In Wachenheim gibt es einige neuralgische Stellen, bei denen eine angemessene Geschwindigkeit im Strassenverkehr wichtig ist, wichtiger als bei anderen, da es in Wachenheim auch selbstregulative Stellen an Strassen gibt, wie z.B. geparkte Autos, Poller, Geländer die in die Strasse ragen etc.. Dies ist zum Teil hervorragend gelöst, wie meines Erachtens in der Raiffeisenstraße, direkt an der Schule.

Allerdings gibt es auch ein paar Stellen, an denen der Zahn der Zeit, bzw. der Abrieb des Durchgangsverkehrs nagen, und bei denen, in gefühlt kürzester Zeit, extra auf der Fahrbahn angebrachte Markierungsstreifen und Hinweise einfach durch die Menge des auftretenden Verkehrs abgefahren werden. Leider sind es genau die Stellen, an denen es bei erhöhter Geschwindigkeit richtig gefährlich werden kann. Die Friedelsheimer Strasse mit dem kreuzenden Schulweg zahlreicher Grundschüler aus dem Wohnpark und dem Wohngebiet Auf der Höh, die Ortseinfahrt von der Forst her und die Bahnhofstraße, wo ebenfalls ein reger Schüler-und am Wochenende Wanderverkehr vor sich geht.

Bei der Ortseinfahrt Süd, d.h. Weinstrasse und in der Friedelsheimer Strasse, ist die Lage nicht ganz so einfach wie in anderen Strassen unseres schönen Städtchens, da sie im Eigentum des Landes und damit unter Landesverwaltung stehen. In anderen Strassen, wie z.B. der Bahnhofstrasse oder des Römerwegs ist die Lage eine Andere, die gehören unter die Ägide der Stadt!

Ich freue mich auf einen frühen und warmen Frühling und habe die Hoffnung, die Mitarbeiter unserer entsprechenden städtischen Abteilungen, mit Pinseln und Eimern bewaffnet, durch den Ort ziehen zu sehen und die nichtmehr oder nur noch rudimentär vorhandenen Markierungen zu erneuern. Und ich hoffe, daß die entsprechende Landesbehörde aktiviert wird, um die Markierungen auf der Weinstraße zu erneuern oder Wachenheim grünes Licht gibt, das selbst zu erledigen!

Zur Verdeutlichung kommen hier noch ein paar exemplarische Beispiele der genannten Strassen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Advertisements

Beim Skaterplatz, der in Wachenheim seit Jahren im planerischen Stillstand verharrt, scheint es endlich Bewegung zu geben. Bürgermeister Torsten Bechtel lädt im aktuellen Amtsblatt alle interessierten Skater ein, das Thema im Rahmen der Spielleitplanung anzusprechen. Da die Zielgruppen von Amtsblatt und Skaterplatz nicht unbedingt deckungsgleich sind, hier der Hinweis:

Das Treffen mit Herrn Theodor vom Beratungsbüro Kobra ist am Mittwoch, 15. Mai, um 17:30 Uhr im Rathaus.

Vor drei Jahren gab es schon einmal eine Befragung der Skater, die aber zu keinem greifbaren Ergebnis führte, wie bei Pipere, dem „kleinen Bruder“ des Wachtenblogs, nachzulesen ist. Diesmal sollten aber den Worten auch Taten folgen. Schließlich wurde in der Spielleitplanung bereits im März der Skaterplatz als kurzfristig umsetzbare Maßnahme eingestuft.

Mit Hilfe der Spielleitplaner kann es vielleicht wirklich gelingen, das größte Hindernis auf dem Weg zum Skaterplatz aus dem Weg zu räumen – nämlich einen Standort zu finden, der den Wünschen der Jugendlichen entspricht, ohne den Widerstand von Anwohnern hervorzurufen. Das ist wahrscheinlich ein Beweis dafür, dass ich eine unerschütterliche Optimistin bin – ich glaube wirklich, dass mit Hilfe neutraler Planungsexperten in Wachenheim ein Standort zu finden ist für eine Aktivität, die vielen etwas bringt, wenige aber belasten könnte.

Damit es bei dem Thema wirklich vorangeht, wäre es sicher hilfreich, wenn möglichst viele Skater zu dem Gespräch am Mittwoch kämen. Noch schlauer wäre es vielleicht, die Anwohner von potenziellen Standorten gleich mit einzuladen. So könnte – wieder optimistisch gedacht – statt möglicherweise verhärteter Fronten gleich ein gemeinsames Verständnis entstehen.

