„Zweck des Vereins ist die Aktivierung des Bürgersinns und die Mitwirkung möglichst vieler Bürger zum Wohl des Gemeinwesens.“
FWG Wachenheim

„Der Kreisverband hat die Aufgabe…die Politische Willensbildung im öffentlichen Leben zu fördern“
CDU Wachenheim

„Ziel der Wachenheimer Liste e.V. sind: …die Förderung der politischen Willensbildung auf der Grundlage des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland“
WL

„Kommunalpolitik ist Politik in der Heimat und für die Heimat. Politik, die man dort macht, wo man daheim ist, wo man nicht nur die gleiche Sprache spricht. Hier wissen Wähler und Gewählte wovon sie sprechen. Erfolg hat nur, wer die Probleme vor Ort kennt und sie gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern lösen will“
FDP Wachenheim

„Die SPD will, daß im Stadtrat wieder alle Parteien und Gruppen an einem Strang ziehen, wenn es um die Interessen unserer Stadt geht.
…gilt es daher ohne ideologische Scheuklappen und Berührungsängsten gemeinsam mit allen Gruppen der Bevölkerung für eine erfolgreiche…Entwicklung unserer Stadt einzutreten. Dabei geht es nicht um Worthülsen und leere Versprechungen, sondern um…Projekte, an denen wir uns künftig messen lassen wollen.“
SPD Wachenheim

Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? Ebenso bringt jeglicher gute Baum gute Frucht, aber ein fauler Baum bringt schlechte Frucht. Ein jeglicher Baum, der keine gute Frucht bringt, ist nur noch dazu gut, umgehauen und ins Feuer geworfen zu werden. Darum, an ihren Früchten sollt ihr das Gute von dem Schlechten unterscheiden.
JC

In der Rheinpfalz vom Samstag, 28.01.2012, ist ein Artikel, der sich mal wieder mit unserer unendlichen 9 Jahres-Supermarktgeschichte beschäftigt. Soweit, so normal. Als Wachenheimer und Wachtenblogger habe ich diesen Artikel natürlich aufmerksam gelesen, schliesslich habe ich ja schon fast Entzugserscheinungen wenn ich mal zwei Tage nichts von Thema Supermarkt zu lesen oder zu hören bekomme! Anderen Wachenheimern scheint es ähnlich zu gehen, da unsere Zugriffszahlen beim Thema Supermarkt immer schön hoch sind.

Zum Thema ist so ziemlich alles gesagt, die Karten liegen auf dem Tisch, jetzt muss lediglich noch eine Entscheidung her. Und besser eine schlechte Entscheidung oder einen Kompromiss als keine Entscheidung.

Dies soll aber nicht das Thema dieses Artikels sein. Interessant wurde es für mich, als ich las, dass mein alter Weggefährte und leidenschaftlicher Blog-Leser und -Ausnutzer, der Vorsitzende der FWG in Wachenheim eine angeblich neue Idee für Wachenheim in die Diskussion eingebracht hat.

Einen gut ausgestatteten Wochenmarkt, der die Versorgungslücke für die darbende Wachenheimer Bevölkerung schliessen soll. Das ist eine tolle Idee, die aber wie so oft bei Herrn Morell, Fragen aufwirft.

Ist die Idee neu?

Ist die Idee von Ihm selbst?

Als paranoider Wachtenblogger, ich habe mich schon juristisch verfolgt gefühlt, ich wurde schon von Maskulisken verfolgt, habe ich, so glaube ich, gerade wieder einen Schub und entwickle mich zusätzlich zum Verschwörungstheoretiker!
Im Detail.

Ich bin eigentlich nicht Frank Mehlmer, mein Äußeres ist nur eine Illusion, ähnlich wie in dem Film Fight Club. Nach aussen hin ein seriöser Kleinunternehmer, aber schizoid wie ich auch noch bin, nach innen Vorsitzender eines politisch aktiven Vereins in Wachenheim.

ICH BIN MORRIS BORELL!!

Denn meine Ideen werden unter diesem Alter Ego, oder ist Frank Mehlmer mein Alter Ego, von eben diesem Herrn Borrell auf Sitzungen und in der Rheinpfalz veröffentlicht. Jetzt verstehe ich auch die Mails von meinem Bruder im Geiste, die mich immer unter dem Hinweis der Vertraulichkeit erreichen. Sag bloss nichts den anderen, sonst mache ich dir Ärger…Ich bin kein Wachtenblogger, ich bin Vereins-Vorsitzender. Diese tolle Ideen, über die ich auf dem Wachtenblog schrieb, wie der Markt auf dem Rathausplatz, die Märkte im Kolbschen Hof, vielleicht auch mein ultimativer Traum, mein Kino in Wachenheim, alles von mir, also ich meine von Ihm, äh uns, und wenn wir, geil ich kann jetzt im Pluralis Majestatis von mir, äh uns schreiben, noch nicht alles veröffentlicht haben, werden wir es in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten und Jahren tun.

