2016, das große Jubeljahr Wachenheims, trägt seine Früchte.

Selbst eingefleischten Wachenheimer Eingeborenen war bis letztes Jahr der alte Name für den oberen Teil der Bahnhofstrasse, zwischen Weinstraße und Grabenstrasse, unbekannt. Die Schlinzelgasse.

Durch die Arbeit des Organisationskomitees und beteiligter Bürger wurde dieser Name ‚ausgegraben‘ und ein Fest aus der Taufe gehoben, das Potential zum Wachenheimer Kultfest hat. Betonung liegt hier deutlich auf Wachenheimer!

Ein kleines gemütliches Straßenfest mit lecker Essen und lecker Wein, das sogar alte Festinstitutionen wie das Casa Luna wieder zu reaktivieren wusste. Und vor allem die Wachenheimer zu aktivieren wusste. Eine familäre und intime Stimmung machte sich in der Schlinzelgasse breit. Jeder kannte jeden, ein Schwätzchen hier, ein Schwätzchen da, in relativer Ruhe, da nicht von jeder Ecke eine populärmusikalische Beschallung erfolgte, das Wetter spielte mit. Und es gab keine vorgeglühten marodierende Rucksack-Horden, deren einziges Ziel es ist, den Promillerekord zu brechen.

Ein rundum gelungener Nachmittag und Abend, der auch den Standbetreibern ein Lächeln aufs Gesicht zauberte.

Einzig für ein paar ‚Zugezogene‘ gab es phonetische Schwierigkeiten zu akzeptieren, daß Schlinzelgasse nicht Schnitzelgasse bedeutet. Nach drei Gläsern Bürklinschem Rechbächel war das Thema auch geklärt!

Super und ein großes Danke an die Organisatoren der  Wachenheimer Landjugend (!), die die gesamte Orga alleine stemmte, für diese nette Festivität, die das Zeug zum Klassiker hat!