Liebste und einzige Wachenheimer Politiker!

Ich werde jetzt einfach mal völlig frei von Ironie, Sarkasmus oder Zynismus, Tacheles reden.

Die Art und Weise, mit der Ihr, gewählte Vertreter der Wachenheimer Bürger, hier in unserem Wachenheim, „für“ unser Wachenheim Politik macht, kotzt mich an.

Es ist kaum zu glauben, dass erwachsene Menschen so fahrlässig und rücksichtslos handeln, wie ihr das tut. Seinen Kindern bringt man bei, durch eigene Stärke und Stärken, seine Positionen zu vertreten und nicht mit dem Finger auf die Schwächen der anderen zu zeigen. Das Einzige was Ihr könnt, ist jedoch den Finger zu heben und Eure Kollegen der anderen Parteien, und das seid Ihr, Kollegen im Handeln für Wachenheim, blosszustellen und anzuschwärzen, in der Hoffnung, dass der ach so doofe Bürger nicht blickt was Sache ist.

Ihr habt Euch aber diese duckmäuserische Art und Weise so etwas von verinnerlicht, daß Ihr aus diesem Verhaltensschema schon gar nicht mehr raus kommt. Das Schlimme daran ist, daß die Entwicklung und das Ansehen Wachenheims unter dieser kriecherischen Art leiden und ramponiert werden.

Nehmt doch mal Eure Bällchen in die Hand und TUT etwas. Seid mal konstruktiv, hört auf zu taktieren und seid LÖSUNGSORIENTIERT. Der eine ist beleidigt und bildet Dolchstoßlegenden, der andere beklagt sich, dass er blockiert wird usw. usw.

Wenn alle Arbeitnehmer so agierten, die in Wachenheim wohnen, und es sind einige Führungskräfte darunter, hätte Wachenheim eine exorbitante Arbeitslosenquote. Kündigungsgründe wären u.a. Konsensunfähigkeit, Führungsschwäche, Mobbing. Bloss bei Arbeitnehmern geht es ja an deren eigenen Geldbeutel, Ihr verbrennt nur das Geld von anderen! Das tut nicht weh.

Was mir weh tut, ist Euch Dilettanten beim pfuschen, schieben und tricksen zusehen zu müssen.

PS.
Ich schwankte bei diesem Artikel zwischen Kommentar oder eben Artikel. Beim Kommentar sah ich die Gefahr, dass der Artikel von einigen überlesen wird, die ihn wirklich lesen sollten!!

Richtfest für das Multifunktionsgebäude auf der Burg – Was da zukünftig alles bezuschusst zusammenkommt

Richtfest für das Multifunktionsgebäude auf der Burg – Doch kein Thronsaal für Schattner

Die Pizzeria ist weg – Endlich hat Wachenheim seinen zweiten Parkplatz

Jopi ist tot – Final curtain

Der Friedhof ist renoviert – Kommt Jopi?

Der Alte Galgen steht leer – Kein Leichenschmaus mehr?

Die C-Jugend des TUS ist wieder spitze – Tolle Jugendarbeit

SPD Wachenheim geht freiwillig von der politische Bühne – Manche sagen sie geht in den Untergrund

FDP entwickelt sich zur One Man Show – Dann geht der Berg(er) eben zum Propheten

CDU Wachenheim hat neuen Vorsitzenden – Gleichschaltung der Organe

WL – W oran L iegts

Morell zieht sich aus Zukunft zurück – 2012 geht die Welt doch unter

Bürklin will wieder bei Bürklin produzieren – Kolbenfresser im Kolb’schen Hof

Schattenmorelle – Nicht nur eine Kirschenart

Bechtel – Die grösste (Anlagen-)Baufirma der Welt

Riesling Spätlese Trocken – Wie immer ein Genuss

Wachtenblogger zieht um – Nicht anonym in den Untergrund

Supermarkt im Gewerbegebiet – Gewerbemarkt im Supergebiet

Supermarkt an der Schule – Früherziehung der Konsumenten

Supermarkt an der Pforte – Klingt nach Hämorrhoiden

Wartezeiten bei Kub-Czisi – Drive In Parkplatz wird bei Pizzeria gebaut

Wartezeiten für Hochzeiten steigen – Zu viele Scheidungen

Multi-Funktions-Stadthalle wird renoviert – Ausweichstadion für Mannheimer Adler

Neubaugebietserweiterungsplan – Wie heisst die grösste Baufirma der Welt

Skaterbahn ist wieder nicht gebaut – Warum nicht auf die Pforte

Hotel auf der Pforte – Oder doch im Kolb’schen Hof

Richtfest für das Multifunktionsgebäude auf der Burg – Rolltreppe zur Burg wird realisiert werden