Ich bin Viele,

Copy and paste, äh ich meine over and out…

PS
Wahrscheinlich haben wir das wieder frei erfunden und verstehen alles falsch.
Wer von uns?
Entscheiden Sie selbst!!

Es war an einem staubigen Dienstag morgen als Big Mouth Powdermaker mit fürchterlichen Kopfschmerzen erwachte. Der fahle Geschmack in seinem Mund ließ die Erinnerungen wie einen Donnerschlag hervortreten. Erinnerungen, die im örtlichen Saloon spielten, dem Raging Monday, die örtliche Spelunke, in der sich alle Honoratioren, und diese die es sein wollten, seiner Stadt Awaken Hamlet, trafen und pokerten.
Powdermaker wollte eigentlich nur einen ruhigen Abend mit Kitty und seinen beiden Freunden, Ole Waggonmaker Sharp Tongue und der gefürchteten Calamity Hussy the Rope verbringen, und doch ging alles so schief und endete in einem Desaster. Kitty war übrigens seine Flasche Kentucky Bourbon mit einer Fassstärke von 110% einer Brennung der Hell Destille zwei Orte weiter, wo Powdermaker einmal in einem historischen Duell dem Ort Frieden brachte, indem er den gefürchteten Outlaw The Extinguisher zur Strecke brachte, aber das ist eine andere Geschichte. Seitdem hat er dort lebenslanges Recht auf eine Flasche  Bourbon pro Tag. Jede Flasche, die er bekommt, lässt er seitdem taufen. Heute war es Kitty, mit der er einen schönen Abend verbrachte.
Der Saloon, das Raging Monday, wurde vor langer Zeit auf einem Stück Land errichtet, dem Wicket Chunk, das der örtlichen Großgrundbesitzerin Betty the Red Lightning Rose  gehörte. Eigentlich war der Claim von einem Clan, der ‚uncontrolled pick alliance‘ mit Ihrem Clan Chef, Morris boring to Hell so called the mad calf biting jawsmith, abgesteckt, um darauf eine Viehverladestation mit Eisenbahnanschluss zu errichten, mit angeschlossenen Wohnungen für die Betreiber der Station, alles war geregelt, jeder der Freunde der Alliance, der geholfen hatte, war schon versorgt und zufrieden gestellt, wie es im Wilden Westen Sitte war.
Doch die Bürger Hamlets wurden von Sharp Tongue und seinen Freunden, den Neusiedlern aus dem Osten, aufgerüttelt. Sie zeigten, unter anderem in der örtlichen Kleinzeitung, ‚Pulp Squeezer‘, dass die Verladestation nur ein Vorwand war, um aus dem Grundstück 10 Jahre später ein Grab- und Denkmal für die Familie der Jawsmiths zu gestalten. Denn Sharp Tongue und seine Freunde, so auch Hussy the Rope, fanden im Keller des Sheriff-Büros Dokumente, die dies bewiesen, diese waren in einer Kiste mit Brandy versteckt, Brandy der Marke ‚Nailed‘. Durch Zufall stolperte die Putzfrau des Büros, Miss Kate Deepinthecellar, darüber und machte diese Intrige in der Grosszeitung ‚The immaculate Lard‘ öffentlich.
Aus Zorn über diese Dreistigkeit der Jawsmiths beschlossen die Bürger Hamlets in einem einzigartigen Vorgang, das Grundstück auf ewig als eine Stätte der Begegnung zu gestalten und bauten Ihren Raging Monday Saloon. Es wurde ein Vertrag mit Betty the Rose geschlossen, die die besten Saloonbauer einschaltete und so hatten die Hamlets Ihren Saloon.
Dies war also die Sitaution als Powdermaker, Kitty, Tongue und Rope dasaßen und ihren Bourbon tranken. Die Tür schwang auf und aufeinmal herrschte Totenstille im Monday. Morris boring to Hell selbst und der Senior Chef Arnie Youwillbenailed traten ein. Die Hände der Anwesenden zuckten zu den Hüften, die Hähne der Colts wurden unter den Tischen gespannt.
Die Stille und die Spannung war unerträglich. Jeder wartete, wer zuerst zöge, der als idealistischer Hitzkopf bekannte Powdermaker oder der eiskalte Jawsmith. Jener bewegte langsam seine Hand auf die Brusttasche seines wehenden Mantels. Langsam, ohne den Blick von den drei Freunden zu lassen. Youwillbenailed hielt die Menge in Schach.
Jawsmith holte ganz langsam ein Stück Papier hervor und knurrte die drei Pulp Squeezer an. Er presste die Worte förmlich aus den Tiefen seiner Seele mit einer Wut und einem Zorn, die das Blut in den Adern gefrieren liess. „Gebt Eure wirklichen und vollen Namen preis, oder Ihr werdet gelyncht werden!!! Dies ist das Urteil vom Friedensrichter Legalizeit!!“
Die Drei Squeezer standen auf, langsam, die Hände am Halfter und sagten:
„Du hast schon Humor Morris, wir sind die, die wir schon immer waren. Hört Leute, wir sind Big Mouth Powdermaker, Calamity Hussy the Rope und Ole Waggon Maker Sharp Tongue!!“
„Habt Ihr das gehört Leute, ich habe Euch die Wahrheit gebracht!!“ sagte Morris Boring to Hell, so called the mad calf biting jawsmith.
Und jedem wurde klar, wie er den Namen bekommen hatte.
Betty the Rose ließ den Pianospieler die Lieder ‚Dead or Alive‘ and ‚Bed of Roses‘ von Bon Jovi spielen, schmiss eine Lokalrunde nach der anderen und jeder war glücklich, insbesondere Jawsmith, der es den Leuten mal wieder so richtig gezeigt hatte, Powdermaker mit seiner Kitty, Hussy mit ihrem Waggonmaker und die Leute von Awaken Hamlet, die eine Whiskeyschorle nach der anderen fer umme reinhauten.
Doch dies hatte fürchterliche Folgen. Denn durch die ganzen Whiskeys wurde von allen überall hingepinkelt, sodass durch den Geruch in Hamlet die Pferde scheuten und es zu einigen Unfällen kam, was die Leute der Alliance zum Anlass nahmen eine neue öffentliche Bedürfnisanstalt zu bauen. Der Claim wurde gleich abgesteckt.
Aber das ist eine andere Geschichte!!!!!!

