Mal wieder ein bisschen schamlose Werbung: Im Bestreben, die Welt von der Existenz unseres Kinderbuchs „Dschibonka“ zu unterrichten, haben wir ein zweites Video auf Youtube gepostet. Ein Mensch mit Hut beschäftigt sich unter diätetischen Gesichtspunkten mit der Rolle von Dschibonka bei einer gesunden Ernährung.

Hier geht’s zum Video

Viel Spaß!

Adewani, also mein Freund Jörg Nittenwilm und ich als Illustrator und  Autor von „Dschibonka„, veranstalten endlich mal wieder eine Lesung. Am kommenden Samstag, dem 8. Dezember stellen wir Dschibonka in der Kostbar (gegenüber Nepal- und Spielwarenladen) in Deidesheim vor. Los geht es um 18 Uhr.

Jörg wird im Anschluss an einen Vorlesepassage etwas zeichnen. Was hängt dabei von den Zuhörern ab. Alle, die im Anschluss ein Exemplar erwerben, bekommen dann ein Bild ins Buch gezeichnet (ist noch nicht mit Jörg abgestimmt, aber ich bin hoffnungsvoll, dass er es tut).

Die Kostbar ist ein nettes kleines Café, das vor kurzem in Deidesheim eröffnet hat. Und außer einem Buchladen kann es für Dschibonka kaum einen besseren Vorleseort geben als vor der Kuchentheke eines Cafés. Wir freuen uns schon, denn ich habe den Cappuccino schon probieren dürfen. Der allein lohnt den Besuch schon.

Um ein paar der im Keller liegenden Exemplare des Adewani-Buchs „Dschibonka“ verkaufen zu können, haben wir einen sympathischen jungen Literaturkritiker gewinnen können, unser Werk zu rezensieren. Zu sehen hier.

Sollte jemand am kommenden Donnerstag Lust und Zeit haben, und zufällig am Nachmittag in Neustadt sein, würden wir uns freuen, wenn sie oder er ab 16:30 Uhr zur zweiten Runde unserer Mitmachlesung von Dschibonka in den Saal über dem Wirtshaus Konfetti käme.

Nachdem wir letzte Woche vor ausgesuchtem Publikum (Euphemismus für „zeimlich wenig Leute“) die Premiere lieferten, hoffen wir mit den Erkenntnissen daraus das Ganze noch besser zu machen. Und diesmal dürfen dann ruhig ein paar mehr Leute kommen.

Ich würde mich jedenfalls freuen, unter möglichst vielen Gesichtern auch ein paar vertraute zu sehen.

And now to something completely different: schamlose Selbstvermarktung. Dschibonka, das Kinderbilderbuch, an dem ich seit Jahren mit Jörg Nittenwilm, einem Künstler, mit dem ich seit über 27 Jahren befreundet bin, gearbeitet habe, ist endlich da. (Es lebe der Schachtelsatz!)

Am vergangenen Donnerstag hat die Spedition drei Paletten mit den Büchern in Kruft abgeladen, gestern habe ich mir das Auto damit vollgeladen und heute morgen schon die Neustädter Buchläden damit versorgt: Buch Habel, Neustädter Bücherstube und Quod Libet. Heute verteile ich noch Bücher beim Buntstift hier in Wachenheim und bei der Buchhandlung Frank in Bad Dürkheim.

Aber natürlich verkaufe ich auch direkt – für 14,95 € inklusive Hörbuch auf CD als Dschibonka in Deutsch oder Jibonka in Englisch.

Am Donnerstag, 1.12. und eine Woche später am 8.12. veranstalten wir in Neustadt eine Mitmachlesung im Veranstaltungsraum über dem „Konfetti“, jeweils von 16:30 bis etwa 18:00. Ich lese eine Passage, Kinder dürfen mit Elementen von Seiten eine neues Bild gestalten und Jörg zeichnet auf Zuruf eine alternative Seite. Könnte lustig werden.