Hier geht es nicht um die miteinander verheirateten Wachtenblogger, sondern ich möchte Sie kurz mal geistig  in die Hauptstadt enführen. So sehr ich in die Pfalz liebe – diese Woche wäre ich liebend gerne in Berlin. Dort findet gerade die re:publica statt, eine Veranstaltung, die sich vom Bloggertreffen zu einer Konferenz über die Wirkung des (Social) Web auf alle gesellschaftlichen Bereiche entwickelt hat. Gestern habe ich da schon einen Vortrag meines Netz-Philosophie-Helden Gunter Dueck verpasst. Dessen re:publica-Premiere zum Thema „Internet als Gesellschafts-Betriebssystem“ habe ich 2011 in Berlin erlebt, die Denkanstöße wirken bis heute nach (das Video ist nach wie vor online).

Eine zentrale Frage, die Dueck 2011 und auch gestern wieder aufgeworfen hat, lautet: „Wie schaffen wir es, dass die Schule unsere Kinder endlich auf die digitale Welt vorbereitet und nicht nur das eintrichtert, was vor 20 Jahren wichtig war?“ Dabei geht es nicht darum, dass die Jugend vor den Gefahren von falschen facebook-Freunden oder Online-Spielsucht gewarnt werden. Die Forderung ist, dass nicht mehr vor allem reproduzierbares Fakten-Wissen vermittelt wird (das sich immer einfacher im Netz nachsehen lässt), sondern dass Recherchieren, Bewerten, Zusammenhänge Erkennen, kritisch Hinterfragen etc. erlernt und gelebt werden.

Heute gab es auf der re:publica noch eine anderen, sehr beeindruckenden Auftritt. der das Thema noch deutlich weiter vorangetrieben hat. Tanja und Johnny Haeusler betraten die Bühne. Sie sind dem Publikum sehr gut bekannt als Blog-Pioniere (ihr 2002 gegründeter Blog „Spreeblick“ zählt zu den einflussreichsten Weblogs in Deutschland) und re.publica-Mitgründer. Angekündigt war, dass das bloggende Ehepaar einen Vortrag über sein Buch „Netzgemüse“ hält. Das Buch kenne ich nicht, aber nach den amazon-Rezensionen scheint es eine sehr lesenswerte, weil angstfreie Einführung für Eltern in die digitale Welt ihrer Kinder zu sein (habe es gerade auf meinen Wunschzettel gesetzt).

Den fertig ausgearbeiteten Vortrag haben die Haeuslers heute früh in die Tonne getreten und stattdessen einen Rant (Web-Slang, englisch für Schimpftirade) von der Bühne losgelassen. Am Anfang mäandern die beiden kurz zwischen kontroversen Themen hin und her (Pränataldiagnostik, Ritalin), aber dann entwickelt der Rant eine Kraft, die nicht nur mir eine Gänsehaut über den Rücken gejagt hat. Hier einige Ausschnitte (Urheberrechte liegen bei Tanja und Johnny Haeusler, die ich hier gemäß ihrer Creative Commons Lizenz und mit großem Respekt zitiere):

Dieser Staat ist wie sein Fernsehprogramm:
Von Alten für Alte gemacht.
Mit erhöhten Bildungsausgaben gewinnt man keine Wahl,
wenn die Wähler seit 50 Jahren
keine Schule mehr von Innen gesehen haben,
und die Stimmen derer, die drin sitzen, nicht zählen.

Das Bildungssystem von heute
basiert auf dem der industriellen Revolution:
Als man so viele Fakten wie möglich
in den kindlichen Kopf schüttete,
weil man nach dem Verlassen der Schule
kaum noch Zugang zu Wissen und Kultur hatte
und deshalb ein Leben lang von dem zehren musste,
was einem der Lehrer eingetrichtert hatte.
Doch wir leben im digitalen Zeitalter der digitalen Revolution.
Wissen ist ständig verfügbar.
Wir brauchen unsere Kinder nicht mit Fakten zuzustopfen,
sondern wir müssen sie lehren,
sich in gigantischen Wissensarchiven zurecht zu finden
und sich zu vernetzen,
damit sie selbst noch gefunden werden.

