreas Berger hat sogar schon kommentiert.

Liebe Kira Hinderfeld, lieber Andreas Berger, wie bewerten Sie die Äußerungen Ihres Bundes-Parteichefs? Über einen Kommentar würde ich mich sehr freuen!