Toilettensteuer in Wachenheim – Pecunia non olet im Multifunktionsgebäude auf der Burg

Kanalsanierung in der Bahnhofstraße – Pecunia olet

Felipe von Wachenheim begeistert – Weihnachten, Geburtstag und Fußballtraining besonders gelungen

Laut eines unserer Stammleser gibt es für Wachenheim keine Zukunft. Das ist mehr als tragisch. Da, wie in dem kleinen Artikel letzter Woche festgestellt, die Zukunft die Zeit ist, die der Gegenwart nachfolgt, folgt also nichts nach dem Jetzt.

Was ist aber das Jetzt?

Tippe ich einen Buchstaben und mein Finger berührt die Tastatur ist dies das Jetzt? Oder kann man das etwas weiter fassen, z.B. die Zeit, die ich für das Schreiben eines Artikels brauche? Wenn das gelten soll, gibt es aber sehr viele kleine Jetzt, aus denen einen großes Jetzt besteht.

Doch kaum habe ich das Jetzt erfasst ist es schon wieder gegangen, ist das Jetzt, das eigentlich der Zukunft gründet, zur Vergangenheit geworden. Setze ich nun Voraus, das der Vergangenheit die Gegenwart folgt, die Gegenwart aber zügig zur Vergangenheit wird, dann gibt es gar keine Zukunft, sondern wir leben in einem permanenten Wechsel zwischen Vergangenheit und Jetzt, den man Zukunft nennt, obwohl man keine hat.

Beginne ich also ein Wort zu schreiben, wohlgemerkt die Idee eines Wortes, Achtung Plato, kann etwas völlig anderes herauskommen als die eigentliche Idee war. Ich beginne mit dem Buchstaben ‚F‘, hatte die Idee diesem ein ‚W‘ folgen zu lassen, mit einem finalen ‚G‘ endend, aber da ich gegenwärtig umdenke, könnte ich dem ‚F‘ ein ‚rank‘ folgen lassen und hätte statt eines Vereinsnamens meinen Vornamen geschrieben. Das beweist doch in der Tat, dass es bei mir für die FWG keine Zukunft gibt. Hammer!!!

Was sagt uns das aber für Wachenheim?

Es gibt ja nun mal doch einige Parteien, die daran arbeiten, die Gegenwart zur Vergangenheit werden zu lassen. Statt Buchstaben zu tippen, entwerfen diese Pläne, Szenarien, erstellen Budgets, wählen neue Vorsitzende, wählen alte Vorsitzende ab, schimpfen auf politische Gegner, schimpfen auf Presse und Blogs, spinnen Intrigen, engagieren sich für die Allgemeinheit, versuchen neue Wähler zu gewinnen, versuchen alte Wähler nicht zu vergraulen, planen Hotels, planen Zukunftshäuser, planen Akademien, planen Supermärkte, planen Parkplätze. Planen das, was die Wähler brauchen sollen, um deren Geld auszugeben.

Planen Sie aber auch planvolles Handeln?

Mir scheint es eher, dass sehr viel Zeit, Energie und Geld, dafür ausgegeben wird, Vergangenes zu bewahren um sagen zu können, man arbeite an der Zukunft. Wirklich Neues, ein unerwarteter Tastaturanschlag, kommt bisher nicht. Zumindest nicht von den Parteien. F C W D U G W L S F D P …

In diesem Sinne wünsche ich allen politisch engagierten Lesern, Nichtlesern und Ihren Familien ein frohes, friedliches und politisch besinnliches Fest.

Allen anderen Lesern und Nichtlesern wünsche ich das unpolitisch Gleiche!!

Wie unser Wachtenblogorakel Kasperle, der mit dem Finger in Körperöffnungen, schon orakelt hat, ist das neue Vereins-Informationsblatt in Wachenheim in der Verteilung. Augenscheinlich etwas schleppend, da einige Viertel das Blatt schon einige Tage haben, in anderen ist es noch nicht aufgetaucht.

