Dies ist eine erfundene Geschichte, die sich in einer nicht erfundenen Gemeinde abspielt.

Er:
Guten Morgen! Wie geht es dir denn? Bist du von deinem Wahlkampf auch so gestresst wie ich von meinem?

Sie:
Guten Morgen! Eh, ich kann das nicht mehr lange. dieses ewige reden und lächeln und Hände schütteln. So eine richtige Tour de Force!

Er:
Genau, meine Family, die dreht auch schon am Rad. Ich bin froh wenn es rum ist. Dann könne wir zwei auch wieder in Ruhe gemeinsam eine schöne Schorle trinken und dummes Zeug schwätzen. Nicht immer nur diese poltischen Dinge.

Sie:
Da freu ich mich auch drauf ein normales Leben. Jeder macht seines. Einer von uns beiden wird der Chef und alles ist gut.

Er:
Ich hab heut morgen die Zeitung gelesen. Der Bericht über dich war echt gut. Der war so positiv. Da hat man echt den Eindruck haben können, die Redakteurin hat ein bisschen Werbung gemacht.

Sie:
Ja der war echt klasse. Genau wie der Artikel über Dich vor zwei Wochen. Der war auch super. Nur der über unsere Dritte im Bunde, der war ein bissel, na ja, der war nicht so gut gelungen.

Er:
Ja! Das war schade. Das hat man ja auch gleich an den Wahlergebnissen gemerkt. Die war sofort rausgeschossen.

Sie:
Tja, ich hab gleich gesagt, als ich gehört habe, wer für sie den Artikel schreiben soll, das könnte nicht gut sein. Weil das ja eigentlich deine Feder ist.

Er:
Eben. Wir zwei haben das anders und richtig gemacht. Für uns haben unsere Federn geschrieben. Da wissen wir zu einhundert Prozent, da kann nichts schief gehen.

Sie:
Das hat uns ja aber auch sehr viel Mühe und Zeit gekostet, bis das alles so war, wie es jetzt ist. Schorle über Schorle. Aber jetzt hat es sich ja eingespielt.

Er:
Ja. Die sind echt zuverlässig geworden. Man braucht gar nichts mehr sagen. Es kommt der richtige, es schreibt der Richtige, es wird das richtige für uns geschrieben.

Sie:
Du hast ja so recht. Und wie clever die das machen!

Er:
Ja. Die nennen das dann Momentaufnahme. Nicht Artikel. Die haben auch noch andere Bezeichnungen, die das so richtig darstellen lassen!

Sie:
Stell dir mal vor wie fertig wir wären, wenn wir das nicht hätten. Da müssten wir noch mehr Hände schütteln und uns auf die Strasse stellen. Aber so? Echt ein billiger Wahlkampf.

Er:
Also. Dann einmal. Bis Sonntag und alles Gute. Ich bin ja mal gespannt, welcher Artikel, äh, welche Momentaufnahme beim Leser, äh Wähler, besser angekommenen ist. Spannend.

Sie:
Ja. Zum Glück ist es noch Wettbewerb. Die haben die Artikel ja nicht zusammengeschrieben, oder?

Er:
Nein. Alles gut!

Sie:
Tschüss, bis Sonntag!

Herr Kittelberger ist gestorben.

Ein engagierter Mensch ist völlig plötzlich und unerwartet zu einem Zeitpunkt aus dem Leben geschieden, der für das Ende noch nicht vorgesehen war. Das ist nicht zu verstehen und rational auch schwer zu fassen.

Persönlich kannte ich Herrn Kittelberger nicht sehr, wir hatten einige Berührungspunkte, als ich und meine Kinder in der Situation waren, in der sich seine Familie jetzt befindet. Dort habe ich ihn als vermittelnden auf Konsens bedachten Menschen kennengelernt. Ein weiteres Urteil auf die Person Kittelberger maßt mir nicht an.

Der politische Mensch Kittelberger war ein Profi durch und durch. Ein Profi, der wusste wie die Politik auch und insbesondere im Kleinen funktioniert. Ohne Professionalität kommt man nicht zu diesem Erfolg, zu dem er zu Lebzeiten kam.