36 Wochenstunden geballte Faktenfütterung
in überfüllten Räumen,
20 Minuten Pause für Zerkochtes aus der Kelle.
Endlich zuhause: Hausaufgaben,
Am Wochenende: Lernen für Klausuren, üben für Referate.

Wir könnten viel Zeit sparen, würden wir das Bildungssystem von Heute
den Anforderungen des 21. Jahrhunderts anpassen.

Doch der öffentliche Fokus liegt hartnäckig
auf den Gefahren des Kulturraums Internet
und vereitelt den optimistischen Blick
auf die Chancen die er eröffnet.
Statt Netzkultur als Bereicherung zu begrüßen,
leitet man kulturellen Verfall von ihm ab
und warnt vor Gefahren
besonders für die Kinder!

Solange Kinder und Jugendliche als Opfer neuer Medien dargestellt werden,
können wir sie nicht zu Helden der neuen Technologien machen.
Die sie sind.
Und die sie sein müssen.

Die Jugend in Deutschland ist so behütet
wie in kaum einem anderen Land.
Doch kaum eine andere Jugend ist so unglücklich
wie die in unserem Land.

Diese Jugend wünscht sich
Par-ti-zi-pa-tion.

Und sie hätte viel zu bieten,
würde die Öffentlichkeit erkennen:
Das, wofür sie brennen,
ist sinnvoll erspieltes Können.

Lasst sie!
Lasst sie
Die Keller der Alten entrümpeln auf Ebay,
die Website der Kirchengemeinde bauen,
die Geschichte ihres Dorfes im Netz archivieren,
Opas Erinnerung auf YouTube raushaun,
bittet um ihre Hilfe, wenn der Schulserver streikt
und der Lehrer die Präse am Smartboard vergeigt,
zeigt, dass wir sie brauchen
und ihr technisches Können.
Lasst sie teilhaben, teilnehmen.

Aber lasst sie in Ruh.

Lasst ihr die Freiheit,
selbst zu erkennen.

Dass Freiheit die Freiheit des Anderen meint.
Dass Freundschaft Zeit braucht, die Facebook stiehlt.
Dass Liebe nicht das ist, was man in Pornos zeigt.
Dass Games nur Spiele sind, wenn man sie spielt.

Lasst ihr die Freiheit im Netz.

Den kompletten, sehr beeindruckenden Rant können Sie hier lesen oder direkt im Video ansehen.

Gestern, am 24. Juli, wurde der etwas theoretisch daher kommende Begriff Spielleitplanung endlich mit Leben gefüllt. Gestern nämlich gab es eine erste Begehung der zu beplanenden Gemeinde. Zusammen mit Helga Berger vom Ingenieursbüro Stadt und Natur http://www.stadt-und-natur.de/ und Martin Theodor vom Beratungszentrum Kobra http://www.kobra-online.info/siteneu/ machten sich Bürgermeister Torsten Bechtel, Mitglieder des Arbeitskreises zur Spielleitplanung, interessierte Bürger und Kinder auf den Weg, um eine Bestandsaufnahme zu machen.

Besonders das Gebiet um Schulen und Schwimmbad wurde dabei begutachtet. Vor allem rund um die Schulen ruht hier einiges an ungenutztem oder bisher nicht nutzbarem Potenzial: das große Sportgelände hinter Grundschule und IGS ist nicht öffentlich nutzbar – von den Schulen wird es jedoch auch nur selten genutzt. Auf den Ascheflächen sprießt Botanik und die Weitsprunggrube zeigt eine beeindruckende Artenvielfalt heimischer Ruderalvegetation. Auch der Schulhof der Grundschule ist außerhalb der Schulzeiten für Kinder Tabu – das scheint andernorts nicht so geregelt zu sein. Das Kleinspielfeld hinter der Turnhalle ist in städtischen Besitz und theoretisch – außerhalb der Schulzeiten – jedermann zugänglich. Theoretisch. Natürlich ist das Gelände abgeschlossen und Schilder weisen darauf hin, dass das Betreten des Geländes für Unbefugte verboten ist. Dass sich Wachenheimer den Schlüssel zum Tor beim Hausmeister Herrn Bauer oder bei Bürgermeister Bechtel borgen können, wird auf keinem Schild erwähnt.

