Genug erst mal mit Wahlen, Wahlanalysen und all dem, was Maibritt Illner und Günter Jauch für viel Geld machen.

Am kommenden Freitag, 30. Mai 2014, 19 Uhr (Einlaß 18 Uhr) in der Protestantischen Kirche St. Georg tritt der Cäcilien-Chor auf. Beim Förderverein zur Erhaltung der Kirche hat sich schon jemand hingesetzt und einen Text dazu verfasst. Den muss ich ja nicht nochmal schreiben. Also hier aus der Einladung zitiert:

 

„Der Förderverein zur Erhaltung der Protestantischen Kirche Wachenheim/ Weinstraße e.V. lädt im dritten Jahr seines Bestehens zu einem weiteren Veranstaltungshighlight ein, aus dessem Erlös der Fortgang der umfangreichen Sanierungsarbeiten (nach Dachstuhl und Fassade stehen nun Sanierungsarbeiten am Kirchturm an) an der Protestantischen Kirche St. Georg in Wachenheim weiter unterstützt werden kann.

Der Cäcilien-Chor Frankfurt ist Deutschlands zweitältester Konzertchor. Gegründet wurde er 1818 von dem Operntenor Johann Nepomuk Schelble. Zu den Dirigenten des Chores gehörten der Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy, der dem Chor überdies sein Oratorium „Paulus“ widmete, des Weiteren Hans Pfitzner, Hermann Scherchen, Clemens Krauß, Bruno Vondenhoff und Kurt Thomas, der spätere Leipziger Thomaskantor, sowie Theodor Egel und Enoch zu Guttenberg. Seit 1988 ist Christian Kabitz künstlerischer Leiter des Chores.

Neben der traditionsreichen Pflege des Oeuvres von Johann Sebastian Bach erschließt Kabitz dem Chor besonders die Werke der Spätromantik, der klassischen Moderne und zeitgenössischer Komponisten, zum Beispiel „The Dream of Gerontius“ von Edward Elgar oder Werke des norwegischen Komponisten Knut Nystedt. 2007 wurde die Kirchenoper „Augustinus“ von Wilfried Hiller erstmalig in Frankfurt aufgeführt. Auch der A-capella-Literatur widmet sich der Cäcilien-Chor mit großem Erfolg, sowohl bei Konzerten zur Weihnachtszeit als auch mit romantischen Programmen von Brahms, Mendelssohn oder Bruckner. Hinzu kommen regelmäßige Engagements zu Museumskonzerten in der Alten Oper unter internationalen Dirigenten wie Kurt Masur, Michael Gielen, Paolo Carignani, Nicola Luisotti, Sebastian Weigle u. a.“ …

…“Unter dem Titel „Voices Unite“ und dem Motto „Bringing the world closer through Choral Music“ reiste der Cäcilien-Chor Frankfurt  im April 2013 in die USA, um dort mit dem renommierten Masterwork Chorus aus Morristown (New Jersey) eine Serie von drei gemeinsamen Konzerten in Newark, Summit und der University Chapel in Princeton aufzuführen. Diese Konzerte waren ein so großer Erfolg, dass im Mai 2014 der Masterwork Chorus nun zum Gegenbesuch nach Deutschland kommt. Es gibt drei gemeinsame Auftritte in der Heiliggeistkirche Frankfurt, in der Heiliggeistkirche Heidelberg und zum Abschluß der Kurztournee das Benefizkonzert zur Erhaltung der Protestantischen Kirche in der Protestantischen Kirche in Wachenheim/ Weinstraße.“

So als hätten wir’s verabredet, waren heute alle vier Wachtenblogger auf dem Marktplatz vor der Kirche versammelt. Und glücklicherweise waren noch viel mehr Leute zusammen gekommen. Schließlich hatte der Förderverein zur Erhaltung der protestantischen Kirche zur Vorweihnachtlichen Begegnung unter dem Wachenheimer Sternenhimmel geladen.

Auch wenn der Anlass ein unangenehmer ist – den sanierungsbedürftigen Dachstuhl der St-Georgs-Kirche konnten alle Besucher selbst in Augenschein nehmen – die Zusammenkunft unter den Herrnhuter Sternen von Stadtbaum und Bürgerbaum war wunderbar. Zahlreiche Wachenheimer gönnten sich Glühwein, Kinderpunsch und Bratwürsten für den guten Zweck (Schorle hätte bei dem milden Wetter bestimmt auch Abnehmer gefunden), genossen eine Auszeit von den Festvorbereitungen, bestiegen den Glockenturm der Kirche, lauschten der Musik von Kerbeck, Riedle und Stein sowie einigen Überraschungsgästen, ließen sich von Weihnachtsgeschichten einer (mir leider unbekannten) Tanzlehrerin verzaubern, standen in wechselnden Grüppchen zum Plausch zusammen – kurz gesagt, nahmen sich Zeit für die wichtigen und schönen Dinge des Lebens, die sonst kurz vor dem Fest oft zu kurz kommen.

Durch die vielen Gespräche fand ich die Veranstaltung besser als jeden Weihnachtsmarkt – das darf gerne zur Tradition werden!

Und damit auch von den Höhnhausener Wachtenbloggern fröhliche Weihnachten, viel Zeit für liebe Leute zwischen den Jahren und einen guten Start in ein glückliches und gesundes Jahr 2013!

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