Wie jeder politisch agierende Mensch vertrat er seine Meinungen in der Öffentlichkeit, von der er gewählt war. Diese Meinungen werden in einer pluralistischen Gesellschaft, das ist das Wesen dieser, diskutiert befürwortet, abgelehnt etc..

Da es auch andere politisch engagierte Menschen gibt, gibt es durchaus pluralistisch, andere politische Ideen und Meinungen von Menschen, die sich ebenfalls der öffentlichen Diskussion stellen wollen und müssen.

Es gibt auch Zeiten, in denen werden der Ton und die Argumente rauher, wie z.B. im Wahlkampf, bei Parteitagen, Demonstrationen und sonstigen demokratischen Instrumentarien und Werten, die von der Verfassung geschützt sind.

Der Kitt, der dieses System zusammenhält ist der Respekt. Der Respekt vor der Person, die hinter diesen demokratischen Meinungen und Ideen steht. Der Respekt vor unserer Demokratie. Der Respekt vor dem Andersdenkenden und vor dem Andersseienden.

Wenn Menschen jetzt dazu übergehen, den Tod eines engagierten demokratischen Mitbürgers zu instrumentalisieren, begeben sie sich auf eine Ebene mit Menschen, die dies in einer noch viel weitergehenden und radikaleren Form tun. Dies ist der gleiche Mechanismus, den eine Pegida, eine IS oder sonst auch wer benutzt. Das ist der Nährboden für Hass.

Respektieren wir das Andenken und das politische Vermächtnis eines Menschen, der sich eingelassen und eingebracht hat. Und vor allem,

respektieren wir seine Familie und Ihre Trauer!!!

Welch ein Glück!

Ich wurde soeben von der Firma CMR telefonisch zum Thema Supermarkt befragt und hatte somit Gelegenheit meine Meinung in ein repräsentatives Ergebnis einfließen lassen zu können.

Die Fragen empfand ich als neutral und angemessen. Auf was lege ich Wert bei einem Supermarktstandort, was halte ich vom Bischofsgarten und vom Oberstnest, etc..Ich bin sehr gespannt, was als Ergebnis der Umfrage am Samstag in der Rheinpfalz zu lesen sein wird.

Und ich bin auf die Reaktionen der engagierten Politiker gespannt.

Eigentlich mehr als auf alles andere!

In der Rheinpfalz vom Samstag, 28.01.2012, ist ein Artikel, der sich mal wieder mit unserer unendlichen 9 Jahres-Supermarktgeschichte beschäftigt. Soweit, so normal. Als Wachenheimer und Wachtenblogger habe ich diesen Artikel natürlich aufmerksam gelesen, schliesslich habe ich ja schon fast Entzugserscheinungen wenn ich mal zwei Tage nichts von Thema Supermarkt zu lesen oder zu hören bekomme! Anderen Wachenheimern scheint es ähnlich zu gehen, da unsere Zugriffszahlen beim Thema Supermarkt immer schön hoch sind.

Zum Thema ist so ziemlich alles gesagt, die Karten liegen auf dem Tisch, jetzt muss lediglich noch eine Entscheidung her. Und besser eine schlechte Entscheidung oder einen Kompromiss als keine Entscheidung.

Dies soll aber nicht das Thema dieses Artikels sein. Interessant wurde es für mich, als ich las, dass mein alter Weggefährte und leidenschaftlicher Blog-Leser und -Ausnutzer, der Vorsitzende der FWG in Wachenheim eine angeblich neue Idee für Wachenheim in die Diskussion eingebracht hat.

Einen gut ausgestatteten Wochenmarkt, der die Versorgungslücke für die darbende Wachenheimer Bevölkerung schliessen soll. Das ist eine tolle Idee, die aber wie so oft bei Herrn Morell, Fragen aufwirft.

Ist die Idee neu?

Ist die Idee von Ihm selbst?

Als paranoider Wachtenblogger, ich habe mich schon juristisch verfolgt gefühlt, ich wurde schon von Maskulisken verfolgt, habe ich, so glaube ich, gerade wieder einen Schub und entwickle mich zusätzlich zum Verschwörungstheoretiker!
Im Detail.

Ich bin eigentlich nicht Frank Mehlmer, mein Äußeres ist nur eine Illusion, ähnlich wie in dem Film Fight Club. Nach aussen hin ein seriöser Kleinunternehmer, aber schizoid wie ich auch noch bin, nach innen Vorsitzender eines politisch aktiven Vereins in Wachenheim.