Oft wird unter Verweis auf den auch in Wachenheim grassierenden Vandalismus die Nutzung öffentlicher Flächen eingeschränkt. Und gerade hier hakt das Konzept der Spielleitplanung ein. Es setzt stark auf die Beteiligung derer, die es angeht: Kinder und Jugendliche und Bürger der Gemeinden. Die Idee ist, dass Anlagen, bei deren Planung man mitreden und mithelfen kann, später nicht schnöde städtische Anlagen sind, sondern dass auch ein gemeinsames Verantwortungsgefühl für den Zustand entsteht.

Insgesamt steht als Zeil der Spielleitplanung ja nicht nur die Verbesserung der Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, sondern insgesamt eine nachhaltige Weiterentwicklung von Gemeinden und die Etablierung von mehr Bürgerbeteilgung.

Frau Berger und Herr Theodor haben sich etliche Notizen und viele Fotos gemacht. Beim nächsten Rundgang, für den allerdings noch kein Termin feststeht, sollen dann die Kinder und Jugendlichen die Führung übernehmen und ihre Wünsche und Vorstellungen einbringen.

Zusammen mit einer Verkehrsleitplanung kann diese Spielleitplanung Wachenheim viel bringen. Jedenfalls, wenn das Thema nicht auch in den Sog der Wachenheimer Parteipolitik mit den altbekannten Fronten gerät. Davon war bei der Begehung gestern erfreulicherweise noch nichts zu spüren.

Die folgenden zwei Texte veröffentliche ich für die Pfadfinder:

Liebe Eltern, liebe Kinder!

Wir werden nach den Sommerferien ein neues Rudel eröffnen und dazu brauchen wir EUCH!
Ihr habt Lust auf Abenteuer, Spaß und Natur? Dann seid ihr hier genau richtig!
Wenn ihr also ca. 7 Jahre alt seid und Lust habt bei den Pfadfindern mal zu „schnuppern“ dann kommt doch einfach mal vorbei, wir würden uns sehr freuen!
Der Elternabend zur Eröffnung des neuen Rudels wird noch bekannt gegeben.

Das Rudel Fledermäuse sucht dringend Nachwuchs im Alter von 8-9 Jahren. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr mal in unserer Rudelstunde (Mittwoch, 17.00h-18.30h) vorbeischaut.
Bei Fragen können sie sich gerne an mich wenden.
Gut Jagd, Sarah Angelmahr

Kontakt:
Sarah Angelmahr (Wölflingsstufe 7 – 9 Jährige)
06322/62222
0176/30486307

Pfadfinder suchen Nachwuchs

Du bist gerne in der Natur?
Möchtest neue Freunde treffen?
Bist zwischen 10 und 11 Jahren alt?

Dann komm zu uns!
Der Stamm Ritter von Dalberg, die Wachenheimer Pfadfinder, suchen Jugendliche im Alter von 10-11 für die Neueröffnung einer Gruppe nach den Sommerferien.

Bei Interesse meldet euch bei

Hennes (Johannes Wolf) (Pfadfinderstufe 10-16 Jährige)
Tel.: 06322/989890
Handy: 0176 32636834

Wir freuen uns auf dich!

Anmerkung des Bloggers: Wenn Interesse besteht, aber das Alter nicht ganz passt, ist das kein Problem. Auch in schon bestehenden Gruppen ist immer noch ein Platz frei und zu spät ist es nie.

Sagt man das überhaupt noch? „Cool“? Oder ist das nur ein Fosil, das ich mit „krass“ und „fett“ aus meiner Jugend mitgeschleppt habe?

Muss ich jetzt auch auf „swag“ wechseln, um „swag“ zu sein? Und welche Wortleichen tragen Sie noch mit sich rum? „Oberaffengeil“? „Dufte“? „Hip“? „Knorke“?

Haben Sie sich als Jugendlicher geschworen nicht wie Ihre Eltern zu werden und für Ihre Kinder mehr ein/e Freund/in zu sein, statt alt und langweilig? Und jetzt versteht man trotzdem kaum noch ein Wort von dem was sie reden.

Dementsprechend habe ich mir vorgenommen hier einmal im Jahr eine Sammlung von Jugendtrends zu veröffentlichen, die Ihnen helfen soll Ihre Kinder besser oder wenigstes ein paar ihrer Witze zu verstehen.