Seit fast zwei Stunden ist sie vorbei, die Gelegenheit für einen gemeinsamen Abend der Wachtenblogger mit Boris Morell. Zur Erinnerung: Im November hatten wir eine lebhafte Diskussion auf dem Wachtenblog.  Achim hatte sie mit einem Klartext abgeschlossen, worauf Boris Morell uns im Kommentar zu einer Aussprache einlud. Ort und Termin wollten wir im Wachtenblog bekannt geben.

Da wir alle im Moment eine Menge um die Ohren haben (Jobs, Kinder, Projekte – und dann war da noch was am 24.), hat es eine Weile gedauert, bis wir nach Rücksprache mit unserer Babysitterin drei Termine zur Auswahl stellen konnten. Am 3. Dezember habe ich die Abfrage mit drei Terminen rumgeschickt. Nach Franks Rückmeldung einen Tag später war nur noch der 20. Dezember als Terminvorschlag übrig. Leider haben wir von Boris Morell nichts gehört. Weder auf mein Mail noch auf Nachfrage über den Wachtenblog kam eine Reaktion.

Lag es an der vorweihnachtlichen Hektik? Oder waren wir drei ihm nicht genug? In einem weiteren Kommentar wiederholte Boris Morell seine Forderung nach einem Gespräch mit Bürgermeister Torsten Bechtel sowie Vertretern von CDU und Wachenheimer Liste. Mal ganz davon abgesehen, dass ich diese Forderung immer noch nicht ganz verstehe – FWG-Gesprächspartner auf Augenhöhe von Bürgermeister und Stadträten müsste ja die Fraktionsvorsitzende Nicola Räch sein – wir Wachtenblogger möchten uns nicht für eine versteckte Agenda instrumentalisieren lassen. Außerdem scheint es ja schon schwierig genug zu sein, für vier Teilnehmer einen Termin zu organisieren.

Lieber Boris Morell, wenn Sie nach wie vor an einem Gespräch mit den Wachtenbloggern interessiert sind, können wir gerne einen Termin nach Dreikönig ins Auge fassen. Diesmal wäre es allerdings nett, wenn die Terminvorschläge von Ihnen kämen.