Da ich die Gnade, oder den Fluch, eines Patchwork-Lebens habe, konnte ich also im Haushalt meiner gepatchten Lieben einen ersten Blick in die FWG Lektüre werfen. Wie immer, mancher spricht mir hierzu den Intellekt ab, ohne in die Tiefe zu gehen, ich stehe einfach auf schnelle unkomplizierte Information, man kann auch sagen, ich sehe mir gerne Bilder an.

Und hier gestehe ich zu meiner Überraschung, trifft die FWG-Zeitschrift voll ins Schwarze. Bilder und Fotomontagen ohne Ende. Da ich als Blogger auf der Preisverleihung für den Ideenwettbewerb Pfortenstück eingeladen war, weiss ich auch, dass die Bilder in mühevoller Kleinarbeit vom Vorsitzenden der FWG Wachenheim geknipst wurden. Also vermute ich, dass Herr Morell auch für die Bearbeitung derselben verantwortlich zeichnet.

Hier kommt auch meiner erster Kritikpunkt. Die Maßstäbe auf den Fotomontagen sind oftmals nicht eingehalten, d.h. die hineingebauten Entwürfe wirken sehr wuchtig, ich vermute das ist Absicht. Zudem sind die Bilder des Pfortenstücks bei sehr wolkigem Wetter aufgenommen, auch hier unterstelle ich Absicht. Einen besseren Eindruck der Grössenverhältnisse kann man auf den jeweils beifügten Entwurfszeichnungen gewinnen.  ‚Absicht‘ muss nichts negatives sein, es geht schliesslich darum mit einem Flugblatt politische Meinungsbildung zu betreiben.

Wobei das laut Aussage der FWG nicht das Ziel des Flugblattes ist. Es wurde schliesslich eine Umfrage beigefügt, die jeder Leser für sich beantworten kann, mit Punktesystem von 1 – 10 in mehreren Sparten. Aus den erzielten Punkten ist dann die Meinung abzulesen, die man als Leser hat, bzw. haben soll. Es wird stark betont , dass der Leser sich sein eigenes Bild machen soll, klingt irgendwie paradox, aber auf der letzten Seite, im Résumée, geht die FWG doch davon aus, dass die FWG-Meinung im Testergebnis herauskommt. Das ist mal hübsch und wieder ein Beweis der platten Meinungsmache, die diesen mittlerweile zur (un-)lieben Tradition gewordenen Fluchplättern zu Grunde liegt. Man macht eine Umfrage, legt die Basis aber so, dass ein gewünschtes Ergebnis erzielt wird.

Es muss laut FWG ein Bürgerentscheid her. Sie haben richtig gelesen.

Ein Bürgerentscheid.

Liebe FWG, sie sollten mal am politischen Leben teilnehmen, diesen Entscheid gibt es schon und die FWG Lösung wurde negativ beschieden. Vergessen??

Wie schon gesagt, zum Inhalt, kann ich mich nicht episch äussern. Es ist festzustellen, dass die FWG einen begrünten Parkplatz mit Markt möchte, SUPER(Markt)-Idee. Auf dem im van Gogh Stil gehaltenen Werbebildchen, findet man nur keine Autos, dafür ist aber das Wetter schön eingefangen, keine Wolke am Himmel(siehe oben). Da stark herausgestellt wird, dass man die Fußgänger-Kaufkraft in Wachenheim stärken möchte, stelle ich mir die Frage, warum man dann einen begrünten Parkplatz braucht?!

Auch das ist leicht paradox.

Hier hat die FWG beim so verachteten Wachtenblog abgekupfert.

Es gibt ein Orakel, ein Orakel, das zehn Jahre in die Zukunft blickt, mit durchaus guten Ansätzen, wie z.B. die Einbindung vom alten Kern Wachenheims einem Durchgang an der Stadtmauer, darf man das aus denkmaltechnischen Gründen?, etc. , aber Quintessenz ist, man läuft in zehn Jahren zu einem begrünten Parkplatz mit (Super-) Markt.

Da steck doch einer dem FWG-Kasperle den Finger rein!!!

