Die Ergebnisse der kleinen Umfrage zu der Qualität des Weinfestes waren eindeutig.

Fast 50% der Leser, die abgestimmt haben, fanden das Weinfest „gut, aber Potential nach oben!“ Zählt man die Leser hinzu, die das Weinfest „Super – nix ändern“ finden, ist das eine 3/4 Mehrheit für die beiden besten Noten.

Toll!

Umgekehrt gedacht, heisst das aber auch, dass 3/4 der Leser, die abgestimmt haben, das Wachenheimer Weinfest zumindest in Teilen für noch verbesserungswürdiger halten.

Hier ist ihre Meinung gefragt! In der angehängten Liste können sie gerne eintragen, was Sie an unserem Weinfest ändern würden. Auch über diese Punkte kann dann von den Lesern abgestimmt werden, sodaß sich ein sehr breites Spektrum ergeben kann !

Viel Spaß, ich freue mich darauf!

Liebe Leser und Weinfestbesucher!

Was halten Sie vom Wachenheimer Weinfest?

Geben Sie Ihrer Meinung Ausdruck, sowohl in der beigefügten Umfrage, als auch gerne mit einem Kommentar!

Viel Spass

Am Rathausplatz 21.00

1: Serwus, machmermol ähn Schorle bidde!
2: Was hooscht gsacht?
1: Ähn Schorle bidde!
2: Isch verschdeeh disch nedd. Du muschd lauder schweddse!
1: Hä?!
2: Hä, WAS?
1: Oaah, die Scheissmussig. ÄHN SCHORLE BIDDE!
2: Ah, ähn Schorle! Was fer eener häddschden gern? Riesling, Weissherbschd!
1: Hä?
2: Oaah, die Scheissmussig. Iwwerall duuds blärre. On de Kärsch, Vorne, Hinne. Isch wer gonz heggewelsch.
1: Hä, WAS?
2: RIESLING ODDER WEISSHERBSCHD?
1: Isch verschdeeh disch nedd. Du muschd lauder schweddse!
2: R I E S L I N G O D D E R W E I S S H E R B S C H D!!
1: Nää, isch habb kä Pfand. Riesling.
2: Hoschd Pfond kabbt?
1: Nä, kä Weissherbschd. RIESLING
2: PFOND?
1: NÄ! GEBB MERR JETZT VERDOMMT NOCHEMOL ÄN SCHORLE!
2: Sachemol, was werschden so aggresief?
1: NEDD SIESS, SAUER!
2: Blos mer doch jetzt ämol de Howwel aus! Nämm jetzt de Schorle
1: Moi liewes Bissel. Is des laud. Do konnschd jo gar nix verschdehe. Kumm, egal was, geb her!
3: Wisst Ihr, wie ihr mehr verkaafe kännd? Indemm der schneller mache duud.
1: Hä?
2: Hä?
3: Hä?
1: Wonn du jetzt ah noch ofonge duschd, halt blos die Gosch!
2: Isch mach jetzt Feierowend. Isch bring des nimmie.

1 zieht von Dannen. 10 Minuten später kommt es bei den Pfadfindern zur Massenschlägerei.
1 auf der Bahre der Sanitäter vor dem Pfafinderstand liegend übel zugerichtet:

Isch wollt doch bloss in Ruh än Schorle drinngke!

Mal schnell ein paar Zeilen schamlose Eigenwerbung: Wir spielen am kommenden Samstag mit der Spielgemeinschaft Mittelhart, einer vierköpfigen Kombo, ab 18 Uhr bei den Pfadfindern in der Burgstraße. Nun ist 18 Uhr nicht eben eine Zeit, zu der sich die Massen aneinander vorbei drängen. Da wir aber gerne auch ein paar Zuhörer vor der Bühne hätten…

Wir spielen überwiegend eigene Sachen mit deutschen Texten und machen fehlende Perfektion durch Enthusiasmus (normalerweise durch Lautstärke, aber ich glaube, der Mischer versteht was von seinem Geschäft) wett. In der Besetzung (Tim Johannson, Christof Kohler, Michael Wendel, Achim Wagner) treten wir das erste Mal auf. Und nachdem wir einige Wochen nicht in voller Besetzung proben konnten, wird es für alle Beteiligten spannend.

Schorle mischen die Pfadfinder in bedarfsgerechten Stärken, was auch immer ich damit sagen will. Also, wir freuen uns.

Mal ehrlich, ideales Fahrradwetter war das gestern nicht. Immer mal wieder ein Schauer und böiger Wind – das sind nicht zwingend die Bedingungen, die des Radlers Herz lachen lassen. Aber hat wirklich nur das Wetter dafür gesorgt, dass statt der rund 350.000 Leute in den vergangenen Jahren gestern nur 200.000 kamen?

Oder ist es vielleicht so, dass die Teilnehmerzahl gleich bleibt, bloß immer weniger als Radler, dafür aber immer mehr als Ausschenker teilnehmen? Hier in Wachenheim gilt vielen der Weinstraßentag als eine prima Alternative zum Weinfest: geringe Gebühren, nur für 8 Stunden (plus Auf- und Abbau) Leute motivieren, und jede Menge durstige und hungrige Kundschaft.

Ja, ja, ich löse es gleich auf, es handelt sich um eine satirische Übertreibung. Aber Tatsache ist, dass aus der Idee der autofreien Weinstraße (in diesem Jahr gab es meiner Wahrnehmung nach ziemlich viele Autofahrer, die sich trotzdem an den nicht immer schwer zu umfahrenden Absperrungen auf die Weinstraße geschlichen haben) ein 85 km langes Weinfest geworden ist. Auch eine feine Sache. Aber der Schwerpunkt scheint sich vom Streckenradeln wegzuverlagern.

Oder droht die Veranstaltung an ihrem Erfolg zu ersticken? Im den letzten Jahren war an manchen Stellen so viel los, dass es bisweilen krachte. Ich bin in den vergangenen Jahren ein paar Mal an Radlern vorbeigekommen, die bei einer Kontrolle sicher eine Weile getrennt von ihren Führerscheinen hätten leben müssen. Das lädt nicht zu einem entspannten Radausflug mit den Kindern ein.

Uns diesmal jedenfalls nicht. Statt dessen sind wir zu Fuß über die Weinstrasse gezogen. Denn da gab es ja mehr Ausschankstellen als beim Weinfest, und ähnlich viele Freunde zu treffen – die auch zu Fuß unterwegs waren oder selber hinter einem Tresen standen. Kaffee beim Bella Bici, Waffel beim Altersheim und dann keine Schorle am Marktplatz, weil das Wetter zickte und es außerdem schon sechs Uhr geworden war, bis wir uns soweit vorgearbeitet hatten.

Worauf freuen Sie sich besonders beim Burg- und Weinfest 2012? In unserem Schwesterblog finden Sie meine persönliche Übersicht (hier klicken) – über Kommentare dort würde ich mich besonders freuen!

dann beginnt das Burg- und Weinfest. Und nachdem ich hier in den vergangenen Wochen sehr schweigsam war (muss noch an meiner Work-Life-Blog-Balance arbeiten…),  schreibe ich jetzt wieder regelmäßig auf dem Burg- und Weinfest-Blog.