ICH BIN MORRIS BORELL!!

Denn meine Ideen werden unter diesem Alter Ego, oder ist Frank Mehlmer mein Alter Ego, von eben diesem Herrn Borrell auf Sitzungen und in der Rheinpfalz veröffentlicht. Jetzt verstehe ich auch die Mails von meinem Bruder im Geiste, die mich immer unter dem Hinweis der Vertraulichkeit erreichen. Sag bloss nichts den anderen, sonst mache ich dir Ärger…Ich bin kein Wachtenblogger, ich bin Vereins-Vorsitzender. Diese tolle Ideen, über die ich auf dem Wachtenblog schrieb, wie der Markt auf dem Rathausplatz, die Märkte im Kolbschen Hof, vielleicht auch mein ultimativer Traum, mein Kino in Wachenheim, alles von mir, also ich meine von Ihm, äh uns, und wenn wir, geil ich kann jetzt im Pluralis Majestatis von mir, äh uns schreiben, noch nicht alles veröffentlicht haben, werden wir es in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten und Jahren tun.

Ich bin Viele,

Copy and paste, äh ich meine over and out…

PS
Wahrscheinlich haben wir das wieder frei erfunden und verstehen alles falsch.
Wer von uns?
Entscheiden Sie selbst!!

Z – Die Zukunft ist die Zeit, die subjektiv gesehen der Gegenwart nachfolgt.
U – Unsinn, auch Aberwitz, Firlefanz, Nonsens, Schwachsinn

S – Stroh, siehe auch Strohmann oder als Redewendung wie ‚Stroh im Kopf‘, strohdumm
A – Anmaßung, auch Hybris und Arroganz
M – Mentalisierung, Fähigkeit das Verhalten der Menschen durch Zuschreibung mentaler Zustände zu interpretieren

M – Machiavellismus, auch rücksichtslose Machtpolitik

E – Egozentrik, Einstellung bei der die eigene Person als ausschließlicher Bezugspunkt angesehen wird
N – Numen, auch göttliches Wesen oder göttliches Wirken

K – Kabale, oder das Ränkespiel, auch Intrige
U – Unikat, auch die Einzigartigkeit eines Objekts
N – Nepotismus, auch Verwandtenbegünstigung oder Vetternwirtschaft
F – Fatigant, auch ermüdend
T – Teleologie, auch Lehre der Zweckgerichtetheit, die Zweckursache liegt in den Dingen selbst

Liebe Wachtenblog-Fans, für die nicht angekündigte Schreibpause der vergangenen Wochen bitte ich um Nachsicht. Wir waren im Urlaub, es war sehr schön – und komplett frei von Social Media. Vorab mache ich so etwas ungern öffentlich – auch Einbrecher sollen der Internet-Recherche mächtig sein. Ich nehme an, Sie haben sich schon so etwas gedacht!

Jetzt steige ich mal wieder ins Bloggerleben ein. Angeregt hat mich die Rheinpfalz. Die Dürkheimer Lokalredaktion hat einen netten Wettbewerb ausgeschrieben. Gesucht wird der schönste Kreisel im Einzugsgebiet. Sechs Verkehrsinseln stehen zur Auswahl: Drei in Bad Dürkheim (der am Ortsausgang Richtung Wachenheim, der Ungsteiner Römerkreisel und der Wurstmarktkreisel), außerdem der Freinsheimer Toskana-Kreisel, der Leistadter Sonnenkreisel – und unser Wachenheimer Kreisel.

Ästhetisch finde ich ja den Wettbewerbsbeitrag aus Leistadt sehr gelungen – die stilisierte Sonne erschließt sich beim Umfahren leichter als der Verlauf des Haardtrandes, den die Buntsandstein-Platten in unserem Kreisel nachbilden sollen. Mein Favorit ist aber trotzdem das Wachenheimer Exemplar – nicht nur aus Lokalpatriotismus, sondern wegen des interessanten Wechselspiels von Anarchie und offiziellem Gegensteuern.