Als Konklusion des Ganzen sehe ich, eine alte schlechte abgelehnte Idee, von ca. 1200 Wachenheimern abgelehnt, dem Denkmalamt etc. abgelehnte Idee, neu verpackt in Aquarell gehalten. Und aus den Worten wurde ein bisschen die Schärfe genommen. Die werden, jetzt stecke ich mal den Finger Kasperle in die Öffnung, in den nächsten Wochen und Monate wieder schärfer werden, wenn die FWG, oder Ihr großer Vorsitzender, nicht wahrgenommen werden, wenn man sich weigert, sich über Ideen zu unterhalten, die längst politisch tot sind oder, mal wieder kolportiert wird, es fände kein politischer Dialog statt.

Und das ist richtig. Es findet kein Dialog statt. Denn in Dialog steckt das Wort ‚zwei‘ und in Wachenheim findet mittlerweile eine breite Diskussion mit vielen Partnern statt, zumindest was das Pfortenstück betrifft. Politik, Vereine, Privatinitiativen etc.. Leider grenzt sich die FWG hier aber zum wiederholten Male aus und hängt zerbrochenen Träumen nach.

Sie hechelt der Realität hinterher. Schade eigentlich.

Franks Idee mit „dem, dessen Namen wir nicht nennen dürfen“ gefällt mir ja sehr gut. Da wir den Dialog mit – sagen wir mal, dem Unaussprechlichen – ja hier öffentlich führen, möchte ich an dieser Stelle auch auf den ersten Vorschlag antworten, den er uns (bzw. meinen männlichen Mitbloggern) gemailt hat.
Der Unaussprechliche hat uns gebeten, im Wachtenblog einen sogenannten nofollow-Index auf die Tags mit seinem Namen zu setzen – oder alternativ auf die Artikel, in denen er erwähnt wird.Dieser nofollow-Index verhindert, dass Suchmaschinen die betreffenden Seiten im Suchergebnis anzeigen.
Tags sind die roten Stichworte unter den Titeln, die auch in der Tag-Wolke (Die Themen) angezeigt und von Suchmaschinen bevorzugt behandelt werden. Dass einzelne Tags mit dem nofollow-Index versehen könnte, hat meine Recherche nicht bestätigt. Wäre auch sinnlos, denn schon die namentliche Erwähnung im Artikel reicht den Suchmaschinen, um den Text zu finden und anzuzeigen (habe ich gerade mit jemandem ausprobiert, der nur einmal im Wachtenblog erwähnt wurde).
Da der Wachtenblog gut verlinkt ist, wird er in den Suchergebnissen recht weit oben angezeigt. Wenn man z. B. „Wachenheim ‚FWG im Gespräch'“ googelt, dann kommen zunächst sieben Seiten aus dem Wachtenblog, dann erst die Web-Version des „FWG im Gespräch“.
Einzige Möglichkeit einer technischen Lösung wäre, dass wir per nofollow-Index sämtliche Wachtenblog-Artikel, in denen der Unaussprechliche erwähnt wird, unauffindbar machen. Auf diesen Vorschlag antworte ich: Das werden wir ganz sicher nicht tun.
Anders als vom Unaussprechlichen dargestellt, nutzen auch unsere Stammleser Suchmaschinen, um zu unserem Blog zu gelangen. Das merken wir daran, dass „Wachtenblog“ der mit großem Abstand häufigste Suchbegriff ist, der zu uns führt. „Wachtenblog“ googeln ist ja auch viel einfacher, als die komplette Adresse einzugeben.
Genauso wichtig ist die Auffindbarkeit für Nicht-Wachenheimer. Immer wieder kommen z. B. Heiratwillige mit Suchbegriffen wie „Winzer-Hochzeit“ auf den Artikel „Mehr als die Burg: Heiraten in Wachenheim„. Seit der Veröffentlichung wird dieser Text rund 70 Mal pro Monat aufgerufen. Auch die Links zu den einzelnen Wachenheimer Locations, die ich zum Hochzeit-Feiern empfohlen habe, werden regelmäßig angeklickt.
Fazit: Die Auffindbarkeit aller Wachtenblog-Artikel in Suchmaschinen ist uns so wichtig, dass wir der Bitte des Unaussprechlichen nicht nachkommen werden. Unsere Reaktion auf den Alternativvorschlag (Verzicht auf vollständige Namensnennung) haben meine Mitblogger ja schon deutlich gemacht.
Davon abgesehen finde ich die Argumentation des Unaussprechlichen denkbar scheinheilig. Er schrieb uns, dass die namentliche Nennung im Wachtenblog weitere Wachenheimer davon abhalten könnte, sich kommunalpolitisch zu engagieren.
Ich glaube nicht, dass der Unaussprechliche andere Menschen wirklich vor der Sorge um ihre berufliche Reputation bewahren will. Schließlich hat genau der Unaussprechliche vor und hinter den Kulissen zu verhindern versucht, dass Bürgermeister Torsten Bechtel eine Stelle an der Gesamtschule in Wachenheim bekommt. Sein Argument (u. a. gegenüber dem Schulleiter und per Kommentar im Wachtenblog): Bechtel würde die Kinder von politischen Gegnern eventuell schlechter benoten. Damit hat der Unaussprechliche dem Lehrer Bechtel öffentlich und gegenüber dessen Vorgesetzten ein komplett unprofessionelles Verhalten unterstellt.