Fangen wir erstmal mit einem musikalischen Trend an: Dubstep

Eine Musikrichtung, die wörtlich übersetzt „Tollpatsch-Schritt“ heißt. Eigentlich ist dieser Name sehr gut gewählt, denn versucht man auf diese Musik zu tanzen, kann man noch froh sein, wenn man überhaupt einen – zum Takt passenden – Schritt hinbekommt.

Das besondere an dieser Musik ist, dass der Takt aufgebrochen wird und dementsprechend ein rhytmisches Tanzen oder auch nur ein einfaches Mitklatschen doch sehr erschwert wird.

Da das Ganze dann doch für eine Erklärung zu kompliziert wird, sind Sie hiermit herzlich eingeladen bei diesem kleinen Karaoke Video laut mitzusingen oder auch zu tanzen. (Bitte warnen Sie Ihre Famile vor!)

Sollten Sie jetzt sagen, dass das gar nichts für Sie ist, verrate ich Ihnen noch ein kleines Geheimnis: Mittlerweile haben sich Elemente von Dubstep auch in die Lieder der Charts geschlichen. Achten Sie mal darauf!

Der nächste erwähnenswerte Trend, den es allerdings schon seit 2010 gibt, ist eine Fernsehserie aus den Niederlanden. New Kids hat es mittlerweile sogar mit zwei Filmen ins Kino geschafft und dafür gesorgt, dass das sprachliche Niveau der Jugendlichen um mehrere Prozent abgenommen hat. Es geht um eine Gruppe von niederländischen Mit-Zwanzigern, die anscheinend außer Biertrinken und Randale machen nicht viel zu tun haben. Das Ganze wird durch eine Sinfonie von Schimpfwörtern fast schon liebevoll begleitet.

Die einzige sprachliche Neuerung, die ich hier sorglos erwähnen kann, ist das Hinzufügen von „Junge!“ hinter jedem Satz. Alle anderen „Wörter“ dürfen Sie mit Hilfe von Youtube gerne selbst herausfinden. Ein Video zu posten, erspare ich Ihnen und mir hier gerne.

Ein neuer Stern am Internet-Künstler-Himmel hat vor 9 Monaten ein Video – unter dem Titel „Umfrage zum Integrationstest (was nicht gesendet wurde)“ – auf Youtube gestellt. Das Video, das unglaublich schnell an Popularität gewann, zeigt einen jungen Mann mit anscheinendem Migrationshintergrund, der beim Beantworten der einfachsten Fragen über Deutschland gewisse Probleme hat. So wird schnell unsere Bundeskanzlerin „Angelo Merte“ genannt und die Hauptstadt von Deutschland heißt Luxemburg. Der eigentliche Witz des Ganzen sind aber Formulierungen wie „Was laberschd du?“ und „Haschd du überhaupt gelernt, alter?“, deren Potenzial der Macher des Videos wahrscheinlich selbst nicht erahnte.

Möchte man nun, als Kenner dieses Videos, seinem Gegenüber im Gespräch mitteilen, dass man nicht seiner Meinung ist, reicht der gezielte Einsatz von einem dieser Sätze und man hat die Lacher auf seiner Seite und nebenbei noch eine Argumentation gewonnen.

Wenn Sie in paar der Redewendungen wieder hören wollen, die manche Ihrer Kinder in letzter Zeit benutzt haben, lassen Sie sich einfach von Tedros Teclebrhan (auf YouTube unter TeddyComedy) in seine interessante Welt der neuen Comedy entführen.

Ich hoffe, dass ich Sie mit diesem Beitrag in Sachen Jugendsprache und -trends etwas erleuchten konnte und Sie beim nächsten „Was laberschd du?“ Ihres Kindes mit einem gekonnten „Haschd du überhaupt gelernt, alter?“ kontern können.

In diesem Sinne starte ich das erneute Sammeln für den nächsten Jugendtrend-Blogbeitrag Anfang 2013.

Liebe Eltern,

in den letzten Tagen häufen sich die Informationen, dass in Wachenheim potentielle Kinderfänger unterwegs sind. Kinder werden angesprochen und es wird versucht, unter fadenscheinigen Begründungen, die Kinder in fremde Autos zu locken.

So wird von einem Fall berichtet, in dem ein Kind in ein Auto gelockt werden sollte, da die Fahrerin so viele süsse kleine Hundewelpen hat, die sie dem Kind zeigen wollte….

Seien Sie aufmerksam und sprechen Sie mit Ihren Kindern.