Ganz Wachenheim? Naja, ein Wachenheimer wird zumindest morgen bei der Buchmesse die selbsternannte Wein- und Sektstadt vertreten. Dabei wird mein kleiner Ausflug in die fremdernannte Bankenstadt vor allem dienstlich sein, denn seit Mittwoch liegt in Halle 3.1 an Stand G 131 ein nicht besonders unscheinbares Kinderbilderbuch, dessen Impressum als Erscheinungsort Wachenheim an der Weinstrasse angibt: Dschibonka.

Fast sieben Jahre hat es gedauert, bis ich vor knapp zwei Wochen die Vorabexemplare aus China bekommen habe, gerade noch rechtzeitig für die Buchmesse. Gestern abend gab es im ZDF ein Spezial zur Buchmesse, bei dem verlagsfreie Veröffentlichungen als Trend ausgemacht wurden. Insofern liegen Jörg, der Zeichner, und ich echt im Trend. Wir haben Dschibonka mit Sponsorengeldern produziert – die Verlagssuche haben wir auf Anraten der Sponsoren abgeblasen.

Ich treffe morgen am Stand, an dem unser Buch liegt, Hellen, unsere unglaublich geduldige Ansprechpartnerin von der Druckerei in Shenzhen. Sie besucht mit ihren Kollegen Kunden auf der Buchmesse. Mit  2000 Exemplaren dürfte Adewani, unter diesem gemeinsamen Namen veröffentlichen Jörg und ich, sicher der mit großem Abstand kleinste dieser Kunden sein.

Ich hoffe, dass ich möglichst bald dazu komme, von meinem Trip zu berichten. Wenn nicht hier, dann auf dem Adewani-Blog.

In den letzten Wochen habe ich mich auf dem Wachtenblog ziemlich rar gemacht. Das liegt nicht daran, dass mir nichts einfiele und schon gar an politisch motivierten Versuchen, mich von der Tastatur fern zu halten. Nein. Ich habe mit meinem Freund Jörg Nittenwilm ein Kinderbuch geschrieben. Das heißt, geschrieben ist es schon eine Weile, aber jetzt wird es demnächst auch veröffentlicht: Adewani, Dschibonka. (Adewani ist unser gemeinsamer Autorenname)

Sehr nette und spendable Menschen in Luxemburg, die von Jörgs Arbeiten – er ist Künstler – überzeugt sind, gaben uns ein Budget und den Rat, auf einen Verlag zu verzichten. Das tolle daran ist natürlich, dass wir die volle Kontrolle über alle Prozesse behalten. Auf der anderen Seite ist Kontrolle in dem Fall auch ein Euphemismus für jede Menge Arbeit: eine Druckerei finden, den Transport der gedruckten Bücher oranisieren, alles, was danach kommen wird, damit wir nicht nur fürs Regal produziert haben…
Um es nicht zu einfach werden zu lassen, haben wir gleich eine englische und deutsche Version fabriziert und für beide Fassungen eine Hörbuchausgabe aufgenommen – szenische Lesung nennt man das, glaube ich. Das Material mische und mastere ich seit Tagen.

Das Schreiben kommt mir plötzlich wie der kleinste Teil der Arbeit vor. Und weil wir finden, dass man nicht jeden Tag die Gelegenheit bekommt, die Entstehung eines Buches von der Idee bis zur Veröffentlichung nachvollziehen zu können, haben Jörg und ich einen Blog dazu angefangen: http://adewani.wordpress.com/

Und dort habe ich in den letzten Wochen immer mal wieder was geschrieben und dann darüber getwittert (nä, wat simmer modern). Da wir auch nicht-teutonische Leser haben, bloggen wir auf dem adewani-Blog fast immer auf englisch. Zur Zeit bereitet Jörg die Druck-Dateien vor, bis Dschibonka erscheint, wird also noch einige Wochen dauern (40 Tage von dem Moment, an dem die Daten auf dem Server unserer Druckerei angekommen sind), wir hoffen auf Anfang April. Wir freuen uns bis dahin aber über jeden Blog-Leser und Kommentare.

Wenn „Dschibonka“ dann mal wirklich veröffentlicht ist, kann ich es bestimmt nicht für mich behalten.