Die Wachtenblogger wurden von einem Wachenheimer Politiker aufgefordert, die Namen der hiesigen Kommunalpolitiker in ihren Artikeln auf dem Blog nicht zu erwähnen, sondern die Leute nur als Amts-oder Funktionsinhaber zu erwähnen, z.B. nicht „Herr Bechtel“, sondern „Der Ortsbürgermeister, oder der „CDU-Bürgermeister“ etc. .

Die Begründung des Menschen, der uns aufgefordert hat, dessen Name, frei nach Harry Potter, nicht genannt werden soll, war sehr vielschichtig, sodass ich ein paar Punkte aufzähle und im Folgenden meine Meinung kundtue:

  • Im Internet gehen keine Informationen verloren
  • Personalchefs suchen bei Bewerbern gezielt nach Infos im Internet
  • Da es sich um Kommunalpolitik handelt, sei man zwar eine Persona Publica in Wachenheim, aber das sei nicht gleichbedeutend mit einer Person des öffentlichen Lebens über die Stadtgrenzen hinaus.
  • Durch die negative Darstellung seiner Person im Wachtenblog fände eine unzulässige Verknüpfung statt, wenn sein Name in Suchmaschinen eingegeben wird.
  • Durch eine Berichterstattung wie die des Wachtenblogs werden Leute eingeschüchtert und verlören den Mut sich in der Kommunalpolitik zu engagieren.
  • Die Blogger sollten sich eine Selbstverpflichtung aus Ihrer Verantwortung der Öffentlichkeit heraus auferlegen keine Namen zu nennen.
  • usw.

Lieber Mister X, es ist so, wie es Ihnen mein bloggender Freund, der keine Kommunalpolitik betreibt, Ihnen schon in seiner Antwort-Mail geschrieben hat.  Aber ich mache es gerne nochmals öffentlich.

  1. Es war Ihre eigene Entscheidung in die Kommunalpolitik zu gehen und sich öffentlich zu machen.
  2. Wir kritisieren bzw. beurteilen nicht die Person, sondern ihr politisches und öffentliches Handeln.
  3. Unsere ethischen Grundsätze, die wir uns selbst auferlegt haben, beinhalten, vor allem anderen, Respekt vor anderen.
  4. Sollten Ihre politischen oder Öffentlichen Handlungen den Bloggern negativ, oder auch positiv, auffallen, werden wir weiterhin, mit Ausnahme dieses Artikels, namentlich, aber mit allem Respekt vor Ihrer Person, darüber berichten. So wie wir das bis dato gehalten haben. Manchmal tut Kritik auch weh.
  5. Wir die Blogger stellen uns auch bewusst der Kritik, indem wir keinerlei Zensur der Kommentare durchführen, lediglich falls anonyme Kommentare kommen, bzw. ehrverletzende oder strafrechtlich relevante.
  6. Es ist das Wesen einer Demokratie seine Meinung frei äussern zu dürfen. Dies trägt zu Pluralismus und Diskurs bei.
  7. Ihre politische Organisation beschränkt Ihr Handeln auch nicht auf Wachenheim, sondern ist durchaus überregional tätig. Lediglich Sie als Wachenheimer Amtsinhaber handeln kommunal, und auch das nicht immer.
  8. Trotz einer Presse und des Internets gibt es in Deutschland eine durchaus florierende politische Landschaft und sehr viele Menschen, die sich auf allen politischen Ebenen engagieren.
  9. Ich wüsste von keinem Fall in der Geschichte, wo sich ein Politiker/-in eines Staates verbeten hat, in der ausländischen Presse erwähnt zu werden, weil seine Politik an der Landesgrenze halt macht. Es wurden zwar Journalisten eingesperrt, ermordet, oder unter Spionageverdacht gestellt, aber das liegt Ihnen ja fern, da sie ein lupenreiner Demokrat sind, oder?
  10. Ihr Vorschlag erinnert mich doch sehr an das Mundtot-Machen eines unliebsamen Feindes, bzw. einer ungeliebten Opposition oder unabhängigen Kontrollinstanz, um weiterhin Ihren politischen Vorhaben nachgehen zu können, ohne negative Aufmerksamkeit zu erregen. Nett verpackt, aber höchst perfide.
  11. Und wie ich Ihnen schon mal sagte, nenne ich dieses öffentliche Handeln Ihrerseits höchst undemokratisch, bzw. zumindest mangelndes Demokratieverständnis.