Erinnern Sie sich an die Autospuren im Schnee, die jeden Winter quer über den Kreisel laufen? Meine Vermutung: Hier war jemand mit Navigationssystem unterwegs und hat die Ansage „fahren sie geradeaus über den Kreisel“ zu ernst genommen. Oder man wollte einfach zeigen, dass es möglich ist, zwischen den Platten durchzufahren. Leider sind dabei mehrfach die Steinblöcke umgefahren worden – weniger komisch.

Darum gab es auch mehrere Gegenmaßnahmen von offizieller Seite – vom in der Mitte aufragenden Eisenstab (sieht den jemand, der es nach 3 bis vielen Schorlen lustig findet, über den Kreisel zu brettern?) bis zum mahnenden Artikel im Amtsblatt. Vor zwei Jahren wurde die imaginäre Spur zwischen den Steinplatten nun real mit Lavendel bepflanzt. Und ulkigerweise fahren seitdem nach meiner Wahrnehmumg deutlich weniger Witzblode mitten durch den Kreisel. Ob es sich bei den Kreisel-Hasardeuren um Testosteron-Junkies handelt, die ihr Husarenstück nicht mit zartem Lavendelduft am Reifen bezahlen wollen?

Ich finde, allein wegen dieses Hintergrundes hat es unser Kreisel verdient, auf Platz 1 zu landen! Wenn Sie es genauso sehen, machen Sie mit beim Rheinpfalz-Wettbewerb. Es gibt sogar 9 Preise zu gewinnen, z. B. zwei Karten für den Betzenberg, eine Übernachtung im Freinsheimer „Alten Landhaus“ oder einen Familienausflug in den Kurpfalzpark.

So kann man für den Wachenheimer Kreisel votieren:

  • E-Mail an redduw@rheinpfalz.de, Fax an 06322/945210 oder Post an Rheinpfalz, Mannheimer Straße 10, 67098 Bad Dürkheim
  • Abstimmen für Nr. 5 – Kreisel Wachenheim
  • Eigenen Namen, Adresse und Telefonnummer angeben
  • Abgabeschluss ist Sonntag, der 14. August, 24 Uhr

Politik ist in der Ausbildung eine Wissenschaft. Eigentlich eine Naturwissenschaft, da es in der Natur des Menschen liegt gesellig zu leben. Dort wo mehrere Individuen gesellig Leben, gibt es verschiedene Interessen, verschiedene Neigungen und vor allem Meinungen. Jeder hat zu allem und jedem eine Meinung. Diese Pluralität zu regeln ist Aufgabe der Politik. Die Menschen leben in einer natürlichen Art und Weise, also ist die Politik eine Naturwissenschaft. In jeder Naturwissenschaft gibt es Maßeinheiten.  Meter, Kilo, Volt, Gramm, Becquerel, etc. Den Maßeinheiten sind eigentlich keine Grenzen gesetzt, da sie ja in letzter Konsequenz willkürlich gesetzt werden.

Nun hat mein bloggender Freund und Noch-Nachbar eine profunde journalistische Ausbildung, der er beruflich bei der Rheinpfalz nachgeht. Ich bin ein Freizeit- und Bauchblogger, der siehe oben, zu allem eine Meinung hat. Cordelia ist unsere wissenschaftliche und hochprofessionelle Bloggerin, die für ihre Arbeit, leider noch nicht für den Wachtenblog, tolle Preise gewinnt.

Nun haben wir drei im Laufe unseres Bloggens durch unsere offene, und manchmal nicht einfache, Art, ein paar Scharmützel gehabt mit Menschen, die sich durch unsere Berichte, Meinungen, Veröffentlichungen im Allgemeinen, etwas unleidlich, bzw. despektierlich behandelt fühlten. Oder, Vorsicht, uns absichtliches Foulspiel unterstellten, wahre Boshaftigkeit. Ich denke hier an die unsäglichen Maskulisken, die wegen eines Artikels, den Cordelia veröffentlichte, ‚Feminismus in Wachenheim‘, aus dem gesamten Bundesgebiet über unseren Blog herfielen. Ich denke an Herrn Morell, der uns, um nur ein Beispiel zu nennen, wegen vermeintlicher anonymer Berichterstattung mit einem Anwalt bekannt machte, etc. etc.

Nun schreibt Achim nicht nur für den Wachtenblog, manche denken jetzt sicher, er müsste auch mal etwas sinnvolles tun. Wie o.g. ist er Journalist für die Rheinpfalz, für die er diese Woche eine Glosse(ein kurzer und pointierter, oft satirischer oder polemischer, journalistischer Meinungsbeitrag in einer Zeitung oder Zeitschrift) schrieb, die sich mit den touristischen Übernachtungszahlen in Bad Dürkheim beschäftigte, die kurz vorher von Herrn Bürgermeister Lutz voller Stolz vorgestellt wurden. Achim recherchierte und fand heraus, dass ca 50% der angeführten Übernachtungen aus Übernachtungen im Gesundheitstourismussektor stammen. Also Übernachtungen aus Kur- und Klinikaufenthalten. Nun unterstelle ich, dass eine Kur medizinisch notwendig ist, wäre das nicht so, oje oje!! Aber bei einer Kur hat man eine Einflussmöglichkeit auf den Kurort. Ist man als ‚Kurer'(?!) nun Patient oder Tourist. Herr Lutz unterstellt also den ‚Kurern‘, oder kann man auch ‚Kurien‘ sagen ?!, dass sie Touristen seien, stellt sie also mit, verzeiht liebe Holländer, mit marodierenden Wohnwagenhorten, oder noch schlimmer, siehe Spiegel Online Scharmützel mit Herrn de Swaaf und Weingut Schneider Ellerstadt, mit in Bussen transportierten Rentern auf Kaffefahrt gleich. Zugleich bescheinigt Herr Lutz, Bürgermeister der Stadt Bad Dürkheim, dass wir eine Gesellschaft sind, die aus Gesundheitsschmarotzern besteht. Weil alle Kranken in Bad Dürkheim machen Urlaub. Und vor allem schwingt er wieder diese unsägliche Moralkeule des Böswillens und Kaputtredens auf die Leute, die eine kritische und andere Meinung haben.

Diese politische Urangst vor pluralistischen Meinungsäusserungen erfordert meines Erachtens eine Maßeinheit, oder mehrere, mit denen man die Größe der Moralkeule messen kann, womit wir wieder bei der Naturwissenschaft wären.

Somit lege ich auf Grund meiner persönlichen Erfahrungen als Blogger und interessierter und engagierter Bürger willkürlich und in aller Ernstlosigkeit folgende Urmaße der politischen Moralkeule fest:

Die kleinste aller Einheiten ist eine Morellium. Ein Morellium ist die Kompetenzabsprache: Der Kritisierende versteht nicht, und ist nicht in die Tiefe gegangen.

Fünf Morellia geben ein Morellion. Der Kritisierende will nicht verstehen, und ist nicht in die Tiefe gegangen.

Fünf Morellione geben ein Borrelium. Der Kritisierende versteht nicht, will nicht verstehen, kann nicht verstehen und geht nicht in die Tiefe.

Fünf Borrelia geben eine Borreliose. Der Kritisierende versteht nicht, will nicht verstehen, kann nicht verstehen, geht in den Untergrund und nicht in die Tiefe.

Fünf Borreliosen geben einen Lutzus. Der Kritisierende versteht nicht, will nicht verstehen, kann nicht verstehen, geht nicht in den Untergrund, nicht in die Tiefe, aber argumentiert gegen den Bürgermeister.

Fünf Lutzi geben einen Lutziferus. Der Kritisierende versteht nicht, will nicht verstehen, kann nicht verstehen, geht nicht in den Untergrund, nicht in die Tiefe, argumentiert gegen den Bürgermeister, will alles nur schlechtreden.

Fünf Lutziferi geben eine Lutzikalypse. Der Kritisierende versteht nicht, will nicht verstehen, kann nicht verstehen, geht nicht in den Untergrund, nicht in die Tiefe, argumentiert gegen den Bürgermeister, redet alles nur schlecht, ist böswillig und argumentiert völlig verantwortungslos der Gesellschaft, sprich den potentiellen Wählern gegenüber.

So damit ist dies in der Politik ein für alle mal geregelt. Die Urmodelle dieser Maße befinden sich in den Tiefen der Weinkeller von Wachenheim und Bad Dürkheim. Die Systematik kann in der ‚Mehlmerschen Tafel der politischen Einheiten in der Fassung von 2011‘ nachgeschlagen werden.

Einsehbar auf dem Wachtenblog….