Ihr Ihnen geneigter

MISTER-Y(ein tolles Wortspiel),

der Ihnen auf dem Wachtenblog, und nur noch da, jederzeit für Kritik öffentlich zur Verfügung steht.

 

 

 

Über die Inhalte des Flugblattes der FWG und der Anbringung und Inhalten von Werbebannern haben wir in den letzten Wochen und Monaten viel geschrieben und kontrovers diskutiert.

Wie die Meinung des Wachtenblog-Teams zum FWG-Papier ist haben wir, teilweise in epischer Breite, besprochen.

Nun hat Anfang September der Bürgermeister der Stadt Wachenheim einen Offenen Brief an die Vorstände der ortsansässigen Vereine geschickt, um seine Meinung über das FWG-Blatt kundzutun. Tenor ist, es gibt zwar eine zu respektierende Meinungsfreiheit, aber man kann Sie auch in einer schlechten Art und Weise anwenden.

Ein paar Auszüge: „…eines der höchsten Güter unserer Gesellschaft…“ und „…kein Freibrief für die Verbreitung von Lügen…“, „…ausgerechnet an einem Wochenende….wo grossartige Veranstaltungen….“

Gerade das Grundrecht der Meinungsfreiheit, das von Herrn Bechtel angesprochen wird, ist kein Recht, das Zeiten, Zu- oder Umständen zugeordnet werden darf, da ansonsten ein undemokratisches Lenkungsmittel entsteht. In der Tat gibt es unbequeme Zeitpunkte für eine Meinungsäusserung, aber gibt es auch falsche Zeitpunkte?

Insbesondere wenn die geäusserte Meinung eine Kritik an einem Selbst darstellt, ist man versucht, die Moralkeule zu schwingen. Ein beliebtes Stilmittel ist hier die Eskalation des Themas, was Herr Bechtel ja mit seinem Brief so vortrefflich getan hat, indem er die Vereine, bzw. deren Vorstände mit ins Boot nimmt.

Diese Verbindung des Rechtes der Meinungsfreiheit mit dem situativen Kontext in unserem Fall hier, gepaart mit Aussagen wie Lügen, Unterstellungen und Verleumdungen, die objektiv vielleicht gegeben sind, aber in diesem Brief nicht dokumentiert werden, ist eine für einen Bürgermeister unzulässige Verknüpfung.

Beziehungsweise liegen mehrere unzulässige Verknüpfungen vor.

1. Die o.g. Verknüpfung von Meinungsfreiheit und Richtigkeit des Zeitpunktes der geäusserten Meinung.
2. Die Verknüpfung einer Parteimitgliedsmeinung und dem Amt des Bürgermeisters.

Man muss die Frage stellen, inwieweit es für einen Bürgermeister, der genau definierte Aufgaben hat, legitim ist, an Vereine zu schreiben und diese zu informieren, es sei seine Aufgabe seinen Ort vor Hass zu schützen und in diesem unparteiischen Amt vor den Schäden dieser Art durch die FWG, eine zugelassene Partei(oder Verein), zu schützen, und zudem unterschwellig noch Voraussetzungen für eine Meinungsfreiheit zu definieren.

Hier ist der Brief gleich Banner, nur dieses hing offen und für alle sichtbar. Unangenehm. Verworren. Unsachlich.

Aber mit